11. November 2003 13:57; Akt: 11.11.2003 13:57 Print

Couchepin schockiert über Vergewaltigung

Die Vergewaltigung einer Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft in Neu Delhi vor rund zwei Wochen ist für Bundespräsident Pascal Couchepin «schockierend».

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Das Thema sei beim Gespräch mit Premier Atal Behari Vajpayee angesprochen worden.

Er habe Vertrauen in die indischen Behörden, dass sie ihr Möglichstes tun würden, den Täter zu finden, sagte Couchepin am Dienstag vor Journalisten in Neu Delhi. Von einer Vertrauenkrise zwischen den beiden Ländern könne keine Rede sein.

Die Schweizer Diplomatin war nach einem Kinobesuch in der indischen Hauptstadt vergewaltigt worden. Die indische Polizei verhaftete anschliessend zwar zahlreiche Verdächtige, konnte den Täter bisher jedoch noch nicht ausfindig machen. Der Fall hatte in der indischen Metropole hohe Wellen geworfen.

Die indischen Untersuchungsbehörden sind in den letzten Jahren wegen ihren langsamen Untersuchungen bei Übegriffen und Morden in die Kritik geraten. Bis zur Ergreifung von Tätern und einem Gerichtsverfahren könne es oft sehr lange dauern, bemängeln Juristen und Journalisten in Indien.

(sda)

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