Bis zu minus 29 Grad

09. Dezember 2012 07:32; Akt: 09.12.2012 12:25 Print

Das war die kälteste Nacht des Winters

So kalt wie in der letzten Nacht war es in der Schweiz in diesem Winter noch nie. Auf der Glattalp sank das Quecksilber auf minus 29,3 Grad, beim Flughafen Zürich wurden 13 Grad unter Null gemessen.

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Diese drei Kinder sind die Stars der Sonntagspresse. Schön aber kalt: So präsentiert sich Gross (SZ) am Sonntagmorgen nach der kältesten Nacht des noch jungen Winters. Dieser Schneemann wurde am Samstag, 8. Dezember, mitten in Zürich gesichtet. Nein, auf dieser Bank hat niemand mehr Platz. Der Zürcher Löwe trägt temporär einen weissen Kopfschmuck. Am Samstag, 8. Dezember, präsentiert sich die Schweiz als Winterwunderland. Im Bild: Nax VS. Am Samstag, 8. Dezember, präsentiert sich die Schweiz als Winterwunderland. Blick auf ein verschneites Sarreyer VS. Grône VS. Wunderschönes Wetter herrscht am Morgen auch in Cheseaux-sur-Lausanne VD Villars-sur-Glâne FR. Goumoens-la-Ville (VD) Les Giettes VS. Leser-Reporter Janez sucht derweil sein Auto in Leuzigen BE. Schneepanorama in der Westschweiz. Leuzigen BE. Das Dach dieses Vogelhäuschens in Adliswil ZH hält der Schneemasse noch stand. Wolfwil (SO): Das wird wohl nichts mit dem Jacuzzi. Evionnaz (VS): Der sah am Freitag wohl noch etwas anders aus. Killwangen (AG): Dach des Gartenzelts durch Schnee arg ramponiert. Chesalles-sur-Oron (VD) Und leise rieselt der Schnee: In Sion, ... ...in Martigny, ... ... auf dem Flughafen Zürich, ... ... in Rossier, ... ... in Bern, ... ... in Basel, ... .... im Val-de-Travers, ... ... in Bellach, .... ... und in Montreux. Massenkarambolage in Zürich-Affoltern. Eine Person wurde mittelschwer verletzt. Ein besonders verworrener Autounfall ist in Zürich passiert. In Kollbrunn landet ein Auto im Graben. «In Oberwangen (BE) blockiert ein Lastwagen die Strasse», schreibt Leserreporter Schmidt. «Kurz nachdem es angefangen hat zu schneien, kolidierten drei Fahreuge», schreibt ein Leserreporter aus Höri. Auf der A7 richtung Frauenfeld kommen die Schneefahrzeuge nicht mehr mit Räumen mit. Die Autobahn ist voller Schnee. «Fahre mit höchstens 60 Km/h», schreibt dieser Leserreporter. «Dieses Auto konnte leider nicht mehr rechtzeitig halten», schreibt ein Leserreporter aus Leukerbad. Verletzt wurde zum Glück niemand. Am Genfer Flughafen haben alle Flüge 90 Minuten Verspätung. «Trotz Salz, untergelegte Ästen und einem Abschleppkran hat er sich seit einer Stunde nicht bewegt», schreibt eine Leserreporterin. Der Bus steht beim Coop-Parkplatz in Root. Dieser Lastwagen in Gutenswil ist den momentanen Strassenbedingungen nicht gewachsen. Bei diesen Bedingungen kann der Motor schnell überhitzen so wie hier in Perrin. Die Schneepflüge sind in vollem Einsatz. Hier auf der A13 bei Pfäffikon SZ. Kluge Entscheidung! Vom Auto auf die Skis umgestiegen. Leserreporter Severino Dahint schreibt: «Seit eineinhalb Stunden stehe ich unverändert vor dem Gubristtunnel» Überall in der Schweiz ereignen sich Unfälle mit Blechschaden. Ein LKW rutscht auf die andere Spur. Der Leserreporter Jeff Baer fotografiert vom Bus hinter dem LKW aus. «Sehr rutschig!» , schreibt Born Rino. In der Westschweiz hats bereits am Vormittag geschneit und dementsprechend sind die Strassenverhältnisse. «Aus zwei Spuren werden drei», schreibt Tiziana Ballabio. Es schneit und schneit: In Zürich Höngg steckt bereits ein 69-er Bus fest. Die gesamte Linie wurde wegen des Schneefalls eingestellt. Ebenfalls eingestellt sind die Buslinien 37, 80, 91 und 162. «Kein Durchkommen für den Linienbus 830 zwischen Pfäffikon und Uster» schreibt Leserreporter Paul Schafroth. Auch in Lausanne haben die Busse mit dem Schnee zu kämpfen. Auf den Strassen führt der Niederschlag zu einigen Problemen. Auf der Autobahn bei Mägenwil AG landet ein VW auf der Leitplanke. Frau Holle hat kräftig die Kissen geschüttelt - seit dem 5. Dezember sind die Dächer in Fribourg weiss. Auch die Besucher dieses Vogelrestaurants haben mit Schnee auf dem Dach zu kämpfen. Dieser Leserreporter schreibt von 23 cm Schnee auf seinem Balkon in Conthey (VS). In der Gemeinde Monthey im Wallis erschwert der Schnee die fahrt auf den Strassen. Dieser Leserreporter konnte dem Schnee nicht widerstehen. Er fuhr in der nacht auf den 6. Dezember auf den Allerheiligenberg in Solothurn. Im Kanton Fribourg ist der Schnee ebenfalls auf dem Vormarsch. In Kappel ist auch alles mit Schnee bedeckt. Am 5. Dezember sei in Zumikon der meiste Schnee gefallen, schreibt diese Leserreporterin In der Nacht auf den 6. Dezember hat es in Chamoson im Wallis nochmals 20 cm Neuschnee gegeben, schreibt dieser Leserreporter. «Schnee, Schnee, Schnee», schreibt titelt dieser Leserreporter zu seinem Bild.

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Die Schweiz hat die kälteste Nacht des noch jungen meteorologischen Winters erlebt. Wie Meteomedia am Sonntagmorgen meldete, sank die Temperatur auf der zuhinterst im schwyzerischen Muotatal gelegenen Glattalp auf minus 29,3 Grad. In Samedan im Engadin wurden 23 Grad unter Null gemessen.

Aber auch in der Zentral- und in der Ostschweiz war es frostig kalt, nachdem sich die Wolkendecke aufgelockert hatte, wie Meteomedia im Communiqué weiter mitteilte: In Lommis im Kanton Thurgau und in Unteriberg im Kanton Schwyz waren es 16 Minusgrade. Auf dem Flughafen Zürich sank die Temperatur auf 13 Grad unter Null.

Mit aufkommenden Südwestwind werde es am Montag vorübergehend etwas wärmer, ein Ende des kalten Winterwetters deute sich aber erst Ende der nächsten Woche ab.

Lawinengefahr gebannt

Zwischen Brienz und Interlaken Ost verkehren seit Sonntag 11 Uhr wieder Züge: Die Lawinengefahr ist einstweilen gebannt, wie die Zentralbahn (zb) mitteilte.

Die Strecke war seit Samstag 11 Uhr geschlossen. Aufgrund der grossen Schneemengen waren Lawinenniedergänge im Bereich Ebligen befürchtet worden. Die Reisenden mussten bis Sonntagmittag auf Bahnersatz-Busse ausweichen.

Spielende Kinder erobern Sonntagspresse

Während viele Reisende gute Nerven brauchten, bereitete das verschneite Wochenende gerade den Kindern grosse Freude. Drei Kinder aus dem Emmental schafften es sogar gleichzeitig auf die Frontseiten von «NZZ am Sonntag», «SonntagsZeitung» und «Der Sonntag».

Marcel Bieri, Fotograf der Agentur Keystone, fotografierte am Samstag seine Tochter, seine Nichte und seinen Neffen in der selbst gebauten Schneehöhle in Dürrenroth. Die Bildredaktionen entschieden sich in seltener Eintracht für das gleiche fröhliche Bild, das ihnen geeignet erschien, den Absatz am Kiosk zu steigern.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 09.12.2012 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Die Ereignisse überschlagen sich mal wieder. Zuerst schneit es und jetzt ist es auch noch kalt, wenn ich es nicht besser wüste würde ich sagen, es ist Winter.

    • Peter Kuederli am 11.12.2012 06:24 Report Diesen Beitrag melden

      Winter?

      Nur Blick und 20 Minuten schreiben von der kaeltesten Nacht in diesem Winter. Aber es gibt noch ein paar Wenige, die wissen, dass der Winter erst am 21. Dezember beginnt.

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  • Sandro am 09.12.2012 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ist ja halt die Klimaerwärmung

    Ist ja halt die Klimaerwärmung, die uns, so die "Experten", natürlich die kalten Tage beschert. Die Logik dahinter ist beispiellos . Google nach "Klimalüge", prüfe die Fakten!

    • Zlottl am 09.12.2012 17:58 Report Diesen Beitrag melden

      Ein paar Ergänzungen

      Und gleich mal den Unterschied zwischen "Wetter" und "Klima" mit googeln! 2011 war das wärmste der letzten 150 Jahre. Aber wen kümmert schon die wissenschaftliche Meinung von 99% der Klimatologen wenn uns ein paar Politiker und andere "Meinungsmacher" ohne Fachausbildung das Gegenteil erzählen? Die wissen das sicher besser...

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  • Alain am 09.12.2012 13:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am 21.12 ...

    ... frieren wir alle ein.

  • Der Zweifler am 09.12.2012 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sonntagsfahrer

    Herrlich, endlich Schnee! Was an den Bildern aber erstaunt, sind die fahrenden Panzer, die für solche Wetterverhältnisse doch wie geschaffen seien aber trotzdem an den meisten Unfällen beteiligt sind. Wahrscheinlich wurde den Lenkern beim Kauf nicht erklärt, dass es eigentlich (S)chnee(U)ntaugliche (V)ehikel sind, die nur bei Sommerwetter und auf den innerstädtischen Flaniermeilen zu bewegen sind!

  • Landbewohner am 09.12.2012 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kalt?

    Ich habe ganz normal geheizt und hatte heute die wärmste nacht

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