Connyland

21. Oktober 2012 10:56; Akt: 21.10.2012 10:57 Print

Die Delfine bleiben doch länger im Freizeitpark

Erst Ende 2013 soll das Connyland geschlossen werden. Somit könnten die drei letzten Schweizer Delfine noch ein Jahr länger in Lipperswil bleiben. Im Mai hatte das Parlament ein Importverbot für die Tiere beschlossen.

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Freude bei den Anhängern des Connylands: Der Freitzeitpark dürfte erst Ende 2013 geschlossen werden.

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Die letzten drei Schweizer Delfine schwimmen wohl noch ein weiteres Jahr im Connyland. «Die Schliessung des Delfinariums ist auf Ende 2013 geplant», sagt Geschäftsführer Erich Brandenberger gegenüber der Zeitung «Der Sonntag». Das dürfte die Besucher des Freizeitparks in Lipperswil freuen – und die Tierschützer ärgern.

Denn vor wenigen Monaten sah das noch anders aus. Im Juni rechneten die Verantwortlichen damit, das Delfinarium spätestens Ende Saison schliessen zu müssen. Der Grund: Das siebenjährige Männchen Angel steht kurz vor der Geschlechtsreife und produziert bereits Sperma. Somit droht Inzest, denn Angel wird sich dann mit der Mutter Chicky paaren wollen, dem einzigen Weibchen.

Doch offenbar ist dies noch nicht der Fall. «Solange das Sperma von Angel nicht zur Zeugung führen kann, bleibt er bei uns», sagt Brandenberger. Hinzu kommt, dass der einjährige Secret, das Nesthäkchen der Gruppe, noch zu jung für eine Umsiedlung ist. Er wird frühestens nächsten Mai transportiert. Seit diesem Sommer sucht das Connyland nach einem neuen Zuhause für seine Delfine. Im Mai beschloss das Parlament ein Importverbot für Delfine.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pascal am 21.10.2012 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Problem der Delfinhaltung

    Im gegensatz zu anderen Wildtieren ist die Haltung von Delfinen problematischer. Delfine orientieren sich mittels Echoortung. In einem Becken werden die Signale an den Wänden hin und her reflektiert. Somit ist es auch nicht verwunderlich das Delfine in Gefangenschaft gestörtes verhalten aufzeigen. Wer etwas über Tiere und deren Ökologie lernen will, geht diese in der Natur beobachten und nicht in einen Streichelzoo.

  • Angie Neuhaus am 21.10.2012 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortlich

    Ich finde das unverantwortlich, abzuwarten, bis Angel dann tatsächlich in der Gelschlechtsreife ist. Diese kann tagtäglich kommen. Es wird Winter und dann gibts nur die Winterhalle und die ist eh schon klein und dann muss sie noch abgetrennt werden. Und uns ärgert das nicht, ob das jetzt noch ein Jahr länger offen ist , wichtig ist, dass alle Delfinarien früher oder später geschlossen werden, denn sie sind Auslaufmodelle. Die Menschen sind endlich erwacht und wollen keine Delfine mehr in Gefängnisse sehen.

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  • Steff am 21.10.2012 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kurzsichtige Tierschützer!

    Die Umsiedlung bedeutet erst recht Stress für die Delphine! Wer garantiert, dass sie den Umzug überleben? Wer garantiert, dass die Delphine es am neuen Ort besser haben werden? In Freiheit aussetzen geht nicht, das ist den ach so edlen RobinHoods des Tierreiches hoffentlich auch klar! Die Tierschützer übersehen hier die positiven Aspekte von Zoos- Zoos bringen dem Stadtmenschen, und vorallem der heranwachsenden Generation, die Tierwelt näher, wodurch das Interesse am Schutz der freilebenden, bedrohten Tierarten seitens Bevölkerung steigt!

Die neusten Leser-Kommentare

  • E.Urech am 22.10.2012 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Transport der Delphine

    Es ist wohl nicht sinnvoller einen Delphin so viele Kilometer zu transportieren, als ihn im grössten Delphinarium Europas zu lassen und neue Delphine zu importieren. Denn in anderen Delphinarien haben sie es bestimmt nicht besser so wie ich das schon gesehen habe. Ausserdem sind diese alle kleiner. Und bei einem solchen Transport leiden diese Tiere dermassen, dass dies auch nicht mehr schön ist! Ich finde es spricht total dagegen.

  • Frank Albrecht am 22.10.2012 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Delfinarien sind Tierquälerei

    Für mich bleibt ein Delfinarium Tierquälerei. Egal welchen Namen es trägt. Meinungsfreiheit ist ein höchst menschliche Gut, dass sollte auch in der Schweiz gelten.

  • M.H. am 21.10.2012 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Delphin sollte man sein !

    Wenn sich diese Tierschützer nur auch bei Menschen die eng aufeinander wohnen so einsetzen würden. Auch die sind mit ihrer Situation sicher auch nicht glücklich.Aber eben, der Mensch ist nicht so herzig wie Delphine.

    • Sea Shepherd Conservation Society am 22.10.2012 01:31 Report Diesen Beitrag melden

      Egoistisches Denken

      Wir sollten nicht so ignorant sein und nur an uns denken denn wenn die Ozeane sterben dann sterben wir auch egal wie eng wir beeinander leben. Es spielt keine Rolle ob Delfin, Wal, oder Fisch wir nehmen uns was wir wollen und realisieren nicht das diese Wesen unseren Planeten am laufen halten.

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  • Cindy aus Marzahn am 21.10.2012 17:10 Report Diesen Beitrag melden

    Schon komisch

    Wir werden auch bald nicht mehr Artgerecht gehalten. Wenn das mit der Zuwanderung so weiter geht. Aber da sagt niemand was.

  • baba am 21.10.2012 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    vor eigener Haustür kehren

    ich finde es auch schwierig Delfine in Gefangenschaft zu halten aber schon mal überlegt, dass man die Delfine (viele mitlerweile aus Zoo-Zuchten) niemals frei lassen kann. Die würden keine Woche in der Wildniss überleben. Zudem dürfte es dann keine Zoos mehr geben und auch Haustiere halten müssten verboten werden. oder denkt ihr die Meerschweinchen und Haasen fühlen sich toll hinter Gittern in eurer Wochnung. Es sind FLuchttiere und leiden an Todesängsten wenn ihr mit ihnen kuschelt. Wer A sagt muss auch B sagen...