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Massnahmen gefordert
08. Juli 2012 22:04; Akt: 08.07.2012 22:13 Print
Ein Sexualdelikt pro Tag in der Schweiz
von Sandra Ruckstuhl - Wegen sexueller Übergriffe sollen Frauen nachts in Begleitung unterwegs sein, rät die Basler Kriminalpolizei.

Viele Übergriffe auch in Basel.
Die Zahlen sind frappant: Im letzten Jahr kam es schweizweit zu 557 Vergewaltigungen und 606 sexuellen Nötigungen – davon fanden 154 Vergewaltigungen und 266 sexuelle Nötigungen im öffentlichen Raum statt. Betroffen sind hauptsächlich Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren.
Polizei: Personal aus dem AuslandJean-Marc Widmer, der neue Präsident des Verbandes Schweizerischer Polizei-Beamter, wünscht sich zusätzliche 15 000 Polizisten in der Schweiz. Diese liessen sich wohl nicht unter Schweizern rekrutieren, sagte Widmer gegenüber dem «SonntagsBlick». «Wir könnten Ausländer nehmen», so Widmer. Deutsche, Österreicher oder etwa Franzosen mit Niederlassung C könnten in einer einjährigen Polizeischule ausgebildet und noch vor der Vereidigung erleichtert eingebürgert werden.
Seit Anfang Jahr wurden allein in Basel 16 Sexualdelikte verübt. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Übergriffe im öffentlichen Raum zu. So rät der Kriminalkommissär des Kantons Basel-Stadt, Peter Gill, in der «NZZ am Sonntag» Frauen, spät nachts nicht unbegleitet unterwegs zu sein: «Leider gibt es Männer, die nicht einsehen, dass eine Frau, die allein unterwegs ist, in Ruhe gelassen werden will.»
Aufklärungskampagne gefordert
Das stösst Corina Eichenberger
Corina
Eichenberger
FDP-Liberale, AG
NationalratVerbunden mit
Stiftung Schloss Lenzburg
weitere Verbindungen anzeigen-Walther, FDP-Nationalrätin und Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, sauer auf. «In der Schweiz sollte eine Frau – auch spätnachts – noch allein unterwegs sein können. «Wir leben in einem freien und sicheren Land, das nicht nur diese Freiheit, sondern auch diese Sicherheit im öffentlichen Raum mittels genügend Polizeipräsenz gewährleisten muss.»
Weiter fordert Eichenberger-Walther mehr Aufklärung durch die Medien oder die Schule. Einen Schritt weiter geht Julia Gerber Rüegg, Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz: «Es braucht eine schweizweite Aufklärungskampagne mit staatlichen Mitteln.» Opfer müssten wissen, dass sie keine Schuld haben und sofort zur Polizei gehen müssen, damit die Spuren gesichert und der Täter gefasst werden könne.
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Alle 17 Kommentare

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Tatsächlich sehr unsicheres Pflaster
1. sind unter den Tätern wahrlich viele (gebürtige) Schweizer mitbei - das Gerede über die bösen Ausländer kann man sich hier getrost ersparen. Und zweitens stelle auch ich mir die ernsthafte Frage, wie das Ganze am besten zu bewerkstelligen ist. Ich fühle mich als Frau bereits bei Dämmerung sehr unsicher - mit gutem Grund - und bin dann nur sehr selten alleine unterwegs. Ich wäre es öfter, hätte ich eine (männliche) Begleitperson, oder stünden 24/7 genug Patrouillen (sicht- & hör-)bereit - auch im abgelegendsten Ort.
SVP-Twitterer
Und einmal mehr muss sich die hier lebende, anständige Bevölkerung anpassen, weil unser Staat die Rechte von kriminellen Asylanten höher gewichtet als die Sicherheit des eigenen Volkes. Wie primitiv und einseitig unsere Politik und Medienlandschaft inzwischen ist, zeigt sich daran, dass man lieber über einen rassistischen Kommentar eines SVPlers schreibt, als über die Gewalttaten von Immigranten. Ohne kriminelle Immigranten gäbe es viel weniger rassistische "SVP-Twitterer", aber weil die Systemträger lieber Kriminelle als SVPler haben, versucht die Medienwelt diese Tatsache zu verdrehen...
Weiter mit der offenen Grenze
Macht nur weiter so! Lasst weiterhin jeden in die Schweiz, bezahlt den Typen Unterkunft & Essen, bitte mehr als nur Nothilfe ... damit die Typen unsere Frauen in unserem Land weiterhin belästigen und vergewaltigen können. Weiter so! (PS: Artikel beinhaltet massive Spuren von Ironie!)