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Minarett-Verbot
21. Dezember 2009 18:26; Akt: 21.12.2009 18:33 Print
Widmer-Schlumpf empfängt Muslime
Für eine Standortbestimmung nach dem Ja zur Minarett-Initiative hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf Vertreter islamischer Organisationen zu einem Gespräch empfangen.
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Anti-Minarett-Initiative
Laut dem Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) sagte Widmer- Schlumpf bei dem Treffen, der Volksentscheid schränke zwar die Freiheit ein, den muslimischen Glauben nach Aussen mit der Errichtung von Minaretten zu bekunden. Die Freiheit, die Religion zu praktizieren, werde jedoch nicht berührt.
Weiter sagte die Justizministerin, der Volksentscheid sei Ausdruck von Problemen, biete aber gleichzeitig die Chance, eine breite Debatte über diese zu führen. Konkrete Massnahmen wurden beim Treffen nicht erörtert. Dies sei für die nächte Gesprächsrunde mit erweitertem Teilnehmerkreis geplant, schreibt das EJPD.
Bundesrat für Religionsfrieden verantwortlich
Am Treffen vom Montag nahmen seitens der Muslime die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz, die Koordination Islamischer Organisationen Schweiz und die Fondation de l'Entre-Connaissance teil.
Das Gespräch knüpfte an ein früheres Treffen an, das im Vorfeld der Abstimmung über die Minarett-Initiative stattgefunden hatte. Das EJPD begründet die Treffen damit, dass der Bund für die Wahrung des Religionsfriedens und das ungestörte Zusammenleben zwischen den verschiedenen Kulturen im Land verantwortlich sei.
(sda)


























