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Karin Keller-Sutter
26. März 2012 23:35; Akt: 26.03.2012 23:45 Print
«Ausschaffen als Sofortmassnahme»
von Gaudenz Looser - In der Schweiz ist die Zahl der Diebstähle massiv angestiegen. Dies zeigen die neusten Zahlen der Kriminalstatistik. Laut Karin Keller-Sutter* hat der arabische Frühling die Lage zusätzlich verschärft.

Karin Keller-Sutter.
Frau Keller, Sie haben früh auf das Problem der delinquierenden Nordafrikaner aufmerksam gemacht. Geht die aktuelle Explosion der Kleinkriminalität allein auf deren Konto?
Karin Keller-Sutter: Nicht ausschliesslich, aber Asylsuchende aus Nordafrika sind schweizweit für einen Anstieg von Fahrzeugaufbrüchen und Diebstählen verantwortlich. Hinzu kommen kriminelle Banden aus Osteuropa, die organisiert Taschen- und Trickdiebstähle begehen.
Einbrüche, geknackte Autos, Trickdiebstähle – wird Klauen in der Schweiz zum Normalfall?
Diebstähle wird es leider immer geben, zum Normalfall dürfen sie aber nicht werden. Die Reisefreiheit begünstigt jedoch die internationale Mobilität und den hohen Organisationsgrad solcher Banden.
Über das Problem wird in Bern zwar lauthals lamentiert – doch es scheint niemand ernsthaft an einer Lösung zu arbeiten. Warum ist das so?
Im Zentrum steht die Beschleunigung der Asylverfahren und die schnelle Rückweisung von Dublin-Fällen nach Italien. Die Kantone fordern dies seit langem. Das politische Hickhack auf Bundesebene führt jedoch ständig zu Verzögerungen.
Welche Sofortmassnahmen sind überhaupt realistisch?
Das effiziente und schnelle polizeiliche Durchgreifen und konsequente Ausschaffen ist die einzige Sofortmassnahme. Die Beschleunigung der Asylverfahren auf Bundesebene dürfte leider noch auf sich warten lassen.
*Karin Keller-Sutter ist Präsidentin der Konferenz der Polizei- und Justizdirektoren.
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Ohne Rekurs möglichkeit bitte
Bravo so muss es sein Das ist Klartext aber ausführen ohne möglichen Rekurs
Endlich mal!
Was das Volk schon lange fordert: Hartes und konsequentes Durchgreifen! Wir werden auch nicht mit Samthandschuhen angefasst, wieso sollten da Ausländer bzw. Asylsuchende anders behandelt werden.