Spektakuläre Bilder

11. Oktober 2012 16:54; Akt: 12.10.2012 10:56 Print

Der neue Gripen tobt sich in der Schweiz aus

Am traditionellen Fliegerschiessen der Schweizer Luftwaffe ist heute erstmals der Saab Gripen F vorgeführt worden. Einem ambitionierten Fotografen sind tolle Bilder gelungen.

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Heute konnten Fliegerfans erstmals den Gripen an der traditionellen Flugshow beim Fliegerschiessplatz Axalp-Ebenfluh bestaunen. Vom Militärflugplatz Emmen aus flogen die Jets der Patrouille Suisse und der Gripen über den höchstgelegenen Schiessplatz Europas und drehten dort ihre Runden. Hobbyfotograf Samuel Sommer knipste bereits am Montag bei einem Trainingsflug spektakuläre Bilder der Jets (Diashow).

«Ich stieg bis auf den Wildgärst-Gipfel, der sich südlich des Schiessplatzes auf knapp 3000 Metern über Meer befindet», erzählt Sommer. Nach einer vierstündigen Wandertour erreichte er mit seinen drei Begleitern den Gipfel. Die Strapazen lohnten sich – dem Hobbyfotografen gelangen atemberaubende Bilder. Während rund drei Stunden knipste er die vorbeiziehenden Jets, dann setzte heftiger Schneefall ein, die Truppe musste ins Tal zurückwandern.

«Vom Wildgärst ist die Sicht auf die Flugmanöver einmalig», schwärmt Sommer. Der Gipfel liegt rund 700 Meter höher als der Flugplatz Axalp. «Der Gripen zog die Felswand entlang hinauf und flog direkt über unsere Köpfe – ein Gehörschutz ist dort oben Pflicht», so der Fotograf. Ausserdem habe man den Gipfel praktisch für sich. «Nur ein, zwei andere Schaulustige waren auf den Wildgärst gewandert.» Ein Logenplatz der Extraklasse also - bei der offiziellen Flugshow drängten sich rund 7000 Fans auf die Axalp.

Am traditionellen Fliegerschiessen stehen jeweils Demonstrationen mit Armeehelikoptern, Lösch- und Rettungseinsätze oder Einsätze der Fallschirmaufklärer auf dem Programm. Auch die Patrouille Suisse gibt Kostproben ihres Könnens. Das diesjährige Fliegerschiessen war zunächst etwas vom Wetterpech verfolgt. Das Programm am Mittwoch musste abgesagt werden. Heute endlich konnte der neue Gripen durchstarten - knapp zehn Minuten tobte der Jet durch die Luft.

Rund 7000 Fans wollten den Gripen in der Luft sehen
Quelle: Keystone

(gux/dwi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A.Scheller am 11.10.2012 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schallmauer durchbrochen ???

    Hatte heute Nachmitag der Gripen in der Region oberer Zürichsee die Schallmauer durchbrochen.

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  • Klaibi am 12.10.2012 02:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anders denken

    Warum, warum halten wir Schweizer an Flz fest.... Strategisch sinnvoller wären doch Kampfhelis wie z.B der Apache. Wendiger und auch für die innere Sicherheit einsetzbar. Gruss Ex FlKp8

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  • Marcus Schweizer am 11.10.2012 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    :( 

    und für dieses spielzeug zahle ich steuern? und kann nichtmal darüber abstimmen? Bringt diese Ding was in einer finanziell heiklen lage der eu? bin ich denn der einzige der so denkt?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marc Bjorg am 12.10.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    CH Piloten sind TOP

    CH Jet Piloten sind sehr gut. Mit dem Gripen bekommen sie auch noch etwas das in den Bergen ganz schön wendig ist... die werden damit noch viel besser "hit and run" üben können.

  • tony am 12.10.2012 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    da staunt der laie

    da kommt bei br maurer bestimmt freude auf, wenn er feststellt, wie unerhört sachverständig doch die 20 minunten-experten sind. er müsste sich nur mit der grossen schar zusammensetzen und die flugzeugbeschaffung wäre geritzt und er könnte sicher sein, dass wirklich professionell gearbeitet und dementsprechend entschieden wurde.

    • Marco am 12.10.2012 15:29 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht nur das.

      Auch gibt es hier zu Hauf Experten, die genau wissen, dass wir keine Feinde haben, von niemandem angegriffen werden könnten und wenn doch, wir dann doch keine Chance hätten. :-) Was Internet und Fernsehen doch alles anrichten können!

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  • l.u. am 12.10.2012 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    super

    wueh... noch mehr geld zum fenster rausgeworfen....

  • B. Eobachter am 12.10.2012 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Eine gelungene Offensive

    mit Gripen und der Schweizer Armee

  • leonar am 12.10.2012 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Überschall??

    zum überschallflug,das ist nicht so einfach wie ihr denkt,das hängt von der Temperatur und der Höhe zusammen,jeh tiefer,umso besser,so um die 1500-2000Meter.Aber ich Denke sie würden den Überschallflug sicher in Schweden testen und nicht hier bei uns,denn die Schäden könnten enorm ausfallen,vor allem bei den heutigen grossen Fenster in den Gebäuden

    • Heribert am 12.10.2012 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Überschall

      Da geht gar nichts kaputt, da sie nicht in ein paar Metern Entfernung vorbeifliegen. In den 70'ern und 80'ern konnte man in Deutschland jeden Tag mindestens 10 mal den Überschallknall von Kampfjets hören ohne das irgendwas kaputt ging. Und in ausgewiesenen Zonen, auch rund um Städte, ging es auch mal locker auf unter 200 Meter runter. Ich vermisse es, es war einfach genial wenn einer vorbei donnerte. 8-)

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