Sprengstoff-Gefährdung an Grenze

11. Dezember 2017 14:45; Akt: 11.12.2017 14:45 Print

Behörden ermitteln gegen drei Männer

Die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz in Rheinfelden ist in der Nacht auf Sonntag für mehrere Stunden gesperrt worden. Grund dafür war offenbar Explosionsgefahr. Drei Personen wurden verhaftet.

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Michèle Killer aus Möhlin AG ist in der Nacht auf Sonntag auf dem Heimweg in der Nähe des Grenzübergangs bei Rheinfelden von der Polizei angehalten worden. Zum Fernsehsender Tele M1 sagt sie: «Polizisten haben mir gesagt, dass die Rheinbrücke gesperrt sei, weil sie einen ominösen Gegenstand gefunden hätten, der explosionsgefährdet sei.» In der Folge sei der Grenzübergang für mehrere Stunden gesperrt gewesen.

Rafael Geiser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, sagt dazu: «Das Grenzwachtkorps hat ein verdächtiges Fahrzeug angehalten.» Die Polizei sei herbeigezogen und die drei Autoinsassen vorübergehend festgenommen worden.

Wie die Bundesanwaltschaft zu 20 Minuten sagt, hat sie gegen die drei Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht eröffnet. Die drei Personen seien mittlerweile aus der Polizeihaft entlassen worden. Weitere Angaben könne die Bundesanwaltschaft zurzeit nicht machen.

(jen)