Angstbarometer

12. November 2009 17:08; Akt: 12.11.2009 17:14 Print

Kriminalität macht den Schweizern Angst

Die Angst vor Kriminalität, Überfremdung und Sittenzerfall steigt in der Schweiz. Nur vor der Klimaerwärmung (6,2) und dem Egoismus der Menschen (5,9) haben die Schweizer noch mehr Angst.

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Die Furcht vor Kriminalität habe um 0,6 auf 5,6 Punkte zugenommen. Dieses Resultat ergibt der Angstbarometer 2009 des Forschungsinstituts gfs-zürich. Dazu beigetragen habe die starke mediale Thematisierung von Gewaltdelikten, schreibt das Institut.

Weil Gewaltdelikte wie das Verprügeln von Menschen, Ausschreitungen an Sportanlässen oder Waffendelikte zudem oft in Verbindung mit ausländischen Gruppierungen gebracht würden, münde dies in einer Angst vor Überfremdung. Diese kommt im aktuellen Angstbarometer auf 5,1 von 10 möglichen Zählern.

Gegenüber dem letzten Jahr ist die Fremdenangst um 0,4 Punkte gewachsen. Die Angst vor dem Sittenzerfall hat um 0,4 Zähler zugelegt und ist mit neu 5,3 Punkten noch etwas grösser.

Sorgen bleiben insgesamt stabil

Insgesamt macht sich die Schweizer Bevölkerung nicht mehr Sorgen als im vergangenen Jahr, wie gfs-zürich schreibt. Der Gesamtbedrohungsindex liege 2009 im Vergleich zu 2008 unverändert bei 4,5. «Positive und negative Meldungen halten sich also die Waage», interpretiert das Forschungsinstitut das Ergebnis.

Abgenommen haben gemäss dem Barometer die Angst vor einer Rezession und die Angst vor einer Energieverknappung. «Für den Rückgang der Rezessionsängste dürften die zunehmend positiven Signale aus der Wirtschaft verantwortlich sein», schreibt gfs- zürich. Für die verminderte Furcht vor Energieknappheit macht das Institut der «Glaube an die Möglichkeit der Alternativenergien» verantwortlich.

(sda)

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