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Rauchen
17. November 2010 11:16; Akt: 17.11.2010 13:26 Print
Bundesrat lehnt Lungenliga-Initiative ab
Der Bundesrat empfiehlt die Volksinitiative der Lungenliga zum Schutz vor Passivrauchen ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.
Mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen existiere eine ausreichende Minimalregelung, begründet er den Entscheid. Das Bundesgesetz biete den Kantonen die Möglichkeit, weitergehende Regelungen zum Schutz der Gesundheit zu erlassen, schreibt das Departement des Innern (EDI) in einer Mitteilung vom Mittwoch. Bis Anfang 2011 will der Bundesrat eine entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden.
Infografik Rauchverbote in der GastronomieDie Lungenliga hatte ihre Volksinitiative am 18. Mai dieses Jahres mit
Nach dem Willen der Initianten soll Schluss sein mit Ausnahmen für kleine Lokale und abgetrennten Raucherräumen (Fumoirs) mit Bedienung. Bei einem Ja zur Volksinitiative wären nur noch unbediente Fumoirs erlaubt. Betroffen vom Rauchverbot wären sämtliche Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen.
Der Widerstand gegen die Initiative hat sich bereits formiert: Der Wirteverband GastroSuisse will das Vorhaben bekämpfen. Zudem lancierte eine «IG Freie Wirte» eine eigene Initiative, die alle gesetzlichen Rauchverbote aufheben will.
Die Lungenliga teilte mit, der Bundesrat verpasse mit seinem Entscheid den umfassenden Schutz aller Arbeitnehmenden vor dem Passivrauchen. Das Volk wünsche diesen Schutz aber. Nun liege es am Parlament, die im Gesetz von 2008 bestehenden Lücken zu schliessen.
(sda)



























