08. November 2007 17:17; Akt: 08.11.2007 17:19 Print

Gute Noten für Gelegenheitskiffer

Der gelegentliche Konsum von Cannabis schadet den Schulleistungen gemäss einer Studie nicht. Dafür sind die Gelegenheitskiffer im Vergleich zu Lehrlingen oder Gymnasiastinnen, die gar nicht rauchen, beliebter und sportlicher.

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Negative Effekte wie psychologische oder soziale Probleme seien im Vergleich zu den Nichtrauchern keine festgestellt worden, teilte die Universität Lausanne am Donnerstag mit. Lediglich das Verhältnis zu den Eltern sei etwas weniger gut. Die schulischen Leistungen von Gelegenheitskiffern seien zudem besser als jene der Kolleginnen und Kollegen, die nebst Cannabis auch Zigaretten rauchten. Auch neigten sie weniger dazu, sich mit anderen Drogen zu berauschen.

Diese Resultate basieren auf der Befragung von 5263 16- bis 20-Jährigen, die ein Gymnasium oder eine Lehre besuchten. 455 von ihnen rauchten nur Joints, 1703 kombinierten das Kiffen mit dem Zigarettenrauchen und 3105 rauchten gar nicht. Von 455 Gelegenheitskifferinnen und -kiffern hatten 56 Prozent im Monat vor der Befragung lediglich einen bis zwei Joints geraucht.

Auch wenn leichter Cannabis-Konsum ohne Kombination mit anderen Substanzen nicht alarmierend sei, so dürfe der Cannabis-Konsum nicht banalisiert werden, heisst es jedoch weiter. Die Studie stellte etwa fest, dass der Cannabiskonsum das Zigarettenrauchen fördern und verstärken kann. Die Resultate wurden gemäss Uni Lausanne in der Fachzeitschrift «Archives of Pediatric and Adolescent Medicine» publiziert.

(dapd)

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