Empfehlung des Bundes

24. August 2017 22:30; Akt: 24.08.2017 23:44 Print

Wer Hanf-Zigis raucht, soll danach nicht Auto fahren

Der Bund rät davon ab, sich nach dem Konsum von CBD-Zigaretten ans Steuer zu setzen.

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THC-Grenzwerte im Fokus: Eine Packung CBD-Zigaretten. (Archiv) (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

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Der CBD-Hanf-Hype hat auch den Bund auf den Plan gerufen. Die Behörden raten davon ab, sich unter dem Einfluss von Cannabidiol-Produkten (CBD) ans Steuer zu setzen.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann mit dem Rauchen von CBD-Zigaretten der gesetzliche Grenzwert für THC von 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut schnell überschritten werden – auch wenn der Konsum von Cannabis mit weniger als 1 Prozent THC-Gehalt legal ist.

«Wer diesen Grenzwert überschreitet, macht sich gemäss Strassenverkehrsgesetz strafbar», schreibt der Bundesrat in seiner heute veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation von Thomas de Courten (SVP/BL). Zudem drohe Konsumentinnen und Konsumenten aufgrund unterschiedlicher THC-Grenzwerte eine strafrechtliche Verfolgung im Ausland.

Das BAG hat daher den Produzenten empfohlen, in geeigneter Form über diese Probleme zu informieren und entsprechende dreisprachige Hinweise bereitgestellt. Darüber hinaus sind laut dem Bundesrat derzeit keine weiteren Massnahmen vorgesehen.

(nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fabian am 24.08.2017 22:47 Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Politik

    Wie wäre es mit einem sinvolleren Grenzwert? Der Grenzwert sollte so angelegt sein, dass er zur Verkehrssicherheit dient. Was leider nicht der fall ist, wer vor 3 Tagen gekifft hat und kein Risiko für den Verkehr ist verliert den Ausweiss.

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  • MichQ am 24.08.2017 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wie lange nicht?

    Wäre mal interessant erfahren zu dürfen, wie lange man denn nach CBD Konsum nicht mehr fahren darf, ohne kriminalisiert zu werden. Wenn man sich bis 3 Wochen (Schnelltest) nach dem Konsum nicht ans Steuer setzen soll, verbietet doch den Konsum gleich wieder ganz. Bringt aber weniger Bussen. Der BR macht es sich leider wieder mal sehr einfach, mit seinem geliebten, unzeitgemässen Flickwerk eines BTMG und seinem übertriebenen, (ohne Unschuldsvermutung) aber Geld bringendem StvG. Passt zum Rest der Leistung der hoffentlich letzen Amtsjahre.

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  • littlemogli am 24.08.2017 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    interessant wäre...

    wenn erwähnt würde, wieviele man von diesen cbd zigis rauchen dürfte, ohne die 1.5 mg/ml blut von thc zu erreichen. ok schon klar es kommt auf das gewicht und so an, aber ein richtwert wäre schön zu erfahren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lokmo am 25.08.2017 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Einen

    sinnvollen Grenzwert? Für wen ? Ah ja genau, für den Staat ist es gut.

  • Mr. CBD am 25.08.2017 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Macht nöd Druff .....:)

    Alcoholisierte Eltern, dürfen nach dem Feierabendbesäufniss, nicht mehr mit ihren Kindern Reden. Hmmm........Wer kontrollierts ? Und Wie soll so was kontrolliert werden ?

    • Lokmo am 25.08.2017 22:47 Report Diesen Beitrag melden

      Vielleicht wirds

      in 3 Jahren via Webcam kontrolliert.

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  • P. Moser am 25.08.2017 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Forschungsarbeit ist nötig.

    Die Frage, ab welchem THC-Spiegel die Fahrtüchtigkeit zu verneinen ist, bleibt in der Schweiz nur unbefriedigend beantwortet. Es gibt zwar ausländische Studien, die auf einen wesentlich höheren Grenzwert hinweisen, als er heute zur Anwendung kommt. Hierzu ist Forschungsarbeit nötig, was im gesetzlichen Rahmen möglich ist. Die Tatsache, dass viele Bürger direkt und noch mehr indirekt von dieser Frage betroffen sind, rechtfertigt die Finanzierung durch öffentliche Gelder. Die Schweiz ist eine führende Wissenschaftsnation und kann hierbei ihre Stärke ausspielen. Forschungsarbeit ist nötig.

    • Jeff am 25.08.2017 22:45 Report Diesen Beitrag melden

      Unbefriedigend beantwortet?

      Was wollen Sie noch forschen? Jeder Mensch ist unterschiedlich, man kann nicht alles nach einer Norm definieren. Wollen Sie noch CHF 5'000'000 ausgeben, für was ? Es gibt keine Norm. Jede(r) ist anders.

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  • Mario am 25.08.2017 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Ich lese CBD CBD CBD, das ist Industriehanf und wächst ohne grosse Pflege auf dem Feld, wird aber im Verkauf wie Gold behandelt..... Aufwachen und nachdenken

  • Melanie am 25.08.2017 16:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte

    Gott möchte sowas nicht, hört auf mit diesem Zeug, es ist nicht Gut für den Menschen

    • Chilbi Steiner am 25.08.2017 17:08 Report Diesen Beitrag melden

      Bis sich die Balken biegen

      Desinformation, herzallerliebste Melanie, hat nichts mit freier Meinungsäusserung zu tun. Kapiert?

    • Sibylle am 25.08.2017 17:18 Report Diesen Beitrag melden

      Der Tag wird kommen Melanie

      Immer fordernder, immer frecher und rücksichtsloser werden die Süchtigen. Bis es der Gesellschaft endgültig reicht. Das ist der natürliche Lauf der Dinge, quasi ein Naturgesetz. Es gibt genug Beispiele dafür auf dieser Welt. Warum sollte die Schweiz eine Ausnahme sein?

    • Dr. Gabber am 25.08.2017 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sibylle

      keine kryptischen reden schwingen. Klartext reden oder Schnauze halten. Gerade Ihr Hanfgegner setzt sehr viel Mist in die Welt.

    • Rosalinde am 25.08.2017 17:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Sybille

      Sie verfehlen sich im Ton gewaltig und dass sie unterschwellig drohen, zeigt Ihre Hilflosigkeit im Umgang mit der Realität :-)

    • Armin am 25.08.2017 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sibylle

      Ich bin kein Religion Gläubiger Mensch, aber der Text von Sibylle hat mich wiklich zum nachdenken gebracht, Danke!

    • Peter am 25.08.2017 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Chilbi Steiner

      Freie Meinungsäusserung ist frei die Meinung zu äussern und nicht die , die ihnen passt. Verstehen sie das?

    • Gottlieb T. Uns am 25.08.2017 18:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Melanie

      Ich habe gebetet und Gott gefragt, was sein Wille ist. Gott hat mir geantwortet, dass er diese Pflanze dem Menschen geschenkt habe und deren Wirkstoffe auf den Menschen abgestimmt habe, so dass dieser die Produkte dieser Pflanze geniessen kann und näher an ihm ist. Dass passt zur archäologische belegten Tatsache, dass zu biblischen Zeiten mit Ölmischungen gesalbt wurde, die Hanföl enthielten. Gott schenkte diese Pflanze dem Menschen und es ist unchristlich, seine Nächsten nicht zu lieben sondern zu bevormunden. Es ist auch zutiefst unchristlich, Kranke zu bevormunden und zu kriminalisieren.

    • Dr. Gabber am 25.08.2017 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      das steht jedem frei. Aber ihr habt genau so zu ertragen wenn wir euch für Märchen und Halbwahrheiten kritisieren.

    • Sibylle am 25.08.2017 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Gottlieb T. Uns

      Im Ausreden (er)finden seid Ihr einfach unschlagbar, das muss man Euch lassen. Und dann noch den geeigneten Geschichts-Wissenschafts- oder Politik-Stempel draufdrücken - Klasse!

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