Aufruf

14. August 2014 21:46; Akt: 15.08.2014 11:28 Print

20 Minuten bringt drei Religionen an einen Tisch

Die Beziehungen zwischen Christen, Muslimen und Juden sind angespannt wie lange nicht mehr. 20 Minuten sucht Vertreter diverser Glaubensrichtungen, die sich zusammensetzen.

storybild

Wir wollen sie an einen Tisch bringen: Juden, Christen und Muslime. (Bild: Fotolia)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach der Gewalteskalation im Gazastreifen ist in ganz Europa der Antisemitismus entflammt. Juden in Frankreich fühlen sich so bedroht, dass Tausende nach Israel auswandern. Auch in der Schweiz werden Gläubige auf dem Heimweg von der Synagoge als «Drecksjuden» bezeichnet oder als «Scheissjuden», die «verrecken» sollen.

Aber auch andernorts gehört die Diskriminierung von Menschen aus religiösen Gründen zur Tagesordnung. In Syrien und im Irak macht die Terrororganisation IS Jagd auf Minderheiten, darunter auch auf Christen.

Auch Muslime sind unter Beschuss. Viele von ihnen fühlen sich in der Schweiz von ihren Mitbürgern oft missverstanden oder gar diskriminiert.

Was denken Sie über andere Religionen? 20 Minuten sucht überzeugte junge Juden, Muslime und Christen zwischen 18 und 30 Jahren, die sich dazu bereit erklären, an einem runden Tisch über ihre Religion und Vorurteile zu diskutieren. Auf Wunsch unserer Leser suchen wir auch jemanden, der den Religionen ganz entsagt hat und an gar keinen Gott glaubt. Sind Sie interessiert? Dann schreiben Sie uns bitte an
feedback@20minuten.ch

(flm)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • me too am 14.08.2014 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemeint aber sinnlos.

    Religionen an einen Tisch zu bringen ist so sinnlos wie einen See mit einem Fingerhut ausszuschöpfen. Da bei alle Religionen auf Märchengeschichten aufbauen (Schöpfungsgeschichte) kann man sich genausogut um die Geschichten von Grimm streiten. Religionen sind nutzlos, sie verursachen Hass und Krieg und basieren auf Machtgehabe. Kein Mensch mit einem vernünftigen Realitätssinn und Toleranz braucht eine Kirche. Das beste wäre, alle Religionen abzuschaffen und die Menschheit wäre dem Frieden und der Toleranz einen Riesenschritt näher. Kein Religiöser Fanatiker lässt andere Meinungen zu.

    einklappen einklappen
  • ge chillt am 14.08.2014 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    19 m

    Meine 2 besten kollegen, einer moslem einer jude (ich christ) haben es bestens miteinander, sogar wenn ein witz fällt ueber eine religion die unsere betrefft. Haben nie Probleme. Man muss einfach tollerant sein und einander leben lassen. intressiert mich doch nicht was ein anderer sagt oder denkt über mich. (gibt 8mia menschen die nicht mal wissen, dass ich existiere...) leider gibt es immer extremisten die die anderen nicht leben lassen (in manchen religionen sind aus meiner sicht relativ viele extremisten unterwegs...) naja einfach leben und leben lassen.

    einklappen einklappen
  • Agnostica, auf eine Zukunft hoffend am 14.08.2014 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, es ist wirklich Zeit

    Es ist an der Zeit, dass diese Glauben endlich nur noch zuhause gelebt werden. Aufgrund von imaginären Göttern sich gegenseitig abzuschlachten zeugt nicht von sehr erhabenen Gottheiten. Glaubt, was ihr wollt wenn ihr keine Lust auf nachforschen habt. Aber bitte behaltet es für euch. Wir wünschen uns eine friedliche entwicklungsfähige Welt mit Zukunft und keine brachiale Steinzeit. Betet, wenn es euch hilft, aber verlangt dies nicht von anderen. Peace upon all of you.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Frage am 15.08.2014 21:53 Report Diesen Beitrag melden

    wie weit tolerant

    wie tolerant muss man sein ... muss man soweit gehen, dass man Intoleranz anderer gegen einen selbst toleriert?

  • Mademoiselle am 15.08.2014 21:12 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Männer

    Es mag vielleicht extrem klingen, aber ich (w) und jung, rede nur noch mit muslimischen Frauen. Um Männer mache ich einen Bogen, ich will noch selbst entscheiden, wenn ich mal heirate und (vor allem) ob ich es überhaupt tue. Deren Aufdringlichkeit ist beängstigend und den Staat interessiert es nicht. PS: Ich bin Christin aber das schützt mich nicht vor einer Zwangskonvertierung und so weiter...

  • gottloser am 15.08.2014 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was tun die religiösen oberhäupter?

    hört man nicht viel bei uns von papst und co. wäre deren aufgabe sich für tolleranz einzusetzen. oder sind am ende die hirten und nicht die schäfchen die sünder?

    • Realist am 15.08.2014 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      Man muss auch zuhoehren und hinsehen

      Der Jetzige Papst tut viel. Man kann die Welt nicht an einem Tag aendern. Ein grosses Schiff ist traege. Wenn du dir die Muehe machts und mal das taegliche leben des Papstes ansiehst und es mit seinen Vorgaengern vergleichst dann musst du zugeben das er mit gutem Beispiel voran geht. Er lebt sehr Bescheiden und nimmt sich immer wider Zeit fuer "kleine Leute". Er geht neue Wege. Auch der Dalai Lama ist ein friedliches religioeses Oberhaupt. Nicht nur jammern sondern auch zuhoehren und hinsehen. Nicht alles ist schlecht. Vieles ist gut.

    • Sp am 15.08.2014 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ???

      Komisch, der neue Papst äussert sich sehr oft und ruft zu friedlichen Gespfächen suf. Er ist der erste Papst, der sich wirklich einsetzt.

    einklappen einklappen
  • Leser am 15.08.2014 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Extremisten haben nichts

    mit Religion zu tun! Sorry ich kenne den Koran und da steht nirgends geschrieben, man solle Frauen und Kinder in die Berge treiben und sie abschlachten! Es ist unglaublich wie in der heutigen Zeit Extremisten und Konvertiten (die Schlimmsten!) in Erscheinung treten und sogar noch öffentliche Plattformen bekommen... Mohammed rotiert im Grab!!!

  • Danny am 15.08.2014 11:52 Report Diesen Beitrag melden

    Bring doch nix

    Das bringt nix, solange die Diskussion nicht zw. Leuten stattfindet, welche A. fundamentalistisch religiös sind und B. in ihrem Umfeld ein gewichtiges Wort haben. Was nützt es wenn Mordechai, Max und Mohammad miteinander diskutieren? Alle 3 brave Bürger die an Gott glauben und die keiner kennt. Aber so ein ISIS-Anführer würde nie mit einem Parlamentarier der Knesset oder Rabbi und einem katholischen Bischof oder Kardinal sprechen. Die brächte man nicht mal in den selben Raum. Und wisst ihr was. Es liegt vermutlich weder am Juden, noch am Christen.