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Rummel um M13
01. Mai 2012 09:33; Akt: 01.05.2012 14:00 Print
RhB-Lokführer meldet Unfall mit Bär
Aufregung im Engadin: Am Montagabend meldet ein Lokführer der Rhätischen Bahn einen Unfall mit einem Bären. Wurde M13 verletzt? Die Wildhüter suchen fieberhaft nach Spuren.
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Der Bär
Ist M13 verletzt? Wenn ja, wie schwer? Im Bündnerland gibt es derzeit wilde Spekulationen über den berühmten Bären, der sich seit wenigen Wochen im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Österreich aufhält. Und das kommt nicht von ungefähr.
Bildstrecken M14 tot FeedbackHinweise, Anregungen oder Informationen? Mail an: feedback@20minuten.ch Der Bär M13
M13 ist ein zweijähriges Männchen und stammt aus dem Südtirol. Das Tier wiegt um die 100 Kilogramm und wurde im Oktober 2011 mit einem Peilsender ausgestattet. Diesen hat M13 allerdings verloren. Gut ersichtlich ist jedoch eine gelbe Marke, die der Bär weiter im Ohr trägt. Dass M13 nicht menschenscheu ist, stellten bereits Vertreter des Landesamts für Jagd und Fischerei in Bozen Anfang April fest. Im Südtirol war das Raubtier in rasantem Tempo unterwegs.
Am Montagabend zwischen 20 und 21 Uhr geht in der Zentrale der Rhätischen Bahn eine Meldung von einem ihrer Lokführer ein. Dieser gibt zu Protokoll, dass es einen Zwischenfall «mit einem grösseren Tier» gegeben habe, wie ein Sprecher der Rhätischen Bahn sagt. Es könne «nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Tier um einen Bären gehandelt habe», so der Sprecher weiter. Recherchen von 20 Minuten Online zeigen: Der Lokführer sprach bei seiner Funk-Meldung an die Zentrale explizit davon, dass ein Bär angefahren wurde. Dies bestätigen zwei voneinander unabhängie Quellen.
Wegen des Unfalls wird gegen 21 Uhr Wildhüter Guolf Denoth alarmiert und nach Ftan gerufen. Dort ist es zu dem Zwischenfall gekommen - also ganz in der Nähe des Ortes, wo M13 erstmals gesichtet wurde. Auch Denoth wird darüber informiert, dass es sich um einen Bären gehandelt haben könnte, wie er auf Anfrage sagt. Der Wildhüter und Bezirks-Chef im Val Müstair sucht die Unfallstelle sorgfältig ab. Spuren findet er bislang keine, Entwarnung kann er trotzdem nicht geben.
Warten auf das GPS-Signal
Grund: Der Regen könnte allfällige Spuren beseitigt haben. Zudem konnte Denoth den Zug, welcher den Unfall verursacht hat, nicht untersuchen, weil dieser bereits weitergefahren war. Der RhB-Sprecher bestätigt, dass ein Zug nach einem Unfall mit einem Tier nicht stehen bleibt, sondern möglichst planmässig weiterfährt.
Bezirks-Chef Donath sagt, nun müsse abgewartet werden, was der GPS-Sender von M13 meldet. Dies könne jedoch – je nach Empfang – bis zu 10 Stunden dauern.
Ob das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden bereits mehr weiss, ist derzeit unklar. Eine zuständige Person konnte nicht erreicht werden. Allerdings will das Amt am Nachmittag informieren und hat eine Medienmitteilung in Aussicht gestellt.

(meg/kub)
Für den Braunbären ist in der Schweiz kein Leben möglich, das der Würde eines Wildtieres entspricht. Er ist wie ein einjähriges Kind, das allein durch die Grossstadt watschelt. Es geht einfach nicht. Alle anderen Wildtiere meiden die Zivilisation oder sind menschenscheu. Der Bär nicht. Er wird betäubt, bekommt einen GPS-Sender, wird mit Gummischrot verjagt etc. Wenn er das alles überstanden hat, gibt's ein Unglück mit der Eisenbahn oder dem Strassenverkehr. Im neuen Bärengraben in Bern haben es Schweizer Bären am besten! – Urs Bär
Meine Spurensuchhunde hätten den Bären, wenn er es denn war, binnen Minuten geortet. Erstaunlich dass man im Graubünden bei den Wildhütern nicht macht. Nachsuche gehört doch zum Standard. – Ueli
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Bärenlogik
Mein Beitrag "Bärenlogik" war einWitz. Bin sehr erstaunt, dass man das zum grössten Teil ernst nahm. Das Ereignis zeigt, dass wir dem Bär bei uns kein würdiges Leben bieten können.
Mensch dumm, dumm Mensch
Wie Dumm ist der Mensch? Zuerst wilde Tiere wider einführen und sich dann beschweren wenn das Tier einem Bauern die Tiere reißt oder das Tier in di Stadt kommt. Um dann zu spekulieren öb Mann den Bären wider erschiessen soll. Nutzen die Menschen als Spielzeug?
werdet vernünftig
naund, ein bisschen weniger Menschen kann die Welt gebrauchen, solln Menschen ihn nur angreifen und dann von ihm gefressen werden, selbst schuld, ohne Grund wird er nicht angreifen, das ist genauso dumm wie die Angst vor Haien, absoluter Schwachsinn, warum habt ihr nicht Angst an einer Grippe zu sterben? da sterben täglich 10 mal mehr dran als jährlich an Bären.