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Vorstoss im Nationalrat
16. September 2012 20:01; Akt: 16.09.2012 20:04 Print
Alkohol-Verbot im ÖV von 21 bis 8 Uhr?
von S. Marty - Der Obwalder Nationalrat Karl Vogler fordert ein nächtliches Alkoholverbot im ÖV. Suchtfachleute sind erfreut.

Das nächtliche Besäufnis in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte verboten werden, wenn es nach Nationalrat Vogler ginge. (Bild: Keystone)
Aggressives Verhalten, zerbrochene Bierflaschen, verdreckte Sitze – um die Folgen des nächtlichen Bier-, Wodka- oder Weinkonsums im öffentlichen Verkehr zu verringern, fordert CSP-Nationalrat Karl Vogler
Karl
Vogler
csp-ow, OW
NationalratVerbunden mit
Kirchgemeinde Lungern
weitere Verbindungen anzeigen ein nächtliches Alkoholverbot. Das Mitglied der nationalrätlichen Rechtskommission reicht diese Woche eine Motion ein, welche den Alkoholkonsum in Zügen, Bussen, Trams, aber auch an Bahnhöfen und Bushaltestellen zwischen 21 Uhr und 8 Uhr verbieten will. «Am Abend und in der Nacht leidet die Qualität des öffentlichen Verkehrs wegen Personen, die übermässig Alkohol konsumieren», zitiert die «Zentralschweiz am Sonntag» aus Voglers Vorstoss. Speisewagen wären nicht betroffen.
Solche Verwüstungen in den Zügen sollen mit dem Verbot verhindert werden
Bei Suchtexperten stösst die Idee, welche in einigen deutschen Städten bereits umgesetzt wurde, auf Zustimmung: «Solch ein Verbot würde die Sicherheit in der Nacht erhöhen», so Matthias Zeller, Geschäftsführer vom Blauen Kreuz. Zudem würde es die Leute ermutigen, bei Alkoholmissbrauch einzuschreiten.
Doch Nationalräte aller Couleur sind skeptisch: Laut dem SP-Nationalrat Thomas Hardegger
Thomas
Hardegger
SP, ZH
NationalratVerbunden mit
Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich
weitere Verbindungen anzeigen ist es für anderen Reisenden zwar lästig, wenn sich vor allem Junge in den Zügen betrinken, ein Verbot aber sei nicht umsetzbar. «Ich frage mich, wer dies kontrollieren würde. Es bräuchte zudem mehr Personal.» Vogler widerspricht und betont die präventive Signalwirkung: «Ich gehe davon aus, dass sich die Leute daran halten würden, wie beim Rauchverbot.» Man könne auch nicht alle Autos kontrollieren und trotzdem gebe es eine Promillegrenze. Ansonsten müsste man büssen.
dann trinken die leute eben den wodka aus der der cola-büchse! und sobald die ersten motzenden passagiere von alkohol trinkenden zusammen geschlagen werden.. was dann?? oder ist es besser wenn man bereits knallvoll den zug betritt? verbote nützen nichts, die umsetzung ist auch schwierig, ein vergleich mit dem rauchen absurd, da alkohol nicht qualmt und der alkoholgeschmack auch von vor antritt der fahrt kommen kann! – heiri basler
Warum kein generelles Alkoholverbot in OEV? Betrunkene sind auch am Tag unausstehlich. – Realist
Einerseits verstehe ich die Vorlage. Muss aber auf der anderen Seite die Mehrheit, die weiss wie man sich benimmt und aufführt dafür büssen. Ich zische zwischendurch auch mal gern ein Bierchen auf dem Nachhauseweg, ich würde es schade finden wenn ich darauf verzichten müsste. – Al Z Heimer
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Gipfeli-Verbot
Und wann kommt das Gipfeli-Verbot? Schliesslich werden die Züge durch Gipfeli mit Krümeln verunreinigt. Sollen doch die Pendler eine halbe Stunde früher aufstehen und zu Hause ihr Gipfeli essen! ;-)
Gute Idee!
Gute Idee!! Das nervt mich auch, die Besoffenen im Zug! Nichts gegen ein Bierchen oder ein Glas Wein viel mehr gegen besoffene Jugendliche im Ausgang. In Basel herrscht ja im ÖV generelles Ess- und Trinkverbot. Dies wäre im Zug nicht praktikabel und auch völlig übertrieben, aber dass kein Alk toleriert wird fände ich gut! Gebt den Zugbegleitern aber auch grad Abends Schlagstock und Pfefferspray mit, damit die reniteten jungen Alkis nicht aggressiv werden.
Generation Ego
Am schlimmsten sind die Egoisten welche einen Döner oder was vom McDonalds im Zug verspeisen! Keine Rücksicht auf andere und kein Anstand! Ich könnte meinen Döner nicht geniessen wenn ich merke dass es andere stört. Die besten sind diejenigen die dich wie einen Ausserirdischen anstarren wenn du am essen bist.