Schneechaos in der Schweiz

17. Dezember 2008 18:41; Akt: 18.12.2008 08:47 Print

Schnee verursachte über 200 UnfälleSchnee verursachte über 200 Unfälle

Über 200 Unfälle, mindestens 19 Verletzte, blockierte Autobahnen, verspätete Trams und Busse: Die heftigen Schneefälle haben in der Schweiz für etliche Verkehrsprobleme gesorgt. Ernsthafte Unfälle blieben jedoch aus.

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Spektakulärer Unfall in Ennetmoos: Ein Auto rutscht von der Strasse ab, ein Rad kommt auf einem parkierten Auto zu stehen, das andere bleibt in der Luft. (iPhone-Reporter Sandro Meier) Die Zürcher Polizei, Dein Freund und Helfer. (Leserbild: Patrick Stähler Ein Lastwagen blockiert ganze Strasse - ein Bild, dass heute viele Gegenden in der Schweiz prägte. (Bild: Mobile-Reporter Jan Urban) Bahnhof Bern im Schnee. (Bild: Mobile-Repoerter Oliver Berchtold) Bern, Wyleregg um 7:00 Uhr - nichts geht mehr. (Bild: Mobile-Reporter Urs Stucki) Starker Schneefall ab Mittwoch morgen verwandelte Basel und seine Region wieder in eine Winterlandschaft. (Bild: Mobile-Reporter Martin Graf) Der Winter hat die Schweiz fest im Griff. Bahnhof-Unterführung Winterthur. (Bild: Mobile-Reporter Andreas Tylmann) Stauffacherstrasse Bern. (Bild: Mobile-Reporter Christian Roland) Dietikon (ZH) am frühen Morgen. (Bild: Mobile-Reporter Ramona Hinnen) Langes Warten am Zürcher Bahnhofquai. (Bild: Oliver Müller) Raucherterrasse der Tamedia an der Zürcher Werdstrasse. (Bild: Mobile-Reporter) Ein Bus in Fällanden (ZH) auf Abwegen. (Bild: iPhone-Reporter Falk Lademann) Ein Bus der Zürcher Verkehrsbetrieb blockiert die Manessestrasse. (Bild: iPhone-Reporter Victor Masopust) «Nichts geht mehr an der Stadgrenze Zürich(Kilchberg)», schreibt iPhone-Reporter Philippe Hartung. Schneechaos in Baden und Umgebung. (Bild: iPhone-Reporter Cris) Schnee in einer Stadt wie Zürich sieht schön aus, bringt aber auch Gefahren mit sich. (Bild: Mobile-Reporter) Der Bahnhofplatz in Bern unter einer dicken Schneedecke. (Bild: Mobile-Reporter) Ein Chauffeur auf der Rampe zur Hardbrücke in Zürich lernte die weisse Pracht von der unangenehmen Seite her kennen. (Bild: iPhone-Reporter Curdin Baselgia) Automobile Winterolympiade 2008 nennt dieser iPhone-Reporter die Verkehrverhältnisse in Zürich. Bei der Haltestelle Stauffacherstrasse in Zollikofen-Bern gabs am Morgen kein Weiterkommen. (Bild: iPhone-Reporter Roger Perren) Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Heute morgen um 4 Uhr in Widnau SG. Niemand würde hinter der roten Backsteinmauer das Freibad vermuten, schreibt Mobile-Reporter Beat Hemmi. Auch in Marly FR liegt viel Schnee auf den Strassen. (Bild: iPhone-Reporter) Zürich (Bild: Mobile-Reporter) Erlenbach ZH (Bild: iPhone-Reporter) Bahnhof Erlenbach. (iPhone-Reporter) Winterferienstimmung im Zürcher Kreis 5. (Bild: iPhone-Reporter) Die Stauffacherstrasse in Bern. (Bild: Mobile-Reporter Martin Abegglen) Schneetreiben auf der Autobahn A1 zwischen Brüttisellen und Winterthur. (Bild: iPhone-Reporter Oliver Bamert) Bern. (Mobile-Reporter) Schnee bei einer Autotuninggarage in Thun. Auf den Dächern liegen bereits gut geschäzte 20cm Schnee. (Bild: Mobile-Reporter Thomas G.) Auch in Wünnewil FR schneite es heftig, schreibt Mobile-Reporter Martin Müller. (Bild: Mobile-Reporter) (Bild: Mobile-Reporter) Wolhusen LU (Bild: Mobile-Reporter) Und es schneit immer noch, berichtet Mobile-Reporterin Olivia Schuhmann aus Fischbach-Göslikon AG. Zürich-Leutschenbach. (Bild: Mobile-Reporter) Köchlistrasse in Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Die Weihnachtsbeleuchtung von Mobile-Reporter Remo Suter in Cham muss vom Schnee befreit werden. Leere Strassen und belebte Trottoirs beim Römerhof in Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Zürich-Affoltern. (Bild: iPhone-Reporter Francisco Keimer) Köchlistrasse in Zürich. (Mobile-Reporter Pablo) Zürcher Steinfels-Areal. (Bild: iPhone-Reporter Jörg Lorenz) «Tischlein deck dich», schreibt iPhone-Reporter Stephan Doerig zu seinem Bild aus dem Berner Zentrum. Langenthal. Brunnadernstrasse in Bern. (Bild: iPhone-Reporter Konrad Weber) Stau im Tunnel bei Frick Richtung Zürich. (iphone-Reporter Thomas Alt) Bahnhof Bern. (iPhone-Reporter Konrad Weber) Eigerplatz in Bern. (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Zürich Oerlikon (Bild: Mobile-Reporter Daniel Schaller) Autobahn Bern Ostring (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Schwamendingen (Bild: Mobile-Reporter Dominik Gräub) Zürich Schwamendingen (Bild: Mobile-Reporter Dominik Gräub) Bern, Weissbühl um 10.00 Uhr. (Bild: Mobile-Reporter Kilian) Schneestadt Bern heute Morgen um 10.30 Uhr. (Bild: Mobile-Reporter Markus Born) Lausanne (Bild: iPhone-Reporter Mudry) Bei dem Anblick bekam iPhone-Reporter Dominik Eggimann Lust auf einen Donut. Mehr Schnee als Vogelhaus. Laupen BE. (Bild: Mobile-Reporter Markus Schlegel) So schön ist der Winter in Bern. (Bild: Mobile-Reporter Franz) Mutschellen AG morgens 9 Uhr. (Bild: iPhone-Reporter J. Steiner) Schnee in Cortébert (Berner Jura) und es schneit immer noch... (Bild: iPhone-Reporter Tom) Schneechaos in Graubünden. (Bild: Mobile-Reporter) Lausanne (Bild: Mobile-Reporter) Zürich Oberland (Bild: iPhone-Reporter Christoph) Auf der Strecke Gutenswil Richtung Fehraltdorf wurde die Strasse mittlerweile durch die Polizei gesperrt. (Bild: iPhone-Reporter Christoph)

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Das Mittelland versank am Mittwochmorgen im Neuschnee: Am stärksten in Kloten ZH, wo es laut MeteoSchweiz um die 15 Zentimeter der weissen Pracht gab. In Bern wurden 12 Zentimeter gemessen. In St. Gallen, Lausanne und Sitten waren es um die 10 Zentimeter, in Basel 6 Zentimeter und in Neuenburg um die 5 Zentimeter.

Auch in den Bergen fiel teilweise wieder viel Neuschnee: In Adelboden BE und Evolène VS wurden jeweils 15 Zentimeter gemessen. Keinen Schnee gab es dagegen in Genf; im Tessin wiederum regnete es.

Staus auf den Autobahnen

Die Schneepracht dürfte zwar die Kinder, weniger aber die Autopendler erfreut haben: Die Kantonspolizeien zählten weit über 200 Unfälle, die alle glimpflich ausgingen. Mindestens 19 Personen verletzten sich, kamen jedoch mit leichten bis mittelschweren Blessuren davon.

Während es im Bahnverkehr nur zu geringen Verspätungen kam, stauten sich überall im Land auf den Autobahnen und Landstrassen die Autos. Insbesondere Lastwagen blieben in Steigungen stecken und verursachten teils kilometerlange Staus.

Prekär waren die Verkehrsverhältnisse insbesondere auf der Nord-Süd-Achse in der Innerschweiz. Zeitweise kam der Verkehr hier zum Erliegen, weil Lastwagen ohne Schneeketten am Berg nicht mehr weiterkamen. Am Nachmittag normalisierte sich die Situation wieder.

Trams und Busse bleiben stecken

Auch die Städte blieben nicht verschont: In Zürich wie in Bern blieben Trams und Busse stecken. Einzelne Strassen in Zürich mussten gar ganz für den Verkehr gesperrt werden. In Lausanne kämpften die Busse ebenfalls mit dem Schnee.

Hinzu kam ein Ausfall der Lausanner Metro, der jedoch mit dem Schnee nichts zu tun hatte. Drei Züge mussten evakuiert werden, einer in einem Tunnel und zwei im Freien. Die eingeschlossenen Passagiere mussten bis zu 45 Minuten auf Hilfe warten.

Am Flughafen Kloten ZH führte der starke Schneefall zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden. 20 Flüge wurden wegen der Wetterbedingungen annulliert, wie Sonja Zöchling, Sprecherin der Flughafenbetreiberin Unique, auf Anfrage sagte. Der Flughafen Bern- Belp musste gar um 10 Uhr für eine Weile ganz geschlossen werden.

Tierpark Dählhölzli geschlossen

Der Schnee hatte indes nicht nur für die Autofahrer Konsequenzen: Aus Sicherheitsgründen musste auch der Berner Tierpark Dählhölzli geschlossen werden. Unter der Schneelast brachen bereits am Morgen erste Äste ab.

Wer nun nach dem erneuten Schneefall auf weisse Weihnachten hofft, sollte sich nicht zu früh freuen. Zwar soll es laut MeteoSchweiz am Freitag ebenfalls schneien; am Samstag könnte es dann aber vermehrt regnen. Sollte der Regen dem Schnee den Garaus machen, wären die weissen Weihnachten dahin. Ab Montag erwarten die Meteorologen nämlich kaltes, trockenes Wetter.

(sda)