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Verbrauch nimmt zu
07. Februar 2012 04:31; Akt: 07.02.2012 07:22 Print
«Es gibt Engpässe im Stromnetz»
Seit Tagen erlebt die Schweiz Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. Damit es nicht plötzlich zu einem «Blackout» kommt, müssen langfristig die Stromnetze ausgebaut werden.

Laut der Swissgrid wird der steigende Stromverbrauch zum Problem für die Infrastruktur. (Bild: Keystone)
Der Schweiz droht ein Blackout «nicht unmittelbar». Das sagt die Netzgesellschaft Swissgrid. Unabhängig von der gegenwärtigen Kälte müsse aber das Schweizer Stromnetz ausgebaut werden, um die Versorgungssicherheit langfristig sicherstellen zu können.
Infografik SolarenergieElektroautos«Es gibt Engpässe im Schweizer Stromnetz», sagte Thomas Hegglin, Mediensprecher von Swissgrid, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Diese hätten jedoch keine kurzfristigen Konsequenzen. Befürchtungen, wonach der Schweiz in der aktuellen Kältewelle ein Blackout droht, wies Hegglin zurück.
Schweizer Netze stark belastet
Auch Matthieu Buchs, Kommunikationsverantwortlicher des Bundesamts für Energie (BFE) sieht aktuell kein Problem. «Für die Schweiz stellt die Kältewelle netztechnisch kein besonderes Problem dar», teilte er der SDA mit. Die generell hohe Belastung der Schweizer Netze sei aber eine Tatsache.
Swissgrid hat mit den europäischen Nachbarländern bereits im Herbst Verträge abgeschlossen, welche die Versorgungssicherheit garantieren sollen. «Falls heikle Netzsituationen auftreten, ist die nationale Netzgesellschaft Swissgrid gut vorbereitet und hat gemeinsam mit den benachbarten Übertragungsnetzbetreibern Massnahmen vereinbart», bestätigt Buchs vom BFE.
Probleme in den nächsten Jahren
«Ohne einen Ausbau des Netzes bekommen wir in den nächsten Jahren aber Probleme», sagt Hegglin. Weil der Stromverbrauch zugenommen habe und weil viel erneuerbare Energie hinzugekommen sei, müsse in der Schweiz der Netzausbau vorangetrieben werden. Dazu kommt, dass mit der neuen nationalen Energiestrategie Lösungen gefunden werden müssten.
Das Problem sei nicht die Stromproduktion, sondern der Transport. Das bekannteste Beispiel: In der Schweiz könnte im Sommer viel mehr Wasserkraft-Strom produziert werden, wenn die Übertragungskapazitäten da wären. «Aber wir haben zu wenig Netz», sagt Thomas Hegglin.
Auch für das BFE ist klar: «Die schweizerischen Übertragungs- und Verteilnetze müssen langfristig ausgebaut werden.» Im Rahmen der «Energiestrategie 2050» werde in einem Teilprojekt dieser Ausbaubedarf abgeschätzt. Das UVEK wird dem Bundesrat bis im Frühling 2012 einen Bericht für die Umsetzung der «Energiestrategie 2050» unterbreiten.
Eine wichtige Neuerung folgt schon in wenigen Monaten: Ein Expertenteam, genannt Transmission System Operator (TSO), wird in zwölf europäischen Ländern rund um die Uhr die geeignetsten Stromflüsse im Netz berechnen. «Diese Gruppe ist ein ständiges Sicherheitsgremium», sagt Hegglin vom Netzbetreiber Swissgrid.
Trotz Kälte: Deutschland exportiert Strom
Deutschland hat in den letzten Tagen Strom exportiert. Dies trotz eisiger Temperaturen und Abschaltens mehrerer Atomkraftwerke. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte am Montag, die Netzsituation sei stabil und die Versorgung in Deutschland zuverlässig.
«Der Ausbau von Wind und Solar zahlt sich aus», sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Montag in Berlin. Sie trugen wesentlich dazu bei, dass in Deutschland ausreichend Strom vorhanden sei.
In anderen europäischen Ländern hat die Kältewelle die Lage im Stromnetz verschärft. Namentlich in Frankreich, Italien und Spanien waren, wo besonders viele Haushalte Elektroheizungen haben.
In Südfrankreich könnte es laut dem Netzbetreiber RTE am Montag zu Stromausfällen kommen. Am Abend sei mit mehr als
(sda)
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Alle 30 Kommentare






























Kosten Swissgrid
Ich bezahle 15 Fr. Strom pro monat und 30 Fr. Swissgrid, also das Geld sollte vorhanden sein?!?!
Die Politik verrät das eigene Volk!!!
Unenetwegte Steigerung der Prouktivität in der Wirtschaft, grenzenloser Import von EU-Bürgern. Nicht nur der Strom wird knapp, der öffentkliche und der private Verkehr bricht ja schon regelmässig ein, der Boden wird immer knapper und in absehbarer Zukunft werden die Kehrichtverbrennungen und die Abwasserreinigungen auch Probleme bekommen. Auch die Güterverteilung wird an ihre Grenezen stossen. Aber Schweizer finden ab 44 Jahren keinen Job mehr in der Schweiz, dürfen aber sicher für den haugemachten Schlamassel immer mehr bezahlen.
Panikmache
Herr hegglin krebst unterdessen schon wieder zurück . Experten tadeln ihn für seine plumpe aussage und weisen darauf hin das er bei jedem wetter neue leitungen will. Also cool bleiben, es ist nur eine ente.
Ja genau!!
Die die ausserhalb der Branche arbeiten, haben plötzlich mehr Ahnung als die die schon länger in der Branche sind. Mann, mann, mann......