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Fels in Gurtnellen
17. November 2012 16:52; Akt: 17.11.2012 17:40 Print
Der Gotthard-Brocken ist gesprengt
Am Sonntagabend wird die Gotthardstrecke für den Güterverkehr wieder geöffnet. Die Arbeiter haben den Felsbrocken gesprengt und 150 Kubikmeter Geröll weggeräumt.
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In Gurtnellen im Kanton Uri ist am Samstagvormittag der riesige Felsblock gesprengt worden, der die Gotthard-Bahnlinie seit Mittwochnachmittag blockiert. Die SBB-Strecke wird ab Sonntagabend wieder eingleisig befahrbar sein.
Bildstrecken Felssturz Infografik Staus im StrassenverkehrWeltrekord am GotthardNEAT - Durchschlag am GotthardSBB-Sprecher Stephan Wehrle bestätigte auf Anfrage am Samstagmittag eine Meldung von Schweizer Radio DRS. «Wir sind im Fahrplan», sagte er. Nun würden die etwa 150 Kubikmeter Geröll weggeräumt. Danach sollen die Geleise wieder instand gestellt werden.
Am Sonntagabend, voraussichtlich um 19 Uhr, soll ein Gleis für Güterzüge wieder freigegeben werden. Ab Montagmorgen werden dann auch die Personenzüge wieder fahrplanmässig verkehren.
Laut SBB sollen Bahnreisende bis dahin weiterhin auf die Lötschberg-Simplon-Route ausweichen oder zwischen Erstfeld und Göschenen auf die Ersatzbusse umsteigen.
Kein Termin für Öffnung des zweiten Geleises
Die Kapazität am Gotthard bleibt laut Wehrle bis Montag reduziert, weil das talseitige Geleis noch nicht freigegeben wird. Dies, weil es für die Instandstellungsarbeiten an der Stützmauer belegt ist. Wie lange diese Arbeiten dauern, ist zurzeit nicht bekannt.
Beim Felsabbruch hatten sich am Mittwochnachmittag durch die grossen Regenmengen in den Tagen zuvor rund 150 Kubikmeter Material gelöst. Der grösste Brocken, rund 70 bis 80 Kubikmeter gross, stürzte direkt auf die Geleise der Gotthard-Linie.
(sda)
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Alle 7 Kommentare

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Bergstrecke
An alle, die wäffeln (siehe unten): Die SBB tun was sie kann, denn es kostet sie eine Menge, die Bergstrecke ausser Betrieb zu haben. Das wird langsam ein 'Problemhang' da oben. Kein gutes Zeichen für die Bergstrecke, denn sobald der Basistunnel offen ist, wird man vor jeder Reparatur an der Bergstrecke 'Kostenabwägungen' machen...
Typisch SBB & Geologen
Baut mehr Sicherheitsszauns ! und die Geologen ? Sollten diese das nicht vorhersagen ?
@Kater
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Natur und deren Gewalt akzeptieren
Hallo? Sie wissen schon, dass das Ding gute 140 bis 160 Tonnen (Qubisches Gewicht mal Kubikmeter) schwer war! Da müssten Sie wohl 4, 5 oder sogar 6 solche Zäune haben damit das diese Enerige die beim runter fallen entsteht auffangen kann. Vorhersagen kann das niemand wann genau es zu einen Abbruch kommt. Da ist einerseits die Felsstabilität selber, dazu kommen aber noch X andere Faktoren, die das beeinflussen. Wir sollten lernen, die Natur und deren Gewalt zu akzeptieren und nicht versuchen diese zu steuern!
Endlich
Doch noch geschnallt. Danke das sie bei der SBB auf uns hören. Das täte dem BR auch gut ;-);-);-)
Wieso Güterzüge?
Und nicht Personenzüge?
Was geschnallt?
Etwa, dass sie den Felsen wegsprengen müssen, bevor sie die Geleise wieder freigeben? Oder was?