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Gripen statt Tiger
16. Dezember 2012 13:19; Akt: 16.12.2012 13:19 Print
Ein Rettungsplan für die Patrouille Suisse
Die Beschaffung der neuen Gripen-Kampfjets könnte das Bestehen der Patrouille Suisse gefährden. Damit es nicht soweit kommt, plant der scheidende Chef der Schweizer Luftwaffe bereits jetzt Massnahmen.
Markus Gygax, der scheidende Chef der Schweizer Luftwaffe, will die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse vor dem drohenden Ende im Jahr 2016 retten. Der «NZZ am Sonntag» sagte Gygax, die Schweiz benötige die Staffel, weil «wir die Armee immer wieder dem Volk präsentieren müssen».
Bildstrecken Gripen zum Greifen nah: die ersten Aufnahmen Video
Der neue Gripen tobt sich in der Schweiz aus
Da die Patrouille Suisse mit dem Ersatz der Tiger-Jets durch Gripen-Kampfjets bedroht sei, müsse die Schweiz einerseits eine gemeinsame Staffel mit der Schwedischen Luftwaffe prüfen. Andererseits könnte er sich vorstellen, einige Tiger-Jets länger zu betreiben und die Patrouille Suisse mit den von Schweden geleasten Gripen C/D auszurüsten. Die Piloten könnten dann leicht auf den definitiven Gripen-Typ E umsteigen.
Sollte dies alles scheitern, so Gygax weiter, wäre auch ein Betrieb der Staffel mit F/A-18-Maschinen zu prüfen. Zu den Kosten dieser Optionen sagte Gygax, es gehe hier zwar um mehrere Millionen Franken pro Jahr. «Aber dieses Geld ist die Patrouille Suisse längstens wert.» Ein Entscheid zur Zukunft der Kunstflugstaffel ist frühestens 2014 zu erwarten, wenn der Gripen-Kaufvertrag unterzeichnet ist.
Präzision und Einsatzbereitschaft der Luftwaffe zeigen
Die Aufgabe des 1964 gegründeten Patrouille Suisse ist es, die Leistungsfähigkeit, die Präzision und die Einsatzbereitschaft der Schweizer Luftwaffe im In- und Ausland zu demonstrieren. Die Piloten der Patrouille Suisse sind Militärpiloten des Berufsfliegerkorps, die Kommentatoren arbeiten als Flugverkehrsleiter von Skyguide (Flugsicherung Schweiz), welche diese Zusatzaufgabe jeweils nur während der jeweils laufenden Saison ausüben. Ihren Heimatflughafen hat die Flugstaffel in Emmen LU.
(pre)
Die PS darf nicht abgeschafft werden. Ja klar sind sie teuer. Wer hier die PS als "Nichtsnutzig" und "Geldverschleuderer" betitelt hat in meinen Augen keinen Landesstolz. Die PS ist das aushängeschild der Schweizer Armee. Und die Armee tut viel nützliches. Bei Naturkatastrophen z.B.?? Wie oft wäre der Zivilschutz am Anschlag gewesen wenn die Armee nicht geholfen hätte? Überlegt das mal. – Pascal Zürcher
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Ich liebe die Patrouille Suisse!
Ich frage mich echt, was sich die Leute denken, die welche die Piloten der Schweizer Luftwaffe als ,,Hobbypiloten" beschimpfen. Die Piloten in der Patrouille Suisse sind allesamt berufstätig und absolute Vollprofis. Sie haben eine Anspruchsvolle Ausbildung hinter sich pflegen einen intensiven Berufsalltag. Und wer sich fragt was die PS bringt, der soll doch mal an eine ihrer Shows gehen, man wird sehen, sie bringt Freude!
hobby
ich sehe keinen grund warum der steuerzahler den piloten ihr teures hobby finanzieren sollten...
Bundeshaus verkaufen
Bevor die PS abgeschafft wird, verkaufen wir besser das Bundehaus in Bern, ist zwar auch schön, aber inhaltlich weniger repräsentativ!