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Strahlungs-Risiken
01. September 2011 16:56; Akt: 01.09.2011 16:56 Print
Strahlenwerte müssen nicht deklariert werden
Eine Motion verlangte, dass Hersteller auf Geräten künftig die Strahlenwerte vermerken sollen. Der Bundesrat hat sich dagegen entschieden, da die Vielfalt der Geräte und Strahlungsarten sehr gross sei.

Strahlung kann laut einem Forschungsprogramm Vorgänge im Körper beeinflussen: Auch Mobiltelefone senden elektromagnetische Strahlung aus. (Bild: Keystone)
Der Bundesrat ist gegen eine Deklarationspflicht für alle Geräte, die elektromagnetische Strahlung aussenden. Dies bekräftigt er in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Motion von Margret Kiener Nellen (SP/BE).
Die Vielfalt der Geräte und deren Strahlungsarten sei sehr gross, von Sparlampen über Induktionskochherde und Mobiltelefone bis zu elektrischen Zahnbürsten, gibt der Bundesrat zu bedenken. Entsprechend hätten die Deklarationen bei jedem Gerät eine andere Bedeutung. Ausserdem seien nicht in allen Bereichen entsprechende Normen zur Messung der Strahlung vorhanden.
Strahlenwerte deklarieren
Kiener Nellen fordert, dass auf der Packung und dem Gehäuse von Geräten die Strahlenwerte vermerkt werden müssen. Elektromagnetische Strahlung sei nicht unbedenklich, hält sie fest. Eine Deklarationspflicht würde den Druck auf die Gerätehersteller erhöhen, Geräte mit möglichst geringer Strahlung zu entwickeln. Auch die Stiftung für Konsumentenschutz fordert, dass Strahlenwerte von den Herstellern deklariert werden müssen.
Im Rahmen eines Nationalen Forschungsprogramms untersuchten Forscher in den letzten Jahren die Risiken elektromagnetischer Strahlung. Sie kamen zum Schluss, dass die Strahlung Vorgänge im Körper beeinflussen kann - etwa die Hirnaktivität im Schlaf. Einen Zusammenhang zwischen der alltäglichen Strahlenbelastung und Störungen der menschlichen Gesundheit fanden sie nicht. Sie wiesen aber darauf hin, dass viele Wirkmechanismen noch ungeklärt seien.
(sda)
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Alle 13 Kommentare






























Hauptsache Wirtschaft
Schon interessant: Da es nicht für alle strahlenden Geräte und Gegenstände Messmethoden und Grenzwerte gibt - lieber gleich ganz verzichten, ist ja so ungefährlich und vor allem ungefährlicher für die heutige Religion Wirtschaft.
Strahlen und Strahlung
Eine Deklarierung wäre sehr schlecht fürs "Geschäft" und den weiteren Antennenbau gewesen. Ausserdem könnten die Schädigungen durch Strahlung, bei angegebenen Werten, von den Politikern, nicht mehr so einfach wie heute und gestern, der "Unwissenheit" und den daraus resultierenden Ängsten den "einfachen Leuten", angelastet werden.
Schwachsinn
Bei Allen sonstigen Geräten werden Auflagen erstellt, ansonsten kommen sie nicht in den Handel, wieso sollte das bei Mobiles anders sein? Faulheit, Geldmangel? *börg*