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In Zürich
24. Januar 2013 17:34; Akt: 24.01.2013 17:46 Print
Sprengstoff-Attacken auf CS und Glencore
WEF-Gegner haben heute Morgen bei der Credit-Suisse-Filiale in Zürich-Hottingen und beim Wohnsitz des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg in Rüschlikon ZH Sprengsätze gezündet.
Die Sprengkraft der Geschosse war so stark, dass die Panzerglasscheibe der Credit-Suisse-Filiale in die Brüche ging. Unbekannte hatten am 24. Januar 2013 einen Anschlag auf die Bank im Zürcher Hottingenquartier verübt. Gleichentags sprengten Extremisten den Briefkasten vor dem Haus des Glencore-Chefs Ivan Glasenberg in Rüschlikon ZH in die Luft. Die Polizei bestätigte die Attacken, die erste Meldung sei um 7.55 Uhr eingegangen. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.
Infografik Meilensteine des WEFHintergrund der Anschläge ist eine Protestaktion gegen das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos, wie die Extremisten in einem Bekennerschreiben auf der Online-Plattform Indymedia.org bekannt geben. Der Rohstoffmulti Glencore sei seit Jahren Partner des WEF und die CS sei in Davos prominent vertreten.
Gemäss dem Sprecher der Stadtpolizei Zürich sind die Täter unbekannt. Auch über die «Tatwaffe» gibt es noch keine Angaben. Während des Raketen-Angriffs befanden sich keine Menschen in der CS-Filiale. Der Bankbetrieb wurde nicht gestört. Die CS bestätigt den Sachschaden.
(rve/jsk)

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