Blutplakat

20. Oktober 2009 22:51; Akt: 21.10.2009 09:22 Print

«Wermuth ist politisch gestorben»«Wermuth ist politisch gestorben»

Die Juso haben mit ihrem Plakat, das Bundesrätin Doris Leuthard als Schlächterin mit blutverschmierten Händen zeigt, unter den Jungparteien heftige Reaktionen provoziert.

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Die Junge CVP will ab sofort nicht mehr mit den Jungsozialisten zusammenarbeiten – etwa im gemeinsamen Kampf gegen die Anti-Minarett-Initiative. Erbost über das «geschmacklose und unsachliche» Plakat von «Arbeiterführer Wermuth» fordert JCVP-Präsident Simon Oberbeck, dass sich Juso-Präsident Cédric Wermuth «in aller Form bei Doris Leuthart entschuldigt».

Auch FDP-­Nationalrat Christian Wasserfallen hat Wermuth wutentbrannt ein E-Mail geschrieben. Zu 20 Minuten sagte er: «Wermuth ist für mich politisch gestorben. Er ist total übers Ziel hinausgeschossen.» Die SP habe langsam ein Problem mit ihrem ­Vize-Präsidenten. Wermuth nimmt die Kritik gelassen: «Wir haben das Plakat sicher nicht gemacht, um uns 24 Stunden später zu entschuldigen. Bundesrätin Leuthard ist alt genug, um sich selber zu verteidigen. Dazu braucht sie die Junge CVP nicht.»