20 Minuten Fight Night

02. September 2015 05:48; Akt: 03.09.2015 10:48 Print

Die Kandidaten geben einander Saures

Siegessicher und zu allem bereit: So schüchtern sich Köppel und Guldimann, Esseiva und Liebrand vor der 20 Minuten Fight Night gegenseitig ein.

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«Schweigen ist Gold – wenn einem keine gute Antwort einfällt», soll Muhammad Ali einst gesagt haben. Bevor der mehrfache Schwergewichts-Boxweltmeister seine Gegner im Ring ausknockte, heizte er ihnen jeweils verbal kräftig ein: «Wer nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen», ist nur eines seiner vielen legendären Zitate.

Auch die Kandidaten der 20 Minuten Fight Night sind vor dem grossen Abend nicht um eine klare Ansage verlegen. Im Zürcher Boxclub Sportring nahmen sie per Video eine Botschaft für ihre Rivalen auf. Dabei wird deutlich: Wenn es um die Themen Europa, Zuwanderung und Asyl geht, finden Roger Köppel (SVP) und Tim Guldimann (SP) keinen gemeinsamen Nenner.

Roger Köppel: «Für einen SPler ist Tim Guldimann durchaus intelligent. Umso unfassbarer ist es, dass er tatsächlich findet, dass die Schweiz dieser EU beitreten sollte.»

Tim Guldimann: «Roger Köppel behauptet, der Kleinstaat Schweiz sei in Gefahr, unser Haus brenne. Das ist Chabis.»

Auch Claudine Esseiva (FDP) und Anian Liebrand (JSVP) werden nicht locker lassen, bis einer der beiden in den Seilen hängt. In ihrem Duell geht es um die Frage: «Wie liberal darf unsere Gesellschaft sein?»

Claudine Esseiva: «Du, lieber Anian, wirst meine liberalen Fäuste spüren. Ich kämpfe für gleiche Rechte für Männer und Frauen, für Schwule und Lesben.»

Anian Liebrand: «Gender-Mainstreaming und ein feministischer Missbrauch unserer Sprache – das ist nicht modern, das ist gaga.»

Jetzt sind Sie am Zug: Was wollen Sie von den Kandidaten wissen? Worüber sollen sie streiten? Stellen Sie Ihre Frage im unten stehenden Formular.

(jbu)