Volksinitiative

04. Oktober 2013 11:39; Akt: 04.10.2013 15:49 Print

8 Millionen Fünferli auf dem Bundesplatz

von Atréju Diener - Auf dem Bundesplatz wurden heute kurz nach 10 Uhr 8 Millionen Fünfräppler aufgeschüttet. Damit wird die Volksinitiative für ein bedigungsloses Grundeinkommen eingereicht.

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Der Bundesplatz glänzte heute Morgen. 8 Millionen Fünfräppler wurden vor dem Bundeshaus verteilt. Verursacher der goldigen Überraschung waren die Initianten der Initiative für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Jeder Erwachsene in der Schweiz soll vom Staat 2500 Franken pro Monat erhalten für «ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben». Wer mehr verdienen will, soll dafür arbeiten. So lautet der umstrittene Vorschlag der Initianten, die am Freitag ihr Begehren bei der Bundeskanzlei einreichten.

Keine Angst vor Diebstahl

Für die Aktion auf dem Bundesplatz haben die Initanten einen Kredit von 400'000 Franken aufgenommen. Während 400 Stunden wurden die Fünferli in der aufgelösten Schweizerischen Volksbank Basel aus den Rölleli befreit. Um 10:15 Uhr wurde die fünfzehn Tonnen schwere Fracht vor dem Bundeshaus entladen.

Angst, dass die Münzen gestohlen werden, hat der Mitinitiant Che Wagner nicht. «Das Gewicht der Münzen ist viel zu hoch, als dass ein hoher Betrag wegkommen könnte», erklärt Wagner auf Anfrage. Sicherheitspersonal habe man nicht organisiert.

Grosses Interesse

Die Aktion stosse auf grosses Interesse, freuen sich die Initianten. Ausländische Medien, unter anderem aus China, seien vor Ort. Um 16:00 Uhr soll der Spuk vorbei sein. Ein Kanalreiniger soll die Fünfräppler wieder aufsaugen und wieder nach Basel transportieren.

Dort werden die Goldstücke bis Dienstag ausgestellt werden. Was danach mit den Fünferli passiert, ist noch unklar. «Entweder wird der Kredit zurückgezahlt oder bei Interesse der ganze Münzhaufen als Kunstwerk verkauft», erklärt Wagner.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ErwinS am 04.10.2013 14:01 Report Diesen Beitrag melden

    400'000 Fr.

    400'000.00 Fr. für diesen Blödsinn auf die Strasse werfen. Wer den Rappen nicht ehrt ist den Franken nichts wert.

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  • Dani am 04.10.2013 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Völlig unüberlegt

    wie will man das mit den offenen Grenzen denn in den Griff kriegen. Wenn wir das einführen ist am nächsten Tag die Schweiz so voll, dass wir denken wir wären gerade an der Streetparade.

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  • rolf lehner am 04.10.2013 11:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esel streck dich...

    Diese Idee kann nur von links kommen, ohne Arbeit 2500.- Franken zu erhalten. Das machen die Linken schon lange, sie geben anderer Leute Geld aus. Völlig normal also, So kann ich mit meiner Frau Fr.5000.- horten ohne etwas zu tun? Goldige Idee aber eine Frechheit alleweil.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dieter am 06.10.2013 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    führt direkt in den Staatsbankrott

    Was ist wenn plötzlich niemand mehr arbeiten will und alle nur noch das Grundeinkommen wollen. Dann ist die Schweiz bankrott. Oder wir müssen etwa 2 mio. Fremdarbeiter einstellen. Die wahrscheinlich nach ein paar Jahren auch das Grundeinkommen wollen. Also Wohlstand kommt von Arbeit und Bildung. Und alle die davon profitieren wollen, sollen mitarbeiten und nicht Faulenzen. Und unsere Sozialisten können nach Nordkorea auswandern, da das letzten komunistische Land Ihre Ideale vertritt. Da gibt es wahrscheinlich Grundeinkommen für Jeden, aber die Bevölkerung verhungert im Gegenzug.

  • Hallo? am 06.10.2013 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    WACHT AUF!!!

    Ist schon interessant zu sehen, wie viele Leute hier GEGEN eine Lebenssituation sind, die einfach mehr Möglichkeiten zur Entfaltung gibt und uns weniger druck macht mit dem "Überlebenskampf". HEY, was macht euch ANGST? Veränderung? Das es euch besser gehen könnte? Oder ist es einfach Hass gegenüber neuen Ideen oder so? Oder das eure Mitmenschen profitieren könnten? WAS??? Wach auf! Es ist eine gute Sache, die UNS dient...

  • Arbeitstätiger am 06.10.2013 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    5 Räppler in den Arsch schieben

    Jeder sollte für Geld arbeiten, auch solche die zum Teil als arbeitsunfähig eingestuft werden egal was JEDER kann arbeiten und dann währe es fairer gegenüber die hart Arbeiten

  • conchita wurst am 06.10.2013 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wirklich?

    An alle die nach Regeln schreien: Dann müsste erst der Initiativtext geändert werden. Denn wenn man den Anspruch darauf einschränkt, dann ist es nicht mehr bedingungslos (bedingungslos=nicht an Bedingungen geknüpft). Völlige Furz-Idee! Ich hoffe, das kommt NIEMALS zu stande!

  • asgart1 am 06.10.2013 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Geld für alle zum leben

    Geld ist so ziemlich das Wertloseste das es gibt. Leider versklavt es die Menschen und der Glauben daran ist noch gross. Zins z.B generiert Geld das nie gedruckt wurde oder existiert. Zins und Zinseszinsen muss immer jemand verlieren, damit Ihn ein anderer Erfüllen kann. Das übel der Teuerung Steuern usw. Ein Teufelskreis der sich immer schneller dreht und das Geld einseitig bei ganz wenigen bindet. Diese Wenigen kontrollieren die Welt durch diese Machenschaft. Die Staaten leihen sich Geld, welches Sie durch aus auch selber drucken könnten und Die Bürger sollten bürgen für diese Schuld.