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05. November 2017 07:34; Akt: 05.11.2017 07:34 Print

Autovermieter sind wegen Terror wachsam

In New York, aber auch in London haben Attentäter ein Mietauto als Waffe benutzt. Auch in der Schweiz ist man sich der Gefahr bewusst.

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Stilles Schweigen: Passanten haben entlang der Strecke des Velowegs Blumen niedergelegt, auf dem der Attentäter mit einem Mietauto acht Menschen getötet hatte. (31. Oktober 2017, Ortszeit) Der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov ist erstmals vor Gericht erschienen. Er soll gesagt haben, dass er auf seine Tat stolz ist. (1. November 2017, Ortszeit) Polizeibeamte und Journalisten stehen vor dem Haus in Paterson, New Jersey, in dem der mutmassliche Attentäter Sayfullo Saipov gewohnt haben soll. (1. November 2017) Das Sicherheitsaufgebot in Manhattan ist sichtbar, wie hier auf der Brooklyn-Bridge. (1. November 2017) Polizisten patrouillieren in der Nähe des Anschlagsorts im Südwesten Manhattans. (1. November 2017) Der West Side Highway blieb auch am Tag nach dem Anschlag geschlossen. (1. November 2017) Ein Bild auf Twitter zeigt die Festnahme des Attentäters. (31. Oktober 2017) Polizeiaufnahme des mutmasslichen Täters von New York: Sayfullo Habibullaevic Saipov. Das zerbeulte Täterfahrzeug hinter einer Polizeiabsperrung: Die Ermittlungen am Tatort dauern bis in die Nacht. (31. Oktober 2017) Trotz des Anschlags wurde die New Yorker Halloween-Parade nicht abgesagt. Allerdings wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. (31. Oktober 2017) Die Polizei hat während er Nacht (Ortszeit) ein rund 3,2 Kilometer langes Stück der Strasse abgesperrt, um den Tatort zu untersuchen: Der abgesperrt Tatort. (31. Oktober 2017) Die Spitze des One World Trade Center erscheint in den Farben der US-Flagge in Gedenken an die Opfer. Menschen aus Argentinien und Belgien unter den Toten: Der demolierte Lieferwagen des Attentäters. (31. Oktober 2017) Das Gebiet um den Tatort in New York wurde weiträumig abgesperrt. (31. Oktober 2017) Passanten und Medienvertreter verfolgen die Ermittlungen von der Absperrung aus. (31. Oktober 2017) Ein Mann bringt seine zwei Kinder in Sicherheit. (31. Oktober 2017) Pick-up rammt Passanten: Ein anderes Fahrzeug wurde ebenfalls angefahren, Augenzeugen zufolge dieser Schulbus. Polizei und Ambulanz am Tatort. Die Einsatzkräfte räumen den Tatort. Eine Person sei in Gewahrsam genommen worden, es werde nach niemand anderem mehr gefahndet. Rettungsmediziner bei einer Person unter einem weissen Tuch. Der beschädigte Pick-up nach dem Vorfall in der West Street in Manhattan. (31. Oktober 2017) epa06300674 Emergency personnel remove a victim's body after an incident were a man reportedly drove a pick up truck along a bike lane in downtown New York, New York, USA, 31 October 2017. Six people were reportedly killed in the incident, at least 11 were injured, and the driver of the truck was in custody. EPA/JUSTIN LANE

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Mit einem gemieteten Pickup-Truck tötete ein Terrorist am Dienstag in New York acht Menschen. Schweizer Autovermieter haben diese Gefahr auf dem Radar, schreibt die «SonntagsZeitung».

Bei Hertz ist eine ganze Security-Abteilung damit beschäftigt, Mieter zu überprüfen. Das Unternehmen hat auch seine Mitarbeiter geschult. Sie sollen sensibilisiert sein und bei einem Verdacht die Behörden einschalten. «Wir schauen sehr genau, wer bei uns ein Fahrzeug mieten möchte», sagt Verkaufs- und Marketingdirektor Roberto Delvecchio in der «SonntagsZeitung». «Und wir haben auch schon Vermietungen abgelehnt.»

Bundesplatz ein Risiko

Auch der Vermieter Sixt ist bei der Herausgabe von Fahrzeugen «sehr sorgfältig», wie das Unternehmen mitteilt. So werden «umfassende Massnahmen» ergriffen, die Mitarbeiter trainiert und geschult.

Nach etlichen Terror-Anschlägen mit Fahrzeugen rückt neben den Vermietern auch die Infrastruktur in den Fokus. «Wir klären derzeit ab, welche Orte besonders exponiert sind», sagt der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause. Dies treffe zum Beispiel auf den Bundesplatz zu. Mittelfristig prüfe man den Einsatz von mechanischen Pollern, welche die Zufahrt blockieren sollen. Auch in Zürich und Basel wird derzeit geprüft, wo solche Anlagen zur Terror-Abwehr zum Einsatz kommen können.

(roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marko 32 sein Sohn am 05.11.2017 09:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen kontrollieren

    wäre mal ein Anfang

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  • Denkpause am 05.11.2017 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider ...

    ... notwendig, und bestimmt wirkungsvoller als das von der EU diktierte verschärfte Waffengesetz.

  • Maler50 am 05.11.2017 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wachsamkeit ist gut

    Wachsamkeit ist gut, jedoch eine absolute Sicherheit wird's nie geben. Wachsamkeit nur alleine ist zu wenig für fürchte ich,Menschen mit radikalen Extremismus (leider vorwiegend mit Islamischen Hintergrund) müssen härter ihre Grenzen aufgezeigt werden!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fred Siebenbürger am 05.11.2017 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht Minutengebühr mit Monatsrechnung?

    Warum eigentlich keine Minutengebühr. Wer braucht zahlt. Mit Monatsabrechung wie beim Telefon. Fertig!

  • Herbert Nuk am 05.11.2017 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Veränderungen

    Kaum zu glauben wie sich Europa in den letzten 2 Jahren verändert hat.

  • Kerstin Adam am 05.11.2017 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmmmm......

    Schrecklich! So weit sind wir also schon gekommen. Schade! Sehr schade!

  • Dave am 05.11.2017 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Als ob niemand davor gewarnt hätte.

    Und wir sollen nun Scheinlösungen wie strengere Waffengesetzte einführen die hauptsächlich gesetzestreue Bürger treffen damit die, die uns das Eingebrockt haben (leider mit Unterstützung vieler Wähler) sagen können dass sie "etwas dagegen tun". Bravo, wir schaffen uns durch Toleranz gegenüber den Intoleranten ab.

  • Swiss mam am 05.11.2017 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gestohlen und gebraucht

    wie kann es sein, dass mit einer gestohlenen Kreditkarte in der Schweiz ein Auto gemietet werden kann. Ist das Sicherheit? (uns passiert)

    • alyssa am 05.11.2017 13:23 Report Diesen Beitrag melden

      Echt tragisch!

      Bei uns dauert es in den Rush Hour manchmal mit der Kreditkarte weil sie durch ein Sicherheitssystem geschleust- ob ok ,wird. Klappt wohl nur im CH System? Haben sie Ihre Kreditkartenfirma sofort nach Feststellung angerufen? Die sperren sofort Weltweit. Uns wurde auch mal eine gestohlen, man hat im Ausland versucht an Geld zu kommen. Ging dann natürlich nicht. Die merken das in der Zentrale anscheinend sofort.

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