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Ja zu Stiefkindern
13. Dezember 2012 11:33; Akt: 13.12.2012 11:44 Print
Nationalrat will Homo-Adoption light
Geht es nach dem Nationalrat, dürfen gleichgeschlechtliche Paare künftig Kinder adoptieren. Aber nur, wenn es sich dabei um den Sprössling von einem der beiden Partner handelt.
Nach dem Willen des Parlaments sollen auch homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen. Der Nationalrat will das Adoptionsrecht aber auf das Kind des jeweiligen Partners einschränken. Er hat eine Motion aus dem Ständerat am Donnerstag in abgeänderter Form mit 113 zu 64 Stimmen angenommen.
Infografik Ehe, Partnerschaft und HochzeitDas Partnerschaftsgesetz schliesst die Adoption durch eingetragene gleichgeschlechtliche Paare ausdrücklich aus. Diese Lösung führt jedoch zu einer absurden Rechtslage: Heute ist die Adoption durch homosexuelle Einzelpersonen erlaubt, nicht aber die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft.
Knapper Entscheid im Ständerat
Dies und die wachsende Anzahl so genannter «Regenbogen-Familien» veranlasste die Rechtskommission des Ständerats zu einer Motion. Diese hat zum Ziel, Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare zuzulassen, wenn dies für das Kindeswohl die beste Lösung darstellt. In einem knappen Entscheid nahm der Ständerat die Motion im letzten März an.
Deren Text ist zwar offen formuliert, macht aber deutlich, dass insbesondere Kinder des jeweiligen Partners gemeint sind. Der Nationalrat hat die Motion auf Antrag seiner Rechtskommission nun ausdrücklich auf diese Fälle eingeschränkt: Adoptiert werden dürfen nur die Kinder der Partnerin oder des Partners. Die abgeänderte Motion geht nun zurück an den Ständerat.
(sda)
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Alle 23 Kommentare

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Um jeden Preis!
Und wer denkt an die Kinder wenn Sie auf dem Pausenplatz gehänselt werden. Einfach egoistisches Denken der gleichgeschlechtlichen Paare. Ich möchte das nie wieder durchmachen!
Nur die Kinder des Partners...
D.h. zu Gunsten der der Regenbogenfamilie muss ein leiblicher Elternteil auf sein Kind verzichten. Oder Frau begibt sich in die Niederlande zur künstlichen Befruchtung. Sprich sie begeben sich ins Ausland um schweizer Gesetze zu umgehen und werden später mit einer Adoptionsmöglichkeit dafür belohnt. Das soll mir noch einer erzählen, das Kindswohl stehe im Vordergrund. Da muss ich einem schwulen Kollegen recht geben, welcher sagt, das es hierbei nur um Egoismus, nicht aber um das Kind(swohl) geht.
DITO
hätte ich nicht schöner sagen können.
Ein kleiner aber wichtiger Schritt
Endlich, ein guter Schritt in die richtige Richtung! Und Bravo den Lesern von 20 Minuten die an der Abstimmung teilnehmen. Im Moment sind 69% klar dafür! Eine fortschrittliche Schweizer Leserschaft....