AHV-Reform

29. August 2017 11:56; Akt: 29.08.2017 17:32 Print

Konnte Sie Herr Berset heute überzeugen?

Bundesrat Alain Berset stellte sich heute Mittag den Fragen der 20-Minuten-Leser zur Altersreform. Konnte er Sie auf seine Seite ziehen?

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Bundesrat Alain Berset hat heute Mittag live Leser-Fragen zur Altersreform beantwortet. Konnte er Sie mit seinen Argumenten überzeugen?
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Insgesamt 1787 Teilnehmer

Mit der Altersreform 2020, über die die Stimmbürger am 24. September befinden, will der Bundesrat die Renten für das kommende Jahrzehnt sichern. Der AHV fliesst mehr Geld aus der Mehrwertsteuer zu, zudem werden die AHV-Beiträge ab 2021 erhöht. Für Entlastung sorgt, dass das Rentenalter der Frau auf 65 steigt. Für Ausgleich will der Bundesrat sorgen, indem Neurentner 70 Franken pro Monat mehr erhalten.

Giesskannenprinzip oder nötige Reform?

Laut den Befürwortern sichert die Altersvorsorge 2020 die AHV für das nächste Jahrzehnt. Die Gegner dagegen kritisieren, dass die AHV nach dem Giesskannenprinzip ausgebaut werde – auf dem Buckel der Jungen und zukünftiger Generationen.

Welche Frage brennt Ihnen unter den Fingernägeln? Und welches Argument leuchtet Ihnen so gar nicht ein? Schicken Sie uns Ihre Frage im oben stehenden Formular.

Berücksichtigt werden nur Fragen, die unter Angabe des Vor- und Nachnamens sowie des Wohnorts gestellt werden. Aus zeitlichen Gründen können leider nicht alle Fragen beantwortet werden.

(bz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Madame Dreifuss am 29.08.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Wer's glaubt wird selig! So etwas wurde uns schon einmal vorgegaukelt: Stichwort Krankenkasse. Ich stimme auf jeden Fall NEIN.

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  • der Schlaufuchs am 29.08.2017 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Mogelpackung

    Hier muss doch ganz klar einmal gesagt werden, dass alle, die bereits die AHV bekommen, keine Fr. 70.-- pro Monat mehr bekommen, aber bei der Erhöhung der MWST genau so mit bezahlen. Es werden höhere Beiträge von Arbeitgebern/-nehmern sein, die MWST wird höher, und die kann man beliebig bis zum abwinken für jeden Mist erhöhen, und das wird in Zukunft wie in der Vergangenheit auch so sein. Wie viel verbleiben dann von den 70 Franken? Junge, die erst in 20-30 Jahren die AHV bekommen, bezahlten dann schon jetzt mehr. Werfen wir weniger Geld ins Ausland/Kulturverb., dann geht die Rechnung auf.

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  • Simon am 29.08.2017 12:09 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnen muss man können

    15 Tausendstel sind 15 Franken von 1000 Franken, nicht 1.50.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • cludi am 29.08.2017 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    Nullrunden Politik!!

    Nein!!! Früher nicht, Heute schon gar nicht und in Zukunft, naja mit so Stückwerg Kompromissen wie diese AHV Revision ist wird das mit dem Überzeugen nichts. Traurig ist nur das solch Übungen die 6 Jahre gehen und noch nicht mal das Nivo von einem Plan B Aufweisen dem Volk Vorgelegt wird!! Das Zeigt doch einmal mehr die Unfähigkeit unsere Politik die es einfach nicht lernen will fürs Volkinteressen zu Politisieren und eine Vernünftige AHV Revision auf den Tisch bringt, dafür haben sich in den 6 Jahren einige ein Fürstliches Salär einkassiert und das Notabene für mehr als Schlechte Arbeit!!!

  • D. Alge am 29.08.2017 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wiso Mehrwertsteuer?

    Ich frage mich wiso Über die Mehrwertsteuer saniert werden muss? Währe es nicht sinnvoller Wertpapiertransaktionen mit einer Steuer zu belegen? Das würde Milliarden bringen und die Unter-, Mittelschicht nicht tangieren. Klar der Handelsplatz hat einen Nachteil aber da arbeitet nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung. Dafür könnten alle Güter Produzierenden (Rest) weiterhin von einer niedrigeren Mehrwertsteuer profitieren.

  • Nur meine persönliche Meinung am 29.08.2017 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Geldverteilung

    Wie es schon immer lief und es auch weiterhin wird. Wir bekommen eine Lösung präsentiert, die ein Problem für einige Zeit unter Kontrolle halten kann (10 Jahre.. . Sind ja rosig Prognosen), gebunden an meistens richtig bittere Pillen, die alles wieder ausgleichen. Unsere Regierung sollte mal anfangen, sich für das weltweite Ansehen der Schweiz etwas weniger, dafür für seine Einwohner mehr zu interessieren bzw. zu kümmern! Versteht mich nicht falsch, dies sollte ebenfalls wichtig bleiben... Doch müssen wir in allem eine Vorreiterrolle übernehmen, wie es unsere Leute in Bern immer predigen?

  • Dani Hofstetter am 29.08.2017 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    Dividenden statt Mehrwertsteuer

    Dividenden sollten zum Satz von selbständig Erwerbenden die AHV Mitfinanzieren anstelle der Mehrwertsteuer. -Mehrwertsteuer wirkt in der personalintensiven Binnenwirtschaft (z.B Gastronomie, Handwerk) wie eine höhere Lohnabgabe/steuer. -Dividenden werden nur ausbezahlt, wenn es dem Betrieb gut geht, die anstehenden Investitionen bezahlt sind und folglich Überschusskapital vorhanden ist. Da ein echter Mehrwert geschaffen wurde.

  • Heinz Butz am 29.08.2017 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Reichts für 20 Millionen Einwohner?

    Es gibt nur eines! Die Rentenreform ablehnen und NEIN stimmen. Diese "Reform" ist nur für die Pensionskassen attraktiv, die Bürger bleiben auf der Strecke. Für 6 Jahre "Arbeit" ist gar nichts rausgekommen und deshalb sollen die Verantwortlichen nun endlich ihre Hausaufgaben seriös erledigen und einen Plan ausarbeiten, welcher der heutigen Situation gerecht wird und auch die zukünftige Entwicklung - Zunahme der Schweizer Bevölkerung auf 20 Millionen Einwohner im Jahre 2080- berücksichtigt. Das ist die traurige Wahrheit, liebe Junge.