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Biometrischer Pass
19. Mai 2009 19:01; Akt: 19.05.2009 19:01 Print
Neue Abstimmung zum Biometrie-Pass gefordert
von Lukas Mäder - Nochmals über den biometrischen Pass abstimmen oder zumindest neu auszählen: Das verlangen in Luzern und Graubünden mehrere Beschwerden, die am Dienstag abgeschickt wurden. Die kritisierte Stadt Luzern kann die Argumentation nicht nachvollziehen.
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Bundesrätin Widmer-Schlumpf zu den biometrischen Pässen
Unregelmässigkeiten bei der Abstimmung über die biometrischen Pässe habe es gegeben, behauptet die Gruppierung Geistige Landesverteidigung, nachdem das Abstimmungsergebnis denkbar knapp ausgefallen war (20 Minuten Online berichtete). Jetzt haben mehrere Personen Beschwerden eingereicht, bestätigt Marek Schönfeld von Geistige Landesverteidigung. «Die Beschwerdebriefe gingen am Dienstag auf die Post.» Die Beschwerden sind laut Schönfeld in den Kantonen Luzern und Graubünden eingereicht worden von Personen, die seiner Gruppierung angehören oder diese über eine Facebook-Gruppe kontaktiert hatten.
Abstimmung über biometrische AusweiseAm 17. Mai hat das Schweizer Volk die Einführung von biometrischen Ausweisen, die im Rahmen des Schengen-Abkommens nötig wird, denkbar knapp mit 50,1 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen.
Ab dem 1. März 2010 darf die Schweiz nur noch Pässe ausstellen, die auf einem Chip neben den Personalien und dem Gesichtsfoto auch zwei Fingerabdrücke gespeichert haben. Bei den Identitätskarten erhält der Bundesrat die Kompetenz, diese ebenfalls mit einem Chip auszustatten. Zudem sollen die Ausweisdaten in einer zentralen Datenbank gespeichert werden, um Fälschungen zu verhindern.
Die Gegner aus linken und rechten Parteien kritisieren die zentrale Datenspeicherung und die mögliche biometrische Identitätskarte, was beides vom Schengen-Recht nicht verlangt wird. Bedenken äussern einige Politiker auch bezüglich Sicherheit der Chips vor Hackerangriffen. Der Bundesrat argumentiert, dass der biometrische Ausweis in Zukunft nötig sein wird für Reisen in die USA und die Schengen-Staaten. Die zentrale Datenbank ermögliche einen wirksamen Schutz gegen Fälschungen.
(mdr)
Stimmrecht sei verletzt
In Luzern verlangt der Beschwerdetext von Geistige Landesverteidigung, dass die Abstimmung im Kanton wiederholt wird, oder zumindest eine Neuauszählung der Resultate stattfindet. Unter den zehn Punkten, mit denen die Gruppierung ihre Beschwerde begründet, führen sie auf, dass die Stadt Luzern insbesondere in Altersheimen keine Wanderurnen aufgestellt habe. Dadurch sei das Stimmrecht vieler Bürger verletzt worden. Zudem zweifeln sie die Angaben der Stadt Luzern an, dass von total
Für Beat Murer ist der hohe Anteil von brieflichen Stimmen keine Unregelmässigkeit, sondern üblich: «Schon 1999 stimmten bei uns
Nach Eingang der Beschwerde muss die Kantonsregierung innerhalb von zehn Tagen darüber entscheiden. Für eine Beschwerde muss das Stimmrecht verletzt sein oder eine Unregelmässigkeit vorliegen. Dies scheint zumindest im Kanton Luzern kaum der Fall zu sein. Wenn die kantonale Regierung die Beschwerde abweist, kann dagegen beim Bundesgericht Einsprache erhoben werden.
Nähe zu Verschwörungstheoretikern
Die Gruppierung Geistige Landesverteidigung ist laut Marek Schönfeld kein eingetragener Verein. Die Anzahl ihrer aktiven Mitglieder will er nicht bekannt geben. «Wir wollen parteiübergreifend die politische Arbeit so direktdemokratisch wie möglich gestalten», sagt Schönfeld. Die Gruppierung wolle schützenswerte Eigenschaften der Schweiz wie Neutralität und ihre Eigenheiten als Willensnation verteidigen — gegen links und rechts. Geistige Landesverteidigung bezieht sich auf ihrer Website aber auch auf die Bewegung Infokrieg, auf der Verschwörungstheorien über eine drohende Weltregierung verbreitet werden.
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RFID Zapper
Der E-Pass wäre sowieso gekommen. Deshalb spielt es keine Rolle. Auch wenn er heute freiwillig ist. Ich freu mich schon nen RFID Zapper zu bauen (was übrigens ein sehr kleiner aufwand ist) :D wer nicht weiss was ein RFID Zapper ist: Ein gerät um den RFID durch induktion zu zerstören...
Einkaufen bald nur noch mit RFID-Dok?
// Gemäss diesem Bericht plant die EU, dass Benzinkäufe innert nützlicher Frist nur noch mit einem RFID-Chip-Dokument möglich sind. - Ausweitung auf andere Einkäufe möglicherweise als nächster Schritt.
Liebe Ja-Plapperer
Aus ihren zwei ersten schier unverständlichen Sätzen interpretiere ich, dass Sie selber grossen Ärger verspüren. Vielleicht weil ihre Seite nur so knapp in der Überzahl war? Schlechte Gewinner nennt man so etwas. Selbst wenn diese Gruppe "Geistige Landesverteidigung" Spinner und Paranoide sein mögen