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Waffeninitiative
03. Januar 2011 10:42; Akt: 04.01.2011 17:04 Print
«Frauen kennen die Waffe nicht»
Ueli Maurer hat eine eigene Theorie, weshalb Frauen eher für die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» sind. Und untermauert diese mit deutlichen Worten.

Er weiss, wie man mit Waffen umgeht: Verteidigungsminister Ueli Maurer.
Der Verteidigungsminister sieht es pauschal: «Frauen kennen die Waffe nicht», sagte er in einem am Montag publizierten Interview mit den «Zürcher Regionalzeitungen». Er zweifle allerdings an der These, wonach die Frauen die Initiative grundsätzlich anders beurteilen als die Männer. «Dass hier ein grosser Geschlechtergraben besteht, stimmt nicht. Waffen bedeuten auch Schutz und Sicherheit», sagte der 60-Jährige.
Bildstrecken Ueli Maurers SpaziergangFür Maurer bedeutet die Initiative «eine Geringschätzung des Bürgers». Hunderttausende Familien hätten bewiesen, dass sie mit der Waffe verantwortungsvoll umgehen könnten.
Armee sei auf das Obligatorische angewiesen
Als militärisches Argument gegen die Initiative führte der SVP- Bundesrat das Obligatorische auf. «Man setzt sich einmal im Jahr mit der Waffe auseinander». Auf das jährliche Pflichtschiessen sei die Armee mit ihren kurzen Ausbildungszeiten angewiesen, sagte Maurer.
Die Initiative über die am 13. Februar abgestimmt wird, verlangt unter anderem, dass die Militärwaffe im Zeughaus und nicht wie bisher zu Hause aufbewahrt wird. Das Recht auf Waffenbesitz soll zudem an einen Bedürfnis- und Fähigkeitsausweis geknüpft werden.
Galladé: «Ueli Maurer hat keine Argumente»
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(Videoproduktion von Keystone)
(sda)
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Alle 618 Kommentare






























Hat die Schweiz mehr Waffen als Tassen im Schrank?
Ueli Maurer muss für die Armee sowieso neue Ideen vorlegen. Darauf warten wir schon seit langem. RS heute: Frust + Alk + Druck + Sinnlosigkeit + Waffe = Tausende Schussselbstmorde, speziell bei Männern um 20. Selbst bei Offizieren: Tödliche häusliche Gewalt (z.B. Rey-Bellet), Wahnsinnstaten (Hönggerberg). "Eine Waffe ist auch Schutz und Sicherheit". Schade, sind Patronen nicht so leer wie Maurers Worthülsen.
Der Hinwiler Philosoph muss endlich über die Büche
Die Initiative gibt Maurer einen Ansporn, sich endlich ein Konzept für eine zukunftsfähige Armee auszudenken. Statt einem Grümscheliverein, der tonnenweise Panzer und Gewehre "verlegt" und abgedrehte Gefahrenszenarien entwirft (Blattmann). "Waffen bedeuten Schutz und Sicherheit." Das ist Verharmlosung, Aufforderung zu Selbstjustiz, Verhöhnung von Opfern.
Klares NEIN zur Waffeninitiative
Die Eidgenossen sind bodenständig und haben viele Trächtigen, eine davon ist das Sportschiessen und darum bin ich für ein klares NEIN zur Waffeninitiative. Ich bin seit 50 Jahren aktiver Sportschütze und übe diesen Sport immer noch mit einer Armeewaffe aus. Durch diese Mõchtegern Politik soll jetzt diese langjährige Traditionen vernichtet werden.