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Hausarrest
10. September 2010 16:20; Akt: 10.09.2010 16:45 Print
Gesalzene Rechnung für Rappaz
Sein Hungerstreik kommt Hanfbauer Bernard Rappaz teuer zu stehen. Der Kanton Wallis schickt seinem bekanntesten Rebellen eine erste Rechnung über 44 000 Franken.
Der Hausarrest von Bernard Rappaz hat gut
Rappaz hatte rund 30 Tage auf seiner Farm in Saxon VS im Hausarrest verbracht. Dafür wurde eine private Sicherheitsfirma mit der Überwachung Rappaz' beauftragt. Die Kosten dafür belaufen sich auf
Zudem erklärte Waeber-Kalbermatten, Rappaz müsse auch einen Teil der Spitalkosten - rund
Im Parlament war die Sicherheitsdirektorin auch auf die mögliche Zwangsernährung Rappaz' angesprochen worden. Sie konnte jedoch nicht sagen, wie diese schliesslich durchgeführt werden sollte. Sie verwies lediglich darauf, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Zwangsernährung nicht ausschliesse. Zudem erklärte sie, sie habe bei ihren Entscheidungen die Unterstützung des Gesamtregierungsrates.
Rappaz befindet sich zurzeit wieder im Gefängnis, wo er Ende August erneut in den Hungerstreik getreten ist. Als das Bundesgericht in Lausanne am 26. August seine Beschwerde - ihm einen Haftunterbruch zu gewähren - abgelehnt hatte, liess ihn die Walliser Regierungsrätin umgehend zurück ins Gefängnis bringen. Zudem hatten die Lausanner Richter Grünes Licht für eine Zwangsernährung gegeben.
(sda)



























