Ausgebüxt

07. September 2016 15:45; Akt: 07.09.2016 15:45 Print

Komodowaran ging in Lausanne spazieren

Der Komodowaran des Lausanner Vivariums ist am Dienstag durch ein geöffnetes Fenster entkommen. Sein Spaziergang hätte böse enden können.

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Naga hatte Lust auf einen Spaziergang.

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Naga, ein fünfjähriger Komodowaran, hat seinen Tierpflegern im Vivarium Lausanne am Dienstag einen Schrecken eingejagt. Das Reptil zwängte sich offenbar durch ein offen gelassenes Fenster und spazierte in der Nachbarschaft umher, berichtet «24 Heures».

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Der drei Meter lange und 130 Kilo schwere Komodowaran wurde nach einer Viertelstunde Auslauf in der Nähe eines Waldes wieder eingefangen. Er hatte es nicht bis zu einer bewohnten Gegend geschafft. Zum Glück, denn: «Für den Waran sind wir Menschen Fressen», sagt Michel Ansermet, ehemaliger Direktor des Vivariums. Tatsächlich kann so eine Riesenechse in der freien Wildbahn auch mal einen Büffel töten.

Im Privatjet eingeflogen

Den Jagdinstinkt des Tieres bekam eine Tierpflegerin des Vivariums bereits zu spüren. Im vergangenen Jahr hatte das Reptil die Frau in die Hand gebissen, als diese dabei war, sein Gehege zu reinigen.

Naga kam 2014 übrigens auf speziellem Weg in die Schweiz. Die Riesenechse wurde im Privatjet des FC-Sion-Präsidenten Christian Constantin von Prag eingeflogen.

(kün)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J. P. am 07.09.2016 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Tier!

    Ist gut, konnte er wieder eingefangen werden. Diese Warane können dem Menschen wirklich gefährlich werden. Ich habe mal eine Doku gesehen über die Heimat des Komodowaranes und wie die Menschen dort mit ihnen leben müssen. Ich mag Echsen etc. Habe selber zwei Bartagamen zu Hause, die sind aber völlig harmlos und zahm.

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  • Stefano Fusilli am 07.09.2016 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Und immer schön übertreiben

    Also der hier hat keine 3 Meter und schon gar keine 130 Kilo. Das scheint ein noch recht junges exemplar zu sein. So gross können sie werden, wenn sie dann mal ausgewachsen sind, aber 130 kg werden sie nie. Ich hatte das Glück, die Tiere auf Komodo in ihrem natürlichen Habitat zu begegnen (mit Führer).

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  • Thomas am 07.09.2016 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Infektionen

    Meines Wissens sind diese Tiere auch gefährlich wenn sie nur einen Menschen mit einem kleinen Biss verletzen. Und zwar wegen den Bakterien die zu bösen Infektionen oder bei Nichtbehandlung der Wunde sogar zum Tod führen können !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sandra Graber am 08.09.2016 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Waran mit Freiheitsdrang

    Ich weiss schon, weshalb ich tropische Gegenden meide. Da, wo die Tiere noch echt leben können, ist es für uns Greenhorns zu Land und zu Wasser zu gefährlich, es hat viel oft giftiges Getier. Fast überall wurde ihnen aber brutal der Garaus gemacht. In Asien ist man recht unzimperlich mit Tieren, schaut mal, wie sie mit ihren Nutztieren wie Hühnern, Büffeln usw, aber auch Hunden, Schlangen, Krokodilen umgehen und wie Leder oder Fell gewonnen wird. PS: Wer kauft dieses dann? Hoffe, dieses Vivarium bietet dem Waran ein echt schönes Leben.

    • Nina Gucci am 08.09.2016 11:52 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht nur verurteilen!

      Ich habe eine Komodenwaranhandtasche zuhause (recht praktisch und gross!), wurde von einer garantiert biologischen Komodenwaranplantage gewonnen - also nicht zulasten von tropischen Gehölz!! Naturschutz ist mir persönlich sehr wichtig!

    • EddietheEagle am 08.09.2016 13:46 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig, Nina!

      Ich benutze beim Liebesspiel auch nur Warankondome. Die sind speziell dicht und reissfest, weil die Haut den Waranen bei lebendigem Leib abgezogen wird. Und weil dieser Vorgang die natürliche Häutung der Warane unterstützt, ist das gleichzeitig sehr Tierlieb.

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  • Constance K. am 08.09.2016 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Fussballtauglich?

    Naga, klingt auch sehr fussballerisch: Pepe, Nani, Kaka, ...

    • Bartli am 08.09.2016 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      Meine Meinung

      Derart Tiere gehören nicht hier hin, ausser in gute Zoos.

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  • Willy Weber am 08.09.2016 04:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ach, der tut doch nicht ...

    ... ist völlig ungefährlich, genau wie mein Pitbull und mein Stafford Terrier, mein Rottweiler usw ...

    • Dave A. am 08.09.2016 08:39 Report Diesen Beitrag melden

      Schwachsinn

      Es gibt einen minimalen Unterschied zwischen einer seit Jahrtausenden domestizierten Gattung und einem Waran, von dem es (je nach Schätzung) knapp noch 3000-4000 Exemplare gibt und der in Europa noch keine 100 Jahre bekannt ist...

    • Gerti am 08.09.2016 09:32 Report Diesen Beitrag melden

      Selbst

      Wer nicht einmal den Begriff Gattung richtig verwendet, sollte sich nicht zu biologischen Ergüssen hinreissen lassen.

    • Dave A. am 08.09.2016 10:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Gerti

      Was ist denn bitte am Begriff Gattung falsch? Ich spreche bewusst von der biologischen Gattung ("Canis", Wolfs- und Schakalartige).

    • EddietheEagle am 08.09.2016 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      @Dave A.

      Da kommt mir in den Sinn, dass ich heute noch meine werte Gattin begatten muss. Der menschlichen Gattung zuliebe.

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  • Stefi am 08.09.2016 02:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FC. Sion

    CC würde besser gute Spieler einfliegen als solche Echsen

    • Mr. Bull am 08.09.2016 09:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stefi

      Wenn der Varan bei Sion auf dem Platz stehen würde, hätten die Gegner auch mal Angst vor Sion... Finde es aber cool von CC dass er seinen Flugi für so was zur verfügung stellt.

    • EddietheEagle am 08.09.2016 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      Varane

      Jaja der Rafael Varane, das wär ein Top-Transfer. Das Husarenstück des CC.

    • Fussball-Trainer am 08.09.2016 14:58 Report Diesen Beitrag melden

      Die beiden neuen Sturmspitzen...

      Das sind vielleicht tatsächlich die neuen Spieler des FCS, wenn man die vor dem gegnerischen Tor platziert, dürften sie ihre Wirkung kaum verfehlen...

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  • Brutschgu am 07.09.2016 21:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja???

    Das ist kein Komodowaran. ich war vor 10 Jahren in Sri Lanka und habe einen gesehen, Ausgewachsen. das ist noch ein baby, oder ein Thaylandwaran.

    • Zoologisch am 08.09.2016 10:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Siamwaran?

      Ein Thaylandwaran - Echt das gibt es auch? Dann gehe dort auch nie mehr hin.

    • Waranese am 08.09.2016 12:06 Report Diesen Beitrag melden

      @Brutschgu

      Thay(i)landwaran gibt es nicht. In Thailand oft verbreitet ist der Bindenwaran, der kann bis zu 3 Meter lang werden, zieht sich aber zurück wenn ihm der Mensch zu nahe kommt.

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