UVEK

25. Februar 2010 13:50; Akt: 25.02.2010 13:50 Print

Über 2 Milliarden Franken für die Autobahnen

Für den Ausbau und den Unterhalt des Nationalstrassennetzes investiert der Bund im laufenden Jahr fast 2,1 Milliarden Franken.

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Für Neubauten von Autobahnen stehen im Jahr 2010 rund 945 Millionen und für den Unterhalt 1,15 Millarden Franken zur Verfügung, wie das UVEK am Freitag zur Bewilligung der Bauprogramme mitteilte. Was das Neubauprogramm betrifft, so beginnen 2010 im Jura die Hauptarbeiten zur Fertigstellung auf dem Abschnitt zwischen Delsberg Ost und der Berner Kantonsgrenze.

Weitergeführt werden unter anderem die Projekte an der A9 im Oberwallis, auf der Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura, auf dem Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5) und auf der Brünigstrasse (A8) im Kanton Obwalden mit den Tunneln Lungern und Zollhaus. Weitergeführt werden sodann die Hauptarbeiten zu den Tunneln Saas und Küblis auf der Prättigauerstrasse im Kanton Graubünden.

Am meisten Geld fliesst nach Bern

Insgesamt stehen für Neubauten 945 Millionen Franken aus dem Infrastrukturfonds zur Verfügung, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schreibt. Der grösste Kredit fliesst mit 227 Millionen Franken an den Kanton Bern, gefolgt von den Kantonen Wallis mit 211,2 Millionen, Jura mit 138,5 Millionen, Zürich mit 93,1 Millionen, Graubünden mit 56,2 Millionen, Obwalden mit 48,8 Millionen und Neuenburg mit 31,8 Millionen Franken.

Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen, wobei letzteren die Bauherrenaufgabe zukommt.

Nationalstrassennetz wächst 2010 um einen Kilometer

Für Ausbau und Unterhalt der bestehenden Nationalstrassen stehen 1,145 Milliarden Franken aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr für insgesamt 448 Projekte bereit. Davon sind 142 sind bereits im Bau, der Rest ist in der Projektierung. Bei acht Erhaltungsprojekten starten 2010 die Hauptarbeiten. Sie betreffen die A1 in der Waadt zwischen Villars-St-Croix und Oulens, die Stadttangente der A1 in Bern, die A1 zwischen Lenzburg und Birrfeld im Kanton Aargau, die A2 bei Luzern zwischen Rothenburg und Emmen Nord, die Gesamterneuerung Cityring Luzern, die A3/13 im Sarganserland (SG), den Ausbau auf sechs Fahrstreifen zwischen Blegi und Rütihof im Kanton Zug sowie die A12 zwischen Outre Broye und Riaz (FR).

Mit der Eröffnung des Abschnittes Giswil/Grossmatt - Ewil der Brünigstrasse (A(N8) im Kanton Obwalden wachst das Nationalstrassennetz dieses Jahr um einen Kilometer. Im Vorjahr waren mit den Eröffnungen der Westumfahrung Zürich und der Autobahn durch das Knonauer Amt knapp 26 Kilometer dazugekommen. Ende 2009 waren damit 1.789,1 Kilometer Nationalstrassen in Betrieb, darunter 1.324,3 Kilometer vierspurige Autobahnen, 80,7 Kilometer sechsspurige Autobahnen sowie 269,5 Kilometer zweispurige Autostrassen.

(dapd)

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