Übersicht der Resultate

23. Oktober 2011 10:42; Akt: 04.12.2011 20:04 Print

So hat Ihr Kanton gewähltSo hat Ihr Kanton gewählt

Die Parlamentswahlen im Detail: Alle Resultate aus den Kantonen in der Übersicht – inklusive der Namen aller gewählten Kandidaten.

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Aargau (15 Sitze im Nationalrat)
Grosse Verliererin der Nationalratswahlen im Aargau ist die CVP, sie verliert gleich zwei Mandate an glp und BDP. Cédric Wermuth (SP) schafft den Sprung nach Bern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Ständerat gab es eine Überraschung: Das Aargauer Volk hat Nationalrätin Pascale Bruderer (SP) im ersten Wahlgang in den Ständerat gewählt (lesen Sie hier mehr dazu). Die Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi (FDP) ist im zweiten Anlauf wiedergewählt worden. Nationalrat Ulrich Giezendanner (SVP) scheiterte. Die SVP verliert nach 16 Jahren ihren Ständeratssitz. Erstmals werden zwei Frauen den Aargau im Ständerat vertreten. (lesen Sie hier mehr dazu).

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Ulrich GiezendannerSVPBisher88 768
Pascale Bruderer**SPBisher84 627
Maximilian ReimannSVPBisher75 910
Luzi StammSVPBisher72 272
Sylvia Flückiger-BäniSVPBisher65 595
Hansjörg KnechtSVPNeu64 490
Hans KillerSVPBisher62 942
Philipp MüllerFDPBisher57 281
Cédric WermuthSPNeu40 775
Geri MüllerGrüneBisher39 975
Max ChopardSPBisher39 253
Ruth HumbelCVPBisher36 412
Corina Eichenberger-WaltherFDPBisher35 389
Bernhard GuhlBDPNeu22 591
Beat FlachGLPNeu15 424
**Da Pascale Bruderer in den Ständerat gewählt wurde, rutscht für sie folgende Kandidatin nach:
Yvonne FeriSPNeu28 255


Appenzell-Ausserrhoden (1 Sitz im Nationalrat)
Der 31-jährige Andrea Claudio Caroni von der FDP ist in Appenzell Ausserrhoden neu in den Nationalrat gewählt worden. Der Jurist und frühere Mitarbeiter des ehemaligen Bundesrats Hans- Rudolf Merz folgt auf Marianne Kleiner (FDP), die zurücktritt. Lesen Sie hier mehr.

Der gewählte Nationalrat
NameParteiN/BStimmen
Andrea Claudio CaroniFDPNeu8970

Der Appenzell Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr (FDP) ist klar wiedergewählt worden. Der 61-jährige Jurist Altherr, der ohne Gegenkandidat war, erhielt 14 672 Stimmen bei einem Absoluten Mehr von 8044 Stimmen.


Appenzell-Innerrhoden (1 Sitz im Nationalrat)
Der Rechtsanwalt und Regierende Landammann Daniel Fässler (CVP) ist in Appenzell Innerrhoden neu in den Nationalrat gewählt worden. Er holte 3107 Stimmen. Der 57-jährige Kandidat der linken «Gruppe für Innerrhoden» (GfI), Martin Pfister, hatte keine Chance. Lesen Sie hier mehr.

Der gewählte Nationalrat
NameParteiN/BStimmen
Daniel FässlerCVPNeu3107

In den Ständerat wurde bereits an der Landsgemeinde am 1. Mai Ivo Bischofberger (CVP) gewählt.


Basel-Land (7 Sitze im Nationalrat)
Im Kanton Baselland bleibt die Verteilung der Nationalratssitze unverändert. Die von der BDP bedrängte FDP konnte ihr Mandat halten: Für sie zieht Daniela Schneeberger in den Nationalrat ein. Innerhalb der SVP hat der Neuangetretene Thomas de Courten den Bisherigen Christian Miesch verdrängt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Eric NussbaumerSPBisher38 167
Maya GrafGrüneBisher35 829
Susanne Leutenegger OberholzerSPBisher35 644
Caspar BaaderSVPBisher29 524
Thomas de CourtenSVPNeu26 684
Elisabeth SchneiderCVPBisher15 967
Daniela SchneebergerFDPNeu12 553

Bei den Ständeratswahlen in Baselland hat der SP- Bisherige Claude Janiak die Wiederwahl geschafft. Er distanzierte SVP-Bundeshausfraktionschef Caspar Baader sowie CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider klar und übertraf als Einziger das absolute Mehr.


Basel-Stadt (5 Sitze im Nationalrat)
Im Kanton Basel-Stadt verlieren die Grünen nach einer Amtsperiode ihren einzigen Nationalratssitz an die CVP. Die SP kann ihre beiden Mandate halten. Weiterhin je einen Sitz haben FDP und SVP. Lesen Sie hier mehr.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Beat JansSPBisher22 227
Silvia SchenkerSPBisher18 444
Peter MalamaFDPBisher14 115
Sebastian FrehnerSVPBisher11 197
Markus LehmannCVPNeu4172

Anita Fetz vertritt den Kanton Basel-Stadt weitere vier Jahre im Ständerat. Die Sozialdemokratin schaffte die Wiederwahl mit 33 758 Stimmen bereits im ersten Wahlgang problemlos. Fetz' bürgerliche Herausforderer waren chancenlos.


Bern (26 Sitze im Nationalrat)
Die BDP gewinnt in Bern vier Sitze, die Grünliberalen schaffen auf Anhieb zwei Mandate. Die FDP verliert zwei Sitze, die SVP gegenüber 2007 ebenfalls zwei. Die CVP und die EDU büssen ihre beiden Sitze ein, Die SP hält weiter sechs Mandate, die Grünen drei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Adrian AmstutzSVPNeu126 231
Andreas AebiSVPBisher111 171
Erich von SiebenthalSVPBisher109 255
Rudolf JoderSVPBisher108 663
Ursula Haller VanniniBDPBisher108 198
Hansruedi WandfluhSVPBisher107 472
Andrea GeissbühlerSVPBisher104 695
Hans GrunderBDPBisher104 038
Albert RöstiSVPBisher99 083
Ursula WyssSPBisher94 854
Nadja PierenSVPNeu92 423
Evi AllemannSPBisher85 988
Christian WasserfallenFDPBisher77 452
Hans StöckliSPBisher75 721
Franziska TeuscherGrüneBisher70 424
Alec von GraffenriedGrüneBisher68 346
Christa MarkwalderFDPBisher67 701
Urs GascheBDPNeu66 471
Margret Kiener NellenSPBisher55 825
Corrado PardiniSPBisher48 882
Lorenz HessBDPNeu48 802
Matthias AebischerSPNeu46 142
Regula RytzGrüneBisher39 112
Marianne Streiff-FellerEVPBisher27 706
Kathrin BertschyGLPNeu26 995
Jürg GrossenGLPNeu26 976

Der Berner SVP-Ständerat Adrian Amstutz wurde abgewählt. SP-Mann Hans Stöckli und Werner Luginbühl von der BDP schaffen den Einzug in die Kleine Kammer. Lesen Sie mehr hier.


Freiburg (7 Sitze im Nationalrat)
Die Freiburger Vertretung im Nationalrat besteht auch weiterhin aus vier Bürgerlichen und drei Linken. die CSP ihren Sitz im Nationalrat, das Mandat geht neu an die SP. Lesen Sie hier mehr dazu.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Christian LevratSPBisher36 951
Jean-François SteiertSPBisher26 836
Jean-François RimeSVPBisher24 152
Dominique de BumanCVPBisher23 335
Christine Bulliard-MarbachCVPNeu18 591
Jacques BourgeoisFDPBisher17 932
Valérie Piller CarrardSPNeu15 784

Im Ständerat bleibt alles beim Alten: Urs Schwaller (CVP) und Alain Berset (SP) haben es im ersten Wahlgang geschafft und ihre Wiederwahl gesichert. Ihre Herausforderer Jean-François Rime (SVP) und Ruedi Vonlanthen (FDP) sind gescheitert.


Genf (11 Sitze im Nationalrat)
Das rechtspopulistische Mouvement Citoyen Genevois (MCG) gewinnt in Genf auf Kosten der FDP einen Nationalratssitz. Die übrigen Parteien konnten ihre Sitze verteidigen. Mauro Poggia, der für das MCG nach Bern fährt, erzielte mit 23 449 Stimmen gar das beste Resultat. Mehr dazu lesen Sie hier.


Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Mauro PoggiaMCGNeu23 449
Carlo SommarugaSPBisher22 636
Christian LüscherFDPBisher21 916
Maria Roth-BernasconiSPBisher21 907
Manuel TornareSPNeu21 143
Hugues HiltpoldFDPBisher19 848
Antonio HodgersGrüneBisher18 392
Yves NideggerSVPBisher17 532
Céline AmaudruzSVPNeu16 258
Ueli LeuenbergerGrüneBisher15 808
Luc BarthassatCVPBisher12 515

Das linke Duo im Ständerat wurde in Genf bestätigt: Der Grüne Robert Cramer und die SP-Frau Liliane Maury Pasquier wurden im ersten Wahlgang gewählt. Lesen Sie hier mehr.


Glarus (1 Sitz im Nationalrat)
Martin Landolt (BDP) hat den einzigen Sitz des Kantons Glarus im Nationalrat verteidigt. Sein Herausforderer, der 23-jährige Präsident der Glarner Juso, Yannick Schiess, erzielte einen Achtungserfolg. Lesen Sie hier mehr.

Der gewählte Nationalrat
NameParteiN/BStimmen
Martin LandoltBDPBisher5066

Die Glarner Vertretung im Ständerat bleibt unverändert: Die Bisherigen, This Jenny (SVP) und Pankraz Freitag (FDP), wurden erwartungsgemäss bestätigt.


Graubünden (5 Sitze im Nationalrat)
Die Nationalratswahlen haben in Graubünden mit faustdicken Überraschungen geendet. FDP-Nationalrat Tarzisius Caviezel schaffte die Wiederwahl nicht - die Grünliberalen holten bei ihrer ersten Wahlteilnahme gleich ein Mandat. Mehr dazu lesen Sie hier

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Hansjörg HasslerBDPBisher21 421
Heinz BrandSVPNeu18 581
Josias F. GasserGLPNeu16 123
Martin CandinasCVPNeu14 330
Silva Semadeni BrudererSPNeu13 153

Der ehemalige Baudirektor Stefan Engler (CVP) und der noch amtierende Finanzdirektor Martin Schmid (FDP) vertreten den Kanton Graubünden die nächsten vier Jahre im Ständerat. Sie erzielten überragende Resultate.


Jura (2 Sitze im Nationalrat)
Dominique Baettig (SVP) ist als jurassischer Nationalrat definitiv abgewählt: Der SVP-Nationalratssitz geht neu an Jean-Paul Gschwind von der CVP. Für die SP wurde Pierre-Alain Fridez gewählt, der damit die Nachfolge von Parteikollegen Claude Rennwald antritt. Lesen Sie hier mehr.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Pierre-Alain FridezSPNeu7132
Jean-Paul GschwindCVPNeu6556

Claude Hêche (SP) und Anne Seydoux-Christe (CVP), die den Kanton Jura in der Kleinen Kammer vertreten, wurden im Amt problemlos bestätigt.


Luzern (10 Sitze im Nationalrat)
Im Kanton Luzern sind die Grünliberalen (GLP) die Sieger der Nationalratswahlen: Sie eroberten eines der zehn Mandate, und zwar auf Kosten der SVP. CVP, FDP, SP und Grüne konnten ihre Sitze verteidigen. Lesen Sie hier mehr.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Otto IneichenFDPBisher52 692
Ruedi LustenbergerCVPBisher48 069
Ida Glanzmann-HunkelerCVPBisher43 765
Yvette EstermannSVPBisher35 529
Leo MüllerCVPNeu34 452
Felix MüriSVPBisher33 392
Albert VitaliFDPNeu26 004
Prisca Heim-BirrerSPNeu24 610
Louis SchelbertGrüneBisher24 029
Roland FischerGLPNeu9727

Im Kanton Luzern hat im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen kein Kandidat das absolute Mehr erreicht. Am besten schloss der bisherige Konrad Graber (CVP) ab. Zweitbestes Resultat erzielte der abtretende Nationalrat Georges Theiler (FDP), der in die kleine Kammer wechseln möchte. Die beiden wurden Ende Oktober in stiller Wahl in den Ständerat gewählt, weil sich alle anderen Kandidaten zurückgezogen haben.


Neuenburg (5 Sitze im Nationalrat)
Rochade bei der FDP im Kanton Neuenburg: Nationalrätin Sylvie Perrinjaquet hat es nicht geschafft, ihren Sitz zu verteidigen. Ihren Platz übernimmt Parteikollege Alain Ribaux, der neu in die grosse Kammer einzieht. Einen ausführlicheren Überblick über die Veränderungen finden Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Laurent FavreFDPBisher13 498
Yvan PerrinSVPBisher13 383
Alain RibauxFDPNeu11 564
Jacques-André MaireSPBisher10 324
Francine John-CalameGrüneBisher7020

Im Kanton Neuenburg sind die bisherigen Ständeräte Raphaël Comte (FDP) und Didier Berberat (SP) bestätigt worden. Sie haben die Wahl klar gewonnen. Die Neuenburger Ständevertretung wurde am Sonntag zum ersten Mal mit dem Proporzsystem gewählt.

Berberat gewann die Wahl mit 17 648 Stimmen. Comte holte 13 004 Stimmen. Der Freisinnige konnte nicht auf eine Listenverbindung der FDP und der SVP zählen. Dennoch rettete er seinen Sitz.


Nidwalden (1 Sitz im Nationalrat)
Der Kanton Nidwalden wird im Nationalrat neu nicht mehr von der FDP, sondern von der SVP vertreten.

Der gewählte Nationalrat
NameParteiN/BStimmen
Peter KellerSVPNeu8060

Das Ständeratsmandat wurde in stillen Wahlen vergeben. Im Amt bestätigt wurde der 63-jährige Paul Niederberger von der CVP.


Obwalden (1 Sitz im Nationalrat)
Die SVP verliert mit Christoph von Rotz ihren Nationalratssitz in Obwalden, den sie erst vor vier Jahren erobert hat. Der gemeinsamen Allianz aller andern Parteien gelang es, den christlichsozialen Karl Vogler durchzusetzen.

Der gewählte Nationalrat
NameParteiN/BStimmen
Karl VoglerCSPNeu8896

Problemlos geschafft hat die Wiederwahl Ständerat Hans Hess (FDP). Er erhielt 12 739 Stimmen. Auf seinen Herausforderer Bashkim Rexhepi (Juso) entfielen 2170 Stimmen.


St. Gallen (12 Sitze im Nationalrat)
Mit der 62-jährigen St. Gallerin Margrit Kessler zieht die «oberste Patientenschützerin» der Schweiz in den Nationalrat ein. Kessler, die 1995 und 1999 erfolglos für die CVP kandidiert hatte, wechselte zu den Grünliberalen und profitierte jetzt von deren Schwung. Einen Überblick über die Wahlergebnisse im Kanton St. Gallen finden Sie hier

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Toni Brunner**SVPBisher68 084
Lukas ReimannSVPBisher58 965
Thomas MüllerSVPBisher47 662
Paul Rechsteiner**SPBisher47 522
Hildegard FässlerSPBisher42 660
Roland Rino BüchelSVPBisher42 233
Walter MüllerFDPBisher30 966
Lucrezia Meier-SchatzCVPBisher29 215
Yvonne GilliGrüneBisher27 585
Jakob BüchlerCVPBisher26 344
Markus RitterCVPNeu18 395
Margrit KesslerGLPNeu14 753

** Toni Brunner und Paul Rechsteiner treten auch für den Ständerat an.

Die St. Galler FDP-Justizdirektorin Karin Keller-Sutter ist im ersten Wahlgang mit einem Glanzresultat in den Ständerat gewählt worden: Sie holte 101 181 Stimmen bei einem Absoluten Mehr von 78 357 Stimmen. Die anderen Kandidaten schafften die Wahl nicht. In St. Gallen gab es eine deftige Überraschung. Im zweiten Wahlgang schlägt Paul Rechsteiner von der SP SVP-Präsident Toni Brunner, der als hoher Favorit galt. Mehr dazu lesen Sie hier.


Schaffhausen (2 Sitze im Nationalrat)
Die beiden Schaffhauser Nationalratssitze werden auch in der kommenden Legislatur von der SP und der SVP mit Thomas Hurter (SVP) und Hans-Jürg Fehr (SP) besetzt. Lesen Sie hier eine ausführliche Meldung.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Thomas HurterSVPBisher13 091
Hans-Jürg FehrSPBisher11 159

Der bisherige Schaffhauser SVP-Ständerat Hannes Germann ist am Sonntag klar wieder gewählt worden. Im zweiten Wahlgang hat der parteilose Thomas Minder den Sprung in den Ständerat geschafft. Er konnte sich gegen seine Konkurrenten, Christian Heydecker von der FDP und Matthias Freivogel von der SP, klar durchsetzen.


Schwyz (4 Sitze im Nationalrat)
Das kam unerwartet: Im Kanton Schwyz hat die SVP einen ihrer bisher zwei Nationalratssitze an die FDP verloren - obwohl sie mit Abstand am meisten Stimmen machte. Damit stellen neu SVP, CVP, FDP und SP je einen Vertreter in Bern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Pirmin SchwanderSVPBisher21 293
Alois GmürCVPNeu15 212
Andy TschümperlinSPBisher10 330
Petra GössiFDPNeu9236

In Schwyz hat erst ein Ständeratskandidat das absolute Mehr erreicht: Der bisherige Alex Kuprecht von der SVP. Erstmals stellt die SVP im Kanton Schwyz beide Ständeräte. In der zweiten Rund der Ständeratswahl im Kanton Schwyz hat Peter Föhn (SVP) den bisherigen Bruno Frick (CVP) geschlagen. Mehr dazu lesen Sie hier.



Solothurn (7 Sitze im Nationalrat)
Die Grünen haben ihren einzigen Nationalratssitz im Kanton Solothurn nach nur einer Legislatur verloren. Das Mandat ging zurück an die SP, die wieder über zwei Sitze verfügt. Die anderen Parteien SVP (2), CVP (2) und FDP (1) konnten ihre Sitze halten. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Walter WobmannSVPBisher25 307
Roland F. BorerSVPBisher24 051
Pirmin Bischof**CVPBisher23 855
Bea HeimSPBisher16 884
Kurt FluriFDPBisher14 324
Stefan Müller-AltermattCVPNeu9184
Philipp HadornSPNeu7392
**mit der Wahl von Pirmin Bischof in den Ständerat rückt für ihn nach:
Urs SchläfliCVPNeu

Der Solothurner SP-Ständerat Roberto Zanetti hat auf Anhieb die Wiederwahl geschafft. Der CVP-Kandidat Pirmin Bischof hat sich im zweiten Wahlgang gegen den FDP-Kandidaten Kurt Fluri durchgesetzt. Damit hat die Solothurner FDP nach 163 Jahren ihren Ständeratssitz verloren. Der 61-Jährige Rolf Büttiker, der den Kanton Solothurn die vergangenen 20 Jahre in der kleinen Kammer vertreten hatte, trat nicht zur Wiederwahl an. Für den in den Nationalrat gewählten Bischof rückt der 48-jährige Urs Schläfli aus Deitingen nach.



Thurgau (6 Sitze im Nationalrat)
Die Grünliberalen des Kantons Thurgau haben der FDP den Nationalratssitz weggeschnappt. Die SVP behält drei Sitze, CVP und SP je einen. Ein Spitzenresultat hat SVP-Mann Peter Spuhler erzielt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Peter SpuhlerSVPBisher43 955
Hansjörg WalterSVPBisher36 386
Markus HausammannSVPNeu20 604
Brigitte Koller-Häberli**CVPBisher16 841
Edith Graf-LitscherSPBisher14 038
Thomas BöhniGLPNeu5736
**Mit der Wahl von Brigitte Koller-Häberli in den Ständerat, rutscht für sie nach:
Christian LohrCVPNeu10 670

Der Thurgauer SVP-Kandidat Roland Eberle hat die Wahl in den Ständerat mit 40 688 Stimmen geschafft und den Sitz von Parteikollege Hermann Bürgi geerbt.
Beim zweiten Wahlgang wurde Brigitte Häberli-Koller von der CVP in den Ständerat gewählt. Sie hat das Rennen gegn den FDP-Kanditaten Max Vögeli klar gewonnen. Häberli ist die erste Frau, die den Kanton Thurgau im Ständerat vertritt. Christian Lohr aus Kreuzlingen rutscht für sie in den Nationalrat nach. Er hatte bei den Nationalratswahlen 10 670 Stimmen erreicht.



Tessin (8 Sitze im Nationalrat)
Der Tessiner FDP-Nationalrat und FDP- Parteipräsident Fulvio Pelli hat die Wiederwahl knapp geschafft. Die FDP muss aber den Verlust eines ihrer drei Sitze in Kauf nehmen. Auch die SP verliert einen Sitz. Gewinne heimsten dafür die den rechten Parteien ein. Die Tessiner SVP zieht erstmals ins Parlament ein.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Lorenzo QuadriLegaBisher33 653
Ignazio CassisFDPBisher32 988
Marina Carobbio GuscettiSPBisher30 651
Fulvio PelliFDPBisher28 825
Fabio RegazziCVPNeu27 144
Pierre RusconiSVPNeu18 230
Roberta PantaniLegaNeu17 057

Um den 8. Nationalratssitz kämpfen zwei CVP-Politiker: Marco Romano und Monica Duca Widmer habe beide exakt 23 979 Stimmen, wie unsere Kollegen von tio.ch berichten. Gemäss dem Bundesgesetz über die Bundesversammlung entscheidet das Los.

Im Tessin schaffte es niemand im ersten Wahlgang in den Ständerat. Filippo Lombardi (CVP) erreichte am meisten Stimmen. Mehr dazu lesen Sie hier.


Uri (1 Sitz im Nationalrat)
Die einzige Urner Nationalrätin Gabi Huber (FDP) ist erwartungsgemäss wiedergewählt worden. Lesen Sie hier eine ausführliche Meldung

Die gewählte Nationalrätin
NameParteiN/BStimmen
Gabi HuberFDPBisher12 125

Bei den Ständeratswahlen im Kanton Uri ist einzig der CVP-Kandidat und Regierungsrat Isidor Baumann im ersten Wahlgang gewählt worden. Der grünliberale Urner Markus Stadler ist als Ständerat wiedergewählt worden. Er hat im zweiten Wahlgang das Kopf- an-Kopf-Rennen gegen den SVP-Herausforderer Gusti Planzer gewonnen. Stadler erhielt 57 Prozent der Stimmen. Mehr dazu lesen Sie hier.


Waadt (18 Sitze im Nationalrat)
Die Resultate aus dem Kanton Waadt verzögerten sich stark. Den Waadtländern machte eine Computerpanne zu schaffen.

Die grosse Siegerin bei den Nationalratswahlen in der Waadt ist die SP: Sie gewinnt zwei Sitze dazu und kommt neu auf sechs Mandate. Je einen Sitz verloren haben hingegen die äussere Linke und die Grünen.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Géraldine Savary**SPBisher63 210
Roger NordmannSPBisher52 991
Ada MarraSPBisher50 579
Guy ParmelinSVPBisher50 551
Isabelle MoretFDPBisher44 672
Olivier FrancaisFDPBisher42 268
Eric VoruzSPBisher41 734
André BugnonSVPBisher42 397
Josiane AubertSPBisher40 591
Luc Recordon**GrüneBisher39 382
Jean-Pierre GrinSVPBisher38 816
Pierre-François VeillonSVPBisher38 273
Cesla AmarelleSPNeu37 619
Olivier FellerFDPNeu28 868
Adèle Thorens GoumazGrüneBisher27 649
Isabelle ChevalleyGLPNeu26 922
Jacques NeyrinckCVPBisher15 134
Fathi DerderFDPNeu14 867
**Mit der Wahl von Géraldine Savary und Luc Recordon in den Ständerat, rutschen für sie nach:
Jean Christophe SchwaabSPNeu36 921
Christian Van SingerGrüneBisher21 801


Beim zweiten Ständerats-Wahlgang in der Waadt haben sich die beiden Bisherigen, Géraldine Savary (SP) und Luc Recordon (Grüne), deutlich durchgesetzt. Das bürgerliche Duo mit Isabelle Moret (FDP) und Guy Parmelin (SVP) blieb ohne Chancen.



Wallis (7 Sitze im Nationalrat)
Bittere Niederlage für die CVP im Kanton Wallis. Der junge SP-Mann Mathias Reynard gewinnt auf Kosten der CVP einen Sitz im Nationalrat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Christophe DarbellayCVPBisher40 241
Oskar FreysingerSVPBisher34 720
Jean-René GermanierFDPBisher31 264
Stéphane RossiniSPBisher28 363
Yannick ButtetCVPNeu26 680
Viola AmherdCVPBisher22 309
Mathias ReynardSPNeu13 900

Keiner der elf Ständeratskandidaten des Kanton Wallis hat im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht. Weil sich aber sowohl die Kandidaten von der SP wie auch diejenigen von FDP und SVP zurückgezogen haben, sind die beiden bisherigen CVP-Ständeräte Jean-René Fournier und René Imoberdorf in stiller Wahl für die Kleine Kammer wiedergewählt.


Zürich (34 Sitze im Nationalrat)
Schwarzer Tag für die Traditionsparteien im Kanton Zürich: Die neuen Mitteparteien BDP und GLP haben SVP, CVP und Grünen je einen Nationalratssitz abgejagt. Die Verlierer nehmen es sportlich und zeigen sich für die Zukunft zuversichtlich.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmen
Natalie Simone RickliSVPBisher145 776
Christoph BlocherSVPBisher139 120
Christoph MörgeliSVPBisher132 717
Alfred HeerSVPBisher130 264
Bruno ZuppigerSVPBisher129 911
Max BinderSVPBisher128 305
Hans FehrSVPBisher128 181
Toni BortoluzziSVPBisher127 079
Jürg StahlSVPBisher122 899
Hans EgloffSVPBisher122 155
Hans KaufmannSVPBisher121 486
Daniel JositschSPBisher119 224
Jacqueline FehrSPBisher113 934
Chantal GalladéSPBisher101 223
Martin BäumleGLPBisher95 551
Andreas GrossSPBisher94 463
Thomas HardeggerSPNeu91 573
Jacqueline BadranSPNeu85 486
Martin NaefSPNeu81 943
Ruedi NoserFDPBisher79 291
Bastien GirodGrüneBisher68 257
Filippo LeuteneggerFDPBisher68 248
Tiana Angelina MoserGLPBisher68 202
Doris FialaFDPBisher67 510
Daniel VischerGrüneBisher67 090
Markus HutterFDPBisher65 127
Thomas WeibelGLPBisher60 351
Balthasar GlättliGrüneNeu52 896
Thomas MaierGLPNeu48 080
Kathy RiklinCVPBisher45 450
Lothar ZiörjenCVPNeu34 919
Barbara Schmid-FedererCVPBisher33 491
Maja IngoldEVPBisher32 302
Rosmarie Quadranti-StahelBDPNeu27 591

Auch im Kanton Zürich ist der Angriff der SVP auf den Ständerat erfolglos geblieben. Christoph Blocher hatte auch im zweiten Wahlgang gegen die beiden Bisherigen das Nachsehen. Felix Gutzwiller (FDP) und Verena Diener (GLP) schafften ihre Wiederwahl problemlos. Mehr zur Wahl in Zürich lesen Sie hier.


Zug (3 Sitze im Nationalrat)
Im Kanton Zug wird die Nationalratsvertretung völlig umgekrempelt: Von den drei Bisherigen gelang am Sonntag nur Gerhard Pfister (CVP) die Wiederwahl. Die FDP schaffte mit Bruno Pezzatti nach acht Jahren die Rückkehr in die grosse Kammer - auf Kosten von Josef Lang. Der langjährige SVP-Nationalrat Marcel Scherer wurde von seinem Parteikollegen Thomas Aeschi verdrängt. Lesen Sie hier mehr.

Die gewählten Nationalräte
NameParteiN/BStimmmen
Gerhard PfisterCVPBisher13 436
Thomas AeschiSVPNeu11 646
Bruno PezzattiFDPNeu6841

Die Zuger FDP hat ihren Sitz im Ständerat mit Gesundheitsdirektor Joachim Eder erfolgreich verteidigt. Eder beerbt den abtretenden Rolf Schweiger und erzielte das beste Wahlresultat. Der Bisherige, Peter Bieri (CVP), wurde problemlos bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,51%.


Sitzverteilung Nationalrat

SVPSPFDPCVPGrüneGLPBDPAndere
AG6321 (-2)11 (+1)1 (+1)0
AR00100000
AI00010000
BL22111000
BS1211 (+1)0 (-1)000
BE8 (-2)62 (-2)0 (-1)32 (+2)4 (+4)1 (-1)
FR13 (+1)120000 (-1)
GE232 (-1)12001 (+1)
GL00 (-1)00001 (+1)0
GR1 (-1)10 (-1)101 (+1)1 (+1)0
JU0 (-1)101 (+1)0000
LU2 (-1)12311 (+1)00
NE11201000
NW1 (+1)00 (-1)00000
OW0 (-1)0000001 (+1)
SG4 (-1)21311 (+1)00
SH11000000
SZ1 (-1)11 (+1)10000
SO22 (+1)120 (-1)000
TG310 (-1)101 (+1)00
TI1 (+1)1 (-1)2 (-1)20002 (+1)
UR00100000
VD4 (-1)6 (+2)412 (-1)1 (+1)00 (-1)
VS12 (+1)13 (-1)0000
ZH11 (-1)742 (-1)3 (-1)4 (+1)2 (+2)1
ZG101 (+1)10 (-1)000
Total54 (-8)46 (+3)30 (-5)28 (-3)15 (-5)12 (+9)9 (+9)6


Sitzverteilung Ständerat

SVPSPFDPCVPGrüneGLPBDPAndere
AG01100000
AR00100000
AI00010000
BL01000000
BS01000000
BE01000010
FR01010000
GE01001000
GL10100000
GR00110000
JU01010000
LU00110000
NE01100000
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  • Bruno Köppel am 29.10.2011 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Arithmetik

    SVP, SP und Freisinn haben in der vereingten Bundesversammlungeine satte Mehrheit. Sie könnten die Bundesratsitze neu aufteilen: 3-2-2 statt 2-2-2-1

  • Lilo Michel am 26.10.2011 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Verlierer

    Zuerst werde ich ohne mein Wissen "ausgeschweizert", weil nur Schweizer SVP wählen, dann wird mir unterstellt, dass meine Stimme ja eigentlich eine Ex-SVP-Stimme sei, dann heisst es, ich stimme nur so, weil ich ja sowieso nichts kapiere und zuallerletzt habe ich als parteilose Bernerin nur so gewählt, weil neue Besen am besten wischen. Sorry, aber so geht man mit einer mündigen Wählerin nicht um, liebe Parteipräsis. Auch nicht vor und erst recht nicht nach den Wahlen. Da mir noch keine Demenz attestiert wurde, werde ich mich bei den nächsten Wahlen noch an Ihre Nettigkeiten erinnern.

    • Giovanni Chioccarello am 27.10.2011 21:35 Report Diesen Beitrag melden

      Bla bla bla. Hirn einschalten.

      @Lilo Michel: Logisch wählen nur Schweizer SVP. Wer denn sonst?

    • Ein Schweizer am 28.10.2011 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Giovanni

      Natürlich wählen nur Schweizer die SVP, aber das ist nicht das, was die SVP mit ihrem Slogan meinte. Bitte ebenfalls Hirn einschalten, danke.

    • M. F. am 31.10.2011 13:24 Report Diesen Beitrag melden

      PR-Aktion

      Und genau das ist es was die SVP will. Das Ihre Slogans zum Gesprächsthema werden. Das erreichen sie indem sie provozieren und mit zweideutigen Aussagen ankommen. Wer drauf reinfällt und diese Methode kritisiert, tut genau das was das Ziel der SVP ist. An Stärke hat sie torzdem verloren, was aber auf den Mittelparteienhype zurück zuschliesen ist.

    einklappen einklappen
  • felix schwaibold am 25.10.2011 21:51 Report Diesen Beitrag melden

    stimmrechtsalter 16

    und wenn bald das Stimmrechtsalter 16 in 4. Jahre bald ankommen wird dann wird es noch spanende sein und können noch mehr vergleiche machen weil wir 1991 das Stimmrechtsalter auf 20. Jahre auf 18. Jahre herabgesetzt haben