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Frauenquote
16. August 2012 23:44; Akt: 17.08.2012 09:49 Print
Kaderfrauen kreuzen die Klingen
von S. Marty - Diana Strebel, Verwaltungsratsmitglied bei Emmi, und Clivia Koch, Präsidentin Wirtschaftsfrauen Schweiz, über den Frauenmangel in Führungsetagen, traditionelle Frauenbilder und die Doppelbelastung als Managerin und Mutter.

Präsidentin der Wirtschaftsfrauen Schweiz, Clivia Koch (l.) und Emmi-VR-Mitglied Diana Strebel (r.)im Streitgespräch. (Bild: Trix Niederau)
20 Minuten: Frau Koch, warum braucht es eine Frauenquote?
Koch: In meinen Augen braucht es die Quote, damit Frauen den Sprung in Führungspositionen schaffen und sich dort beweisen können.
Nach Basel und Bern will nun auch Zürich eine Frauenquote für Kaderpositionen in der städtischen Verwaltung einführen. Min Li Marti, Fraktionspräsidentin der Stadtzürcher SP, hat einen entsprechenden Vorstoss eingereicht, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Aber auch die Zeitschrift «Annabelle» nimmt sich des Themas an: Chefredaktorin Lisa Feldmann will eine Initiative für eine fixe Frauenquote in Führungspositionen in der Privatwirtschaft lancieren.
Und woher soll man diese gut qualifizierten Frauen hervorzaubern?
Koch: Gut qualifizierte Frauen existieren überall. Nur treten sie bescheidener auf. Sie werden weniger erkannt, weil ihr Netzwerk kleiner und eher sozial orientiert ist.
Strebel: Ich glaube nicht, dass all diese qualifizierten Frauen vor allem in den obersten Chefetagen per Knopfdruck erhältlich sind. In Berufsbiografien gedacht dauert es rund 15-20 Jahre, bis aus Frauen CEOs oder Verwaltungsrätinnen geworden sind.
Also werden auch schlecht qualifizierte Frauen befördert?
Strebel: Das Beispiel Norwegen zeigt, dass es bei der Einführung der Frauenquote zu wenig qualifizierte Frauen gab und man schon da und dort beide Augen in puncto Leistungsausweis zugedrückt hat, um die Quote zu erfüllen.
Koch: Frauen, die nicht genügend Qualifikationen aufweisen, würden in Chefetagen gar nicht erst überleben können. Man muss sich beweisen können, sonst ist man schnell weg vom Fenster.
Strebel: Somit halten einfach viele sogenannte weiche Werte überdimensional Einzug in die Anforderungsprofile, damit man fündig wird.
Was wäre denn so schlimm daran?
Strebel: Weiche Werte entziehen sich der klaren Beurteilbarkeit und wenn dies nur zur Verwischung von Qualifikations-Defiziten passiert, dann kann das nicht gut sein. Wie Frau Koch schon sagte: Der Alltag ist dann brutal und man ist schnell weg vom Fenster.
Liegt der Frauenmangel in Führungsetagen nicht eher an den Frauen selber und ihrem traditionellen Frauenbild als an vermeintlich frauenfeindlichen Unternehmen?
Koch: Das Problem liegt nicht darin, dass Unternehmen keine Frauen wollen, sondern im Vorherrschen einer Männerkultur. Frauen wollen nicht alleine in einer reinen Männerdomäne bestehen müssen. Auch hat die Mutterrolle in den Köpfen noch immer eine übergeordnete Bedeutung. Das ist falsch. Frauen wollen Verantwortung für Familie und Beruf übernehmen.
Sterbel: Ich denke vielmehr, dass Unternehmen zu wenig konsequent etwas dafür tun, dass sich Frauenkarrieren auch entwickeln. Sie wollen ernten, aber sie säen nicht. Man holt sich gerne Frauen, aber lässt sie sich dann nicht weiterentwickeln. Statt veralteten Rollenbildern nachzuhängen, habe ich manchmal eher den Eindruck, dass die jüngeren Generationen den Preis für Karriere als zu hoch betrachten. Die Frage heisst also: Wie begehrenswert ist denn überhaupt die Führungsposition für eine junge Frau?
Immer mehr Mütter werden psychisch krank wegen der Doppelbelastung...
Koch: Ich habe selbst zwei Töchter grossgezogen, das ging sehr gut. Man muss sich bewusst sein, worauf man sich einlässt. Dahinter steckt aber natürlich viel Organisation mit Partner, Familie und externen Einrichtungen, die unterstützen müssen.
Strebel: Frauen werden nur mit der Doppelbelastung gut umgehen können, wenn ihre Männer ebenfalls «doppelt belastet» werden, und das heisst im Wesentlichen: Arbeitszeitmodelle, Home Offices und Teilzeitangebote für Mann und Frau. Schul- und Kinderbetreuungs-Systeme müssen zudem an die Wirtschaft angepasst werden.
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der femisnismus ist unser untergang
durch soziologen, und feministinnen geht es nur noch darum, wer mehr jammert und wer in der öffentlichen wahrnehmung mehr opfer ist - um leistung, chancengleichheit, gleichberechtigung geht es nicht, sondern um ergebnisgleichheit zu erhalten werden männer diskrimminiert und benachteiligt überall fällt europa ab, in spanien, frankreich haben sie frauenquoten, das ergebnis über 50% jugendarbeitslosigkeit und finaziell ruiniert, es wird immer norwegen ins spiel gebarcht, die ahben erdöl, erdgas usw, die bräuchten gar nicht zu arbeiten
es ist immer das selbe
Quoten nur für die feinen jobs, wo sind die quoten bei forstarbeiterinnen, bei bauarbeiterinnen, bei bergwerksarbeiterinnen, in der rohstoffförderung und -produktion, wo sind die frauen am hochofen, beim aufräumen von reaktorkatastrophen, beim katastropheneinsatz (nicht nur butterbrote streichen), wo sind die frauen bei den gefährlichen und physisch anstrengenden jobs? die drecksarbeit sollen nur männer machen der feminsimus ist nicht für chancengleichheit, sondern ganz im gegenteil für ungleichheit, in österreich werden beim aufnahmetest fürs med-studium frauen besser beurteilt als männer
Quoten
Quoten sind meist schlecht, da dadurch das Mittelmass gefördert wird.