In Bangkok verhaftet

05. Mai 2014 07:37; Akt: 05.05.2014 09:20 Print

Hacker holt 16 Millionen von Schweizer Konten

Ein 26-jähriger Marokkaner soll Schweizer Bankkonten gehackt und damit 16 Millionen Franken ergaunert haben. Jetzt ist er in Bangkok verhaftet worden.

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat Mohamed G.* international zur Verhaftung ausgeschrieben. Dem 26-jährigen Marokkaner wird vorgeworfen, gemeinsam mit rund zehn weiteren Verdächtigen Schweizer Bankkonten gehackt und damit einen Schaden von über 16 Millionen Franken angerichtet zu haben.

Am Freitag klickten für G. in einem Hotel in der thailändischen Hauptstadt Bangkok die Handschellen: Dort spürte ihn die thailändische Polizei auf, wie Kommissar Pharnu Kerdlarpphon der thailändischen Medien sagte. G. war offenbar seine Vergesslichkeit zum Verhängnis geworden: Er hatte das Hotel bereits verlassen, war aber zurückgekehrt, weil er seinen Pass liegengelassen hatte.

G.s hochschwangere thailändische Freundin, in deren Begleitung der Hacker während seiner Verhaftung war, wurde als Zeugin einvernommen. G. war bereits vor vier Jahren in Thailand eingereist und hatte seither in Luxushotels in Bangkok und Pattaya gelebt. Die thailändischen Behörden werden nun die Schweizer Botschaft kontaktieren, um die Auslieferung von G. zu besprechen. Die zuständige Schweizer Bundesanwaltschaft war am Sonntag nicht zu erreichen.

Schon die zweite Hacker-Festnahme in Bangkok

Bereits im März war in Thailand der ebenfalls von der Schweiz gesuchte Hacker Farid E.* (27) verhaftet worden. Der unter dem Nickname Diabl0 bekannte Mann wird mit der Verbreitung von über 20 Computerviren in Verbindung gebracht. Er soll nicht nur Schweizer Banken um einen Millionenbetrag geschädigt haben, ihm war es sogar gelungen, mit dem Computerwurm Zotob 1300 Rechner des US-Departements of Homeland Security zu infizieren. Auch er wartet derzeit noch auf seine Auslieferung in die Schweiz.

* Name der Redaktion bekannt.

(lüs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ich nicht am 05.05.2014 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    Freude herrscht!

    Endlich raus aus den stickigen Thailändischen Gefängnissen, rein ins Sondersetting mit Möglichkeit zur Nahkampfausbildung. Sorry.. Aber wir würden Thailand lieber das Geld schicken und die behalten die 2.

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  • Susus am 05.05.2014 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bangkok Hilton

    Steckt ihn doch gleich ins berüchtigte Bangkok Hilton ( Knast in Bangkok) dann bekommt er eine wirkliche Srafe. Hier bekommt er Luxus pur im Gefägnis.

  • E-Banking Nutzer am 05.05.2014 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stillschweigen

    Warum hört man in der Schweiz bisher nichts von einer oder mehreren Banken, dass Ihnen 16 Millionen per E-Banking abhanden gekommen ist? Muss man sich da sorgenmachen? Fragen über Fragen, doch die Banken werden da sicher nie genauer Informieren. Aus Fehlern könnte man lernen, das gilt für Banken und uns als Kunden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Coco am 05.05.2014 08:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer...

    Und die Bundesanwaltschaft war am Sonntag nicht erreichbar. Die Schweiz haltet sich an Ruhetagen egal was los ist:-) auch wenn wir angegriffen werden müssen die anderen Länder ran....

  • Cécile am 05.05.2014 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh weh...

    Wie hat er denn das gemacht? Wie merke ich das?

  • El Friede am 05.05.2014 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Globalisierung sei Dank

    Wird noch lange nicht der letzte sein.

  • Susus am 05.05.2014 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bangkok Hilton

    Steckt ihn doch gleich ins berüchtigte Bangkok Hilton ( Knast in Bangkok) dann bekommt er eine wirkliche Srafe. Hier bekommt er Luxus pur im Gefägnis.

  • E-Banking Nutzer am 05.05.2014 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stillschweigen

    Warum hört man in der Schweiz bisher nichts von einer oder mehreren Banken, dass Ihnen 16 Millionen per E-Banking abhanden gekommen ist? Muss man sich da sorgenmachen? Fragen über Fragen, doch die Banken werden da sicher nie genauer Informieren. Aus Fehlern könnte man lernen, das gilt für Banken und uns als Kunden.

    • Ebanking am 05.05.2014 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ebanking Nutzer

      Genau das gleiche habe ich mich auch gefragt. Es handelt sich hier doch um eine erhebliche Summe.

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