Wegen Verdingkinder

19. Januar 2012 12:34; Akt: 19.01.2012 14:15 Print

Hoher Hindu rüffelt die Schweiz

Offenbar inspiriert durch den Film «Der Verdingbub», zeigt sich der Hindu-Exponent Rajan Zed tief betroffen. Die Zeit der Verdingkinder bezeichnet er als «schwarzes Kapitel der Schweizer Geschichte».

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Das Thema Verdingkinder beschäftigt nicht nur Schweizerinnen und Schweizer. Auch ein Exponent der Hindus in den USA leidet mit ihnen. Er fordert, die Schweiz müsse sich offiziell bei den Opfern entschuldigen und diese entschädigen.

Rajan Zed, Präsident der Universal Society of Hinduism (etwa: weltweiten Hindu-Gesellschaft) hat offenbar den Schweizer Spielfilm «Der Verdingbub» von Markus Imboden gesehen und war davon tief beeindruckt. Am Donnerstag gab er in Nevada eine Erklärung zum Thema ab, wie er per E-Mail mitteilte.

«Sie erhielten wenig zu essen»

In diesem «schwarzen Kapitel der Schweizer Geschichte» sei den Kindern die Kindheit gestohlen worden. Sie hätten ein «liebloses Leben voller Einsamkeit» verbringen müssen.

«Kinder armer städtischer Familien» seien bis Mitte der 1950er Jahre gewaltsam ihren Eltern weggenommen und gezwungen worden, auf Bauernhöfen schwere Arbeit zu verrichten, erklärte Rajan Zed. Viele der Kinder hätten häufig Schläge erhalten und seien gar sexuell missbraucht worden. «Sie erhielten wenig zu essen, durften nicht sprechen und erhielten keine Weihnachtsgeschenke.»

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joe Jocker am 19.01.2012 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kinderarbeit

    Oh oh, und das aus einem Land, wo Kinderarbeit gang und gäbe ist. :-(

  • Urs Schöner am 20.01.2012 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Indien

    Wann entschuldigt sich Indien bei seinen Bürgern für das Kastensystem, vorallem bei den Unberührbaren?

  • André de Mont am 19.01.2012 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natürlich.......

    .......ist die Angelegenheit um die Verdingkinder in der Schweiz etwas unsägliches ! Vor allem, da sie von der Pro Juventute sprich CH-Regierung gedeckt, geduldet und gefördert wurde ! Die Zeit damals muss man noch verstehen. Das ganze mit den Fahrenden lehnt sich an die Kriegszeit an und stille Abmachungen mit dem NS Regime von damals. Die CH Regierung sollte die Akten und Dossiers von damals auf den Tisch legen ! Warum macht sie es bis Heute nicht ? (!) Schande und Pfui unserer Geschichte !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno Christinat am 21.01.2012 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    so nicht

    er sollte besser in indien motzen wo noch heute kinder als sklaven arbeiten müssen

  • Loli am 20.01.2012 22:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verdingkinder

    Wir hatten das Thema in der Schule und ich fand es sehr schlimm denn meisten geht es sehr schlecht

  • Urs Schöner am 20.01.2012 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Indien

    Wann entschuldigt sich Indien bei seinen Bürgern für das Kastensystem, vorallem bei den Unberührbaren?

  • Joe Jocker am 19.01.2012 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kinderarbeit

    Oh oh, und das aus einem Land, wo Kinderarbeit gang und gäbe ist. :-(

  • André de Mont am 19.01.2012 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natürlich.......

    .......ist die Angelegenheit um die Verdingkinder in der Schweiz etwas unsägliches ! Vor allem, da sie von der Pro Juventute sprich CH-Regierung gedeckt, geduldet und gefördert wurde ! Die Zeit damals muss man noch verstehen. Das ganze mit den Fahrenden lehnt sich an die Kriegszeit an und stille Abmachungen mit dem NS Regime von damals. Die CH Regierung sollte die Akten und Dossiers von damals auf den Tisch legen ! Warum macht sie es bis Heute nicht ? (!) Schande und Pfui unserer Geschichte !