Räumungsarbeiten unmöglich

10. September 2017 12:00; Akt: 10.09.2017 18:57 Print

Felssturz verschüttet Kantonsstrasse bei Andeer

An der H13 im Kanton Graubünden hat sich am Sonntagmorgen ein Felssturz ereignet. Aus Sicherheitsgründen ist eine Räumung noch nicht möglich.

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Zum Felssturz kam es bei Bärenburg: Die Strasse kann bis auf Weiteres nicht geräumt werden. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

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Am Sonntagmorgen um 04.40 Uhr erhielt die Kantonspolizei die Meldung wonach auf der Strasse H13 auf der Höhe des Bärenburgsees ein Felssturz die Strasse verschüttet habe. Personen oder Tiere seien nicht betroffen.

Die Räumungsarbeiten können zurzeit aus Sicherheitsgründen nicht in Angriff genommen werden. «Es droht weiteres Material herunterzukommen», sagt Moritz Caderas, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage von 20 Minuten. Daher könne man keine Leute zum Felssturz schicken.

Geologen beurteilen Lage

50 Qubikmeter Fels sind auf die Strasse gestürzt. Geologen untersuchen die Abbruchstelle bis am Montag. Danach werde eine Lagebeurteilung vorgenommen, wie Caderas sagt. Das kantonale Tiefbauamt will am Montagmittag darüber informieren, wie lange die Sperrung voraussichtlich dauern wird.

Die Kantonsstrasse ist zwischen Andeer und Sufers bis dahin für jeglichen Verkehr gesperrt. Für den Verkehr ins Avers ist eine Umleitung über die Werkausfahrt signalisiert.

(oli)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lionel Meier am 10.09.2017 12:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naturnews am Laufband

    In 2 Wochen 3 Wirbelstürme, 2 Erdbeeben, 4 Felsstürze, 1 Gletscherabbruch,... Herr Trump, Herr Kim Jong Un, Herr Putin... Hallo Menschheit merkt ihr dabei nicht etwas? Die Natur ist viel stärker als ihr alle zusammen...

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  • Gigi am 10.09.2017 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ereignisse

    Die Natur will es aber jetzt wissen.

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  • Nicht Vibrierender am 10.09.2017 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sensibel

    Der Schweizer ist aktuell hyper-sensybel, wenn irgendwo ein paar Steine herunterkrachen. Das gab es schon immer und wird es immer geben. Seit der Entstehung der Alpen ist die Erosion stetig am Werk. Das wird soweit gehen, bis der letzte Hügel weg-erodiert ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ich war.. am 11.09.2017 18:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorwarnung..

    letzte Woche auf dem Schilthorn..sah ein Riss im Felsen bei der obersten Station..nach meinen geschätzten Vermutungen..besteht ab ca..2517 Abbruchgefahr..es muss mit längeren Unterbrüchen gerechnet werden..wegen Reparatur Arbeiten..

  • Dodo 02 am 11.09.2017 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorsicht ist die Mutter..

    Masnahmen wurden schon vor 8 tagen getroffen! Die Strecke Tusis - Andeer wurde auch aus Sicherheitsgründen gesperrt. Also alles in bester Kontrolle!

    • Bündner am 11.09.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

      Nee, Nee

      Die Strasse und der parallele Wanderweg war offen. Oder glauben Sie mit dem Velo , Traktor oder zu Fuss soll man die A13 benützen?

    • Blüemli am 11.09.2017 11:38 Report Diesen Beitrag melden

      Wen interessiert eine Sperrung

      Nun, es sind bei der Sperrung Velofahrer durchgefahren. Ohne dass es erlaubt war... nur so als Hinweis. Gesperrt ist gesperrt, auch für Velofahrer. Müssen sie halt mal umdenken für einige Tage. Ist aber wohl zuviel verlangt.

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  • Don Toscani am 11.09.2017 06:04 Report Diesen Beitrag melden

    ist doch ganz NORMAL !!!

    Nicht Vergessen, was oben ist will nach unten !!!ist ganz Natürlich Gelle ;-)

  • Glücksritter am 10.09.2017 21:41 Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt !

    Manchmal muss man ein kleines Bisschen Glück haben, im Leben. Ich fuhr gestern am frühen Abend hinter einem Polizeifahrzeug (Volvo) der Bündner Kantonspolizei genau diese Strecke hinunter - nicht mal 12 Stunden später kam das Geröll runter ...

  • Bürger am 10.09.2017 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Was spricht der Wahrheit nicht

    Was spricht der Wahrheit nicht bei dem Schreiben, was ist an dem Schreiben so negativ? Bergsturz, Gletscherabbruch in den Alpen; Auch in tiefer gelegenen Gebieten, überall dort, wo Bergstürze, Murgänge, Lawinen oder Überflutungen drohen, sind Warnsysteme und bauliche Schutzmassnahmen nötig.

    • Bürger am 10.09.2017 19:23 Report Diesen Beitrag melden

      Helfen Sie mir und den anderen Leuten

      Wir warten auf ihre Fachwissen; Helfen Sie mir und den anderen Leuten. Wie lange gibt es schon - Bergsturz, Gletscherabbruch in den Alpen - Murgänge, Lawinen oder Überflutungen - Wie lange gibt es schon - bauliche Schutzmassnahmen

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