Folge der Feuchtigkeit

12. Juli 2017 10:43; Akt: 12.07.2017 10:43 Print

Auf die Unwetter folgt die Mückenplage

Zurzeit herrschen mit dem warmen Wetter und dem Regen ideale Bedingungen für Mücken. Lokale Mückenplagen sind die Folge.

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Schon bald dürfte es viele Schweizer jucken: Wegen des regenreichen Wetters kommt es in einigen Gebieten zur Mückenplage. Vor allem für die Aedes vexans, auch Überschwemmungsmücken genannt, ist das derzeitige Wetter ideal, um zu brüten. «Diese Steckmückenart legt ihre Eier auf den Boden, wenn dieser überschwemmt ist, können sich innert kurzer Zeit viele Mücken entwickeln. Denn Mücken brauchen Wasser zum Brüten», sagt Pie Müller, Biologam Swiss Tropical and Public Health Institut. Anfang Juli 2017 kam es in der Schweiz zu schweren Unwettern mit Überschwemmungen. Hier die Bahnunterführung in Zofingen AG. (8. Juli 2017) Im Uerkental bei Schöftland wurden Keller überflutet, Autos weggeschwemmt. Laut einem Leserreporter sind auch Tiere ertrunken und es kam zu einem Brand wegen einem umgekipptem Strommast. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Die Region um Zofingen AG war besonders stark betroffen. Hier eine Unterführung in der Nähe von Schöftland AG. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Die Autobahn A1 ist überspühlt worden. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter In Zofingen zeigt sich ein Bild der Verwüstung. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Ein Auto geht auf Tauchfahrt. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Zofingen und Oftringen stehen unter Wasser, schreibt dieser Leserreporter. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Heftige Überschwemmungen im Uerkental zwischen Zofingen AG und Schöftland AG. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Das Gewitter in Zofingen war so stark, dass das Wasser die A1 überflutete. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Aus Biel erreichen uns Bilder und Videos von Überschwemmungen: Hier steht eine Tiefgarage unter Wasser. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter In Zofingen war am Abend eine Unterführung unpassierbar. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Riesige Hagelkörner: Das Foto von Isabelle Jordi aus Rothrist AG. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporterin Isabelle Jordi In Biel steht ein Porsche Cayenne während des Hagelssturms im Freien. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Über Biel und dem Bielersee hagelte es kräftig... (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter ... wie hier in Sutz am Bielersee. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter Ein zweiter Leserreporter aus Rothrist AG hat einen Meter neben die Hagelkörner gelegt – sehr hilfreich. (8. Juli 2017) Bild: Leserreporter

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Starker Regen, Überschwemmungen und warme Temperaturen prägten in den letzten Tagen das Wetter in der Schweiz –
für die Stechmücke eine ideale Wohlfühlatmosphäre.

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In den kommenden zwei Wochen rechnet Pie Müller, Biologe am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut, deshalb mit lokalen Mückenplagen – beispielsweise dort, wo es am Wochenende zu starken Regenfällen und Überflutungen gekommen ist. «Derzeit herrscht schon Mücken-Saison, da die Mücken im Wasser brüten und wegen des warmen Wetters ihre Entwicklungszeit kürzer ist und sie sich so rasch vermehren», so Müller.

Schutz vor Mückenstichen

Wie Mückenexperte Peter Lüthy sagt, musste man in der Schweiz bereits eingreifen: «Am Lago Maggiore haben wir zweimal wegen der starken Niederschläge Mückenlarven bekämpft.» Auch am Greyerzersee sei es zu einer Behandlung von rund 40 Hektaren gekommen.

Wer trotz der Mückenplage nicht auf das abendliche Beisammensein im Garten oder einem Spaziergang am See verzichten will, sollte passende Kleidung anziehen: «Am besten lange, nicht eng anliegende und helle Kleider», so Müller. Auch Mückenschutzmittel oder ein Netz am Fenster können die Insekten von den Menschen fernhalten.

Wer dennoch gestochen wird, sollte die betroffene Hautstelle laut dem Biologen kühlen. Müller: «Den Stich sollte man auf keinen Fall aufkratzen, sonst kann es zu sekundären Infektionen kommen.»

(jen)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ruedi am 12.07.2017 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Mimimi

    Wir sind schon ganz arme. Zu warm, zu viel Regen, zu wenig Regen, Mücken, später Wespen. Jaja, das Leben ist grausam hart in der Schweiz.

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  • Theorie & Praxis am 12.07.2017 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bzzzzzzzzz bzzzzz

    Gibt es eigentlich unnötigere tiere wie hausfliegen oder mücken ?

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  • Flohrian am 12.07.2017 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Problem für mich

    Ich trage ein Hundeflohband, das nützt zu 100%, nie wieder wurde ich seither gestochen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Finito Moskito am 13.07.2017 05:43 Report Diesen Beitrag melden

    Alle Jahre wieder...

    Dieser Artikel kam schon letztes Jahr und das Jahr zuvor und das Jahr zuvor etc etc. Und er wird auch naechstes Jahr wieder da sein, und das Jahr danach, und das Jahr danach, usw usw. Nur die Ausrede, warum die Muecken da sind variert...

  • Ralf am 12.07.2017 22:57 Report Diesen Beitrag melden

    Nopixgo

    Ich habe ein Nopixgo gekauft und bin überrascht wie ich noch kaum angegriffen werde!! Ich kann Nopixgo nur weiterempfehlen!!

  • Geplagter am 12.07.2017 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kühlen nicht gut

    Meine Erfahrung bei Stichen heisst nicht kühlen sondern kurzzeitig hoch erhitzen. Googles mal byte away

  • das Wort am 12.07.2017 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stechmücken immer mehr

    Nur böse Menschen werden gestochen. Steht doch in der Bibel dass wer nicht an die gute Nachricht glaubt und fürs Geld arbeitet bestraft wird.

    • Spaniel am 12.07.2017 22:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @das Wort

      Habe nicht gewusst dass ich ein böser Mensch bin. Werde von Mücken gestochen. Hat mir noch niemand so mitgeteilt. Mein Gefühl sagt mir: Eher nein - und die Bibel kann mir eigentlich ziemlich egal sein...

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  • Mary am 12.07.2017 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur keine Panik

    Ich bin die welche die Stichlein abbekommt. Mein Mann bleibt verschont. Was soll's? Jetzt ist die Zeit wo die lieben Viecher auch gerne ihren Feierabend- Drink geniessen. Prost

    • Don Logan am 12.07.2017 19:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Mary

      Die Mücken lieben nicht jedes Blut. Wäre interessant zu wissen auf welche Zusammensetzung, Blutgruppe etc. es drauf an kommt. Im Jungle von Costa Rica trinken die Einheimischen einen bestimmten Tee aus speziellen Pflanzen und werden "fast" nie gestochen. Während sich die Touristen mit Anti-brumm und solchem chemischen Zeug einreiben und trotzdem gestochen werden.

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