Walter-Nachfolge

21. November 2012 13:48; Akt: 21.11.2012 15:24 Print

Markus Ritter ist der neue Bauernpräsident

Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter ist neuer Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV). Er setzte sich gegen Andreas Aebi, Fritz Glauser und Josef Dissler durch.

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Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus RitterMarkus
Ritter

CVP, SG
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ist am Mittwoch zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbands (SBV) gewählt worden. Er setzte sich an der Delegiertenversammlung in Bern gegen drei Mitbewerber durch. Damit wird Ritter Nachfolger von Hansjörg WalterHansjörg
Walter

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Nationalrat
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, der nach zwölf Jahren abtritt.

Die Ausgangslage vor der Präsidiumswahl war bis zuletzt offen. Im Rennen waren ausser Ritter der Berner SVP-Nationalrat Andreas AebiAndreas
Aebi

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, der Freiburger FDP-Grossrat Fritz Glauser und der Luzerner CVP- Kantonsrat Josef Dissler.

Ritter ist Milchbauer

Markus Ritter setzte sich im 4. Wahlgang mit 245 zu 210 Stimmen gegen Aebi durch. Mit dem 45-jährigen Rheintaler steht erstmals ein Biobauer an der Spitze des Verbandes. Sein Betrieb ist auf Milchwirtschaft ausgerichtet. Seit 2005 präsidiert Ritter den St. Galler Bauernverband.

Der abtretende SBV-Präsident Hansjörg Walter war während zwölf Jahren oberster Bauer der Schweiz. Der 61-jährige Landwirt aus dem Thurgau zeichnet sich durch seine grosse Akzeptanz über die Grenzen der Landwirtschaft hinaus aus. Auch im Parlament geniesst er hohes Ansehen. Walter präsidiert 2012 den Nationalrat.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • P. Buchegger am 21.11.2012 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Wahl

    Ich bin froh, dass der Biobauer Markus Ritter das Rennen machte. "Äs taget offebar au im Puureverband".

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  • Bauerfeind am 21.11.2012 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    Kuh-Lobby

    Die Bauernlobby ist die wohl stärkste Organisation in Bundesbern. Obwohl die Wirtschaftsleistung der Landwirtschaft weniger als 1% beträgt stellen Bauern über 13% der Bundesparlamentarier. Der Subventions-Wahnsinn kann also weitergehen.

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  • Fankhauser am 21.11.2012 16:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Apropos Steuergelder

    Heute ist es so; das es pro Landwirtschaftsbetrieb (egal welche Grösse) 1,5 (!!) Bürostellen gibt. Und genau an diese Stellen fließt ein sehr grosser Teil aller Gelder die in die Landwirtschaft fließen!! Dies weil heute viele Leute zu bequem sind um von Hand zu arbeiten.. Durch dies werden unnötige viele Steuergelder verschwendet..!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fankhauser am 21.11.2012 16:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Apropos Steuergelder

    Heute ist es so; das es pro Landwirtschaftsbetrieb (egal welche Grösse) 1,5 (!!) Bürostellen gibt. Und genau an diese Stellen fließt ein sehr grosser Teil aller Gelder die in die Landwirtschaft fließen!! Dies weil heute viele Leute zu bequem sind um von Hand zu arbeiten.. Durch dies werden unnötige viele Steuergelder verschwendet..!!

  • P. Buchegger am 21.11.2012 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Wahl

    Ich bin froh, dass der Biobauer Markus Ritter das Rennen machte. "Äs taget offebar au im Puureverband".

    • Peter Landolt am 22.11.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

      tages äs würkli?

      Biobauer Ritter setzt auf Michwirtschaft. Genau das, was mit der neuesten ökologischen Agrarreform zurückgebunden werden soll.

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  • Appleeater am 21.11.2012 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Unterstützung für Landwirtschaft ...

    nur noch dann, wenn Bauern auch mal etwas solidarischer werden und mind. 30% der Erlöse von Baulandverkäufen in einen Topf "Sozialen Wohnungsbau" einzahlen. Es geht nicht mehr länger an, dass man vom Verbraucher Support für die zu teuren Landwirtschaftsprodukte erwartet, sich dann später mal als Baulandmillionär "davonmacht". Solidarität ist keine Einbahnstrasse ! Deshalb brauchen wir neue Querdenker für diese Funktion.

    • Daniel H am 21.11.2012 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Appleeater

      AHA! Gehts noch? Was soll der Staat jetzt einfach Geld kassieren für nichts tun? Das kann ja nur einem Linken in den Sinn kommen. Ausserdem, gibt es 1000te Bauer, welche nicht von Einzonungen profitieren! Geh du doch ins Ausland einkaufen. FAKT ist, dass CH-Esswaren mehr Qualität aufweisen als in der EU. Grüsse aus Berlin

    • M.H. am 21.11.2012 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      @ Daniel H: für die massiven Wertsteigerungen in den Bauzonen hat der einzelne Bauer nichts dazu beigetragen. Der Wert steigert sich durch exogene Faktoren, die in der vom Steuerzahler bezahlt werden.

    • Toni am 21.11.2012 14:48 Report Diesen Beitrag melden

      FAKT

      @Daniel H. Ich gehe nicht nach Deutschland aber oft nach Italien Einkaufen mit einer schönen Ausfahrt, wo es dort ganz sicher bessere Qualität gibt als in der Schweiz und dazu noch viel leckerer und natürlicher ist. Das ist FAKT.

    • Toni Maccaroni am 21.11.2012 16:06 Report Diesen Beitrag melden

      BGBB

      Habt ihr schon mal etwas von BGBB (Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht) gehört? es wäre so schön wenn Leute die alles wissen sich mal informieren würden! und @Toni, warst du schon mal auf einem Bauernbetrieb in Italien?

    • Geraldine H. am 21.11.2012 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ Daniel H.

      Es geht nicht darum, im Ausland einzukaufen - nicht vom Thema ablenken bitte ! Solidaritaet darf von der Landwirtschaft nicht mehr als Einbahnstrasse verstanden werden. Fuer die jahrzehntelange Unterstuetzung wollen die Konsumenten irgendwann etwas zurueckbekommen. Wenn heute Land in die Bauzone umgezont und verkauft wird, muss ein erheblicher Teil des Erloeses den Leuten zugut kommen, die sich Land nicht mehr leisten koennen. Da hat Appleeater schon Recht.

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  • Jörg Trachsel am 21.11.2012 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    Bauervertreter und was mehr?

    Im prinzip ist es gleich, welche Person gewählt wird, derjenige sollte einfach wissen, es gibt nicht nur die reichen Bauern zu vertreten, sondern die kleinen Bauern brauchen eine starke Hand, die ihnen hilft. Aber leider kommt es sicherlich wie immer, keim sind die Personen gewählt, werden die eigenen Interessen in den Vordergrund gebracht! Das bestätigen unsere Politiker in Bern jeden Tag!!!!!

    • Bauer am 21.11.2012 15:23 Report Diesen Beitrag melden

      Arme Bauern

      Nein, es gibt auch noch die armen Bauern, die ein 5 HA Heimetli bewirtschaften und glauben, die Steuerzahler müssten Ihnen einen Unternehmerlohn ssubventionieren...

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  • Bauerfeind am 21.11.2012 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    Kuh-Lobby

    Die Bauernlobby ist die wohl stärkste Organisation in Bundesbern. Obwohl die Wirtschaftsleistung der Landwirtschaft weniger als 1% beträgt stellen Bauern über 13% der Bundesparlamentarier. Der Subventions-Wahnsinn kann also weitergehen.

    • Neftenbacher am 21.11.2012 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Schweinerei

      Die bauern machen also nur 1 prozent aus? 80 prozent der lebensmittel die du täglich zu dir nimmst kommt von bauern!!! Erst denken dann handeln;) Ps: subventionen in der landwirtschaft gibts schon lange nicht mehr

    • Josef Falk am 21.11.2012 09:53 Report Diesen Beitrag melden

      Bauer

      Wenn die Konsumenten die effektiven Protuktionskosten ihrer Lebensmittel vollständig bezahlen würden und zwar in allen Industriestaten , bräuchten sie auch keine Subvendionen

    • ein landwirt am 21.11.2012 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ein landwirt

      subventionen??? das will ich erstmal sehen. ich bin landwirt und krieg keine !

    • Bauerfreund am 21.11.2012 15:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Bauerfeind

      @Bauerfeind, warte bis du mal so richtig am hungern bist, wirst noch froh sein, dass dann die Bauern noch wissen wie Kartoffeln usw angepflanzt werden. Wirst sicher einer der ersten sein, die dann hamstern. Muss nur mal wieder ein Vulkan oder sonstige Naturunglück passieren und schon sind die Läden leer.

    • Josef Kälin-Einsiedeln am 21.11.2012 15:10 Report Diesen Beitrag melden

      @ Josef Falk

      Wenn die Bauern nicht weitere Butter- und Käseberge sowie Milch Überproduktionen anhäufen, dann braucht es keine Subventionen mehr - müsste es richtigerweise heissen. In der Schweiz hat es zu viele Bauern, die uneffiziente Landwirtschaft betreiben. Aber Jammern können die Schweizer Bauern extrem gut!

    • Steuerzahler am 21.11.2012 15:30 Report Diesen Beitrag melden

      Oh ihr armen aber auch...

      Man nennt Putzfrauen heute Raumpflegerinnen, Abwarte Facility Manager und Subventionen Direktzahlungen.

    • Roland am 21.11.2012 15:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Josef

      Gebe ihnen vollkommen recht. Auch die Bauern müssen sich am Markt orientieren, innovativ sein und sich den Bedürfnissen der Konsumenten anpassen. Als Papierhersteller kann ich auch nicht zu viel Papier produzieren und dann hoffen, dass mir der Staat den Überschuss abnimmt. Subventionen die dem Erhalt der Landschaft dienen oder neue Ideen fördern sind ok. Alles andere macht unsere Bauern nicht marktfähig und so auf Dauer auch nicht überlebensfähig.

    • Nina am 21.11.2012 15:53 Report Diesen Beitrag melden

      @Josef

      Das würde nur funktionieren, wenn die Bauern wieder Direktverkäufe machen würden. Denn Firmen wie Migros, Coop oder Emmi haben eine Monopolstellung und können so bei den Bauern und deren Organisationen immer auf den Preis drücken.

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