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Lohngrenzen
04. Juli 2009 18:08; Akt: 04.07.2009 18:23 Print
Juso starten «1:12»-Initiative
Die Jungsozialisten (JUSO) haben eine Volksinitiative für Lohngrenzen in Unternehmen lanciert. Der grösste Lohn soll nicht mehr als 12 Mal so hoch sein wie der tiefste.
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JUSO vor der UBS Generalversammlung
Die rund 120 JUSO-Mitglieder, die sich am Samstag im bernischen Köniz zu einer ausserordentlichen Jahresversammlung getroffen hatten, fällten den Beschluss zur Lancierung einstimmig, wie JUSO-Präsident Cedric Wermuth auf Anfrage sagte.
Die Initiative «1:12 - Für gerechte Löhne» verlangt, dass der höchste im gleichen Unternehmen bezahlte Lohn maximal das Zwölffache des tiefsten im Unternehmen bezahlten Lohnes betragen darf. Als Lohn gelten soll dabei die Gesamtsumme aller Zuwendungen; dies schliesst neben dem Geldlohn den Wert aller Sach- und Dienstleistungen ein, die im Zusammenhang mit einer Arbeitstätigkeit entrichtet werden, wie es im Initiativtext heisst.
Die nötigen Vorschriften müsste gemäss der Initiative der Bund erlassen. Wie Wermuth sagte, sind im Initiativkomitee alle Schweizer Gewerkschaften mit Ausnahme von Travail.Suisse vertreten. Letztere unterstütze das Anliegen aber ideell. Auch die Grünen und die SP befürworteten die Initiative, sagte Wermuth.
(dapd)


























