«Jede Nacht von Frauen begrapscht»

18. Oktober 2017 14:30; Akt: 19.10.2017 21:00 Print

Männer machen #MeToo zu #MenToo

Nach dem Hasthag #MeToo trendet nun #MeNot und #MenToo. Es melden sich belästigte Männer zu Wort.

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Auch Schweizer Frauen berichten unter dem Hashtag #MeToo von ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung. Sie erinnere sich noch genau an die Nacht, als ein Mann sie auf dem Nachhauseweg verfolgt habe, sagt Tierschützerin Nancy Holten. Bloggerin Yonni Meyer alias Pony M. schildert auf Facebook unter #MeToo ihre «Glanzstücke» der letzten 30 Tage: «Der Mann, der mir im vollen Bus an den Hintern griff. Und zwar so richtig untenrein.» Auch Bloggerin und Fotografin Andrea Monica Hug macht mit einem Hashtag auf Facebook darauf aufmerksam, Opfer sexueller Belästigung geworden zu sein. Gender-Expertin Franziska Schutzbach fragt: «Wie viele Hashtags brauchen wir noch?» Juso-Präsidentin Tamara Funiciello ruft auf Facebook zum Kampf auf gegen sexuelle Belästigung: «Liebe Frauen, niemand von uns muss alleine sein. Organisiert euch! Kämpft!» Harvey Weinstein soll den Verdienstorden der französischen Ehrenlegion verlieren. Präsident Emmanuel Macron hat entsprechende Schritte eingeleitet, wie er dem Fernsehsender TF1 am Sonntagabend erklärte. Die Ehrenlegion zählt rund 93'000 Mitglieder und wurde 1802 von Napoleon ins Leben gerufen. Der Orden ist die höchste Auszeichnung Frankreichs. Im Sex-Skandal um Harvey Weinstein hat sich nun auch Regisseur Woody Allen zu Wort gemeldet. «Es ist sehr tragisch für die armen Frauen, die das durchmachen mussten», sagte der 81-Jährige zur BBC. Gleichzeitig zeigt er Mitgefühl für Weinstein: «Traurig für Harvey, dass sein Leben so aus den Fugen geraten ist.» Von den Missbrauchsvorwürfen habe er nichts gewusst, so Allen. Er warnt: «Es sollte jetzt nicht zu einer Atmosphäre der Hexenjagd führen, in der jeder Kerl, der im Büro einer Frau zuzwinkert, einen Anwalt holen muss.» Auf Twitter hat Schauspielerin Alyssa Milano den Hashtag #MeToo ins Leben gerufen. Sie schrieb: «Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, schreibe ‹ich auch› als Antwort auf diesen Tweet.» Innerhalb weniger Stunden erhielt Milano über 25'000 Antworten, darunter auch von der neuseeländischen Oscar-Preisträgerin Anna Paquin und von «Will and Grace»-Star Debra Messing. James Corden hat sich an der Amfar-Gala, einer Charity-Veranstaltung, in Los Angeles über die Affäre Weinstein lustig gemacht. Nun krebst der Late-Night-Moderator zurück. «Um es deutlich zu sagen: Sexuelle Gewalt ist kein Witz-Thema. Ich wollte ihn (Harvey) blossstellen, nicht seine Opfer.» So spottete Corden an der Gala etwa: «So eine schöne Nacht in Los Angeles. Sie ist so schön, dass Harvey Weinstein schon gefragt hat, ob sie ihn in seinem Hotel oben massieren könne.» Wegen dieser Aussage bezeichnete Schauspieler Asia Argento, die behauptet, sie sei von Weinstein vergewaltigt worden, Corden auf Twitter als «Ferkel». Sängerin Courtney Love warnte schon 2005 vor Harvey Weinstein: Als sie von einer Reporterin des Senders Comedy Central gefragt wurde, was sie einer jungen Frau, die nach Hollywood geht, raten würde, antwortete die heute 53-Jährige: «Ich werde deswegen wahrscheinlich verunglimpft werden ... Falls Harvey Weinstein dich zu einer Privatparty ins Four Seasons einlädt – geh nicht hin.» Das Four Seasons ist ein 5-Stern-Hotel in Los Angeles. Gibt es diesen Passus tatsächlich, erhielte der Sex-Skandal um Harvey Weinstein noch einmal eine ganz neue Dimension: Die Gossip-Seite TMZ.com will herausgefunden haben, dass es im Vertrag zwischen dem Produzenten und seiner Firma eine Art Sex-Klausel gab. Demnach konnte er nicht entlassen werden, wenn er jemanden «unsittlich» behandelte oder sonst in irgendeiner Form gegen den Ehrenkodex des Unternehmens verstiess. Auch dann nicht, wenn er wegen wiederholter sexueller Belästigung verklagt worden wäre. Weinstein hätte der Firma nur eine grosse Summe Geld zahlen müssen – als Ausgleich für die Rufschädigung des Betriebs quasi. TMZ.com zitiert aus dem Vertrag: «Sie (gemeint ist Weinstein) werden dem Unternehmen eine vereinbarte Vertragsstrafe von 250'000 Dollar für das erste Vergehen zahlen, 500'000 Dollar für das zweite, 750'000 Dollar für das dritte – und eine Million Dollar für jedes weitere Vergehen.» Dadurch wäre auch die Entlassung der Weinstein Company, die ihren eigenen Chef feuerte, illegal. Die Behörden machen Ernst: In New York untersucht die Polizei gemäss «Daily News», was an den Vorwürfen von Lucia Evans dran ist. Die Schauspielerin wirft dem Produzenten vor, sie 2004 in ein Hotelzimmer gelockt und sie danach zu Oralsex gezwungen zu haben. Für Straftaten wie Vergewaltigungen gibt es in New York keine Verjährung. In London teilt die Polizei mit, sie befasse sich mit einem «angeblichen sexuellen Übergriff in der Gegend von London in den 80er-Jahren». Laut britischen Medien geht es um Weinstein als möglichen Täter. Auch Heidi Klum hat sich zum Sex-Skandal geäussert: «Ich wünschte, die grausamen Geschichten, die ich über Harvey Weinstein lese, wären eine seltene Erscheinung in unserer Gesellschaft. Aber das stimmt einfach nicht.» Man solle «nicht so naiv sein, zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert», sagte Klum dem «People»-Magazin. Es sei nur ein Beispiel dafür, wie schlecht Frauen weltweit noch behandelt würden. «Es wäre sicher schwer, eine Frau zu finden – mich eingeschlossen –, die sich noch nie eingeschüchtert oder bedroht gefühlt hat von einem Mann, der seine Macht, Position oder körperliche Statur ausnutzt.» Was sonst noch passiert ist: In einer Dringlichkeitssitzung will die Oscar-Akademie am Samstag über einen möglichen Ausschluss Weinsteins beraten. Die renommierte «New York Times» berichtete zudem unter Berufung auf einen Anwalt des Produzenten, dass es eine aussergerichtliche Einigung mit drei oder vier Frauen gegeben habe. Mit Geldzahlungen habe Weinstein seine Opfer zum Schweigen gebracht. Ehefrau Georgina Chapman hat Harvey Weinstein bereits verlassen, die Karriere des Star-Produzenten ist wohl vorbei. Der Wirbel um seine Person scheint dem 65-Jährigen massiv zuzusetzen: Laut TMZ.com hat seine 22-jährige Tochter Remy am Mittwoch die Polizei gerufen. Ihr Vater sei suizidgefährdet, gab sie am Telefon an. Als die Beamten eintrafen, gab die Frau aber zu Protokoll, es habe sich nur um einen Familienstreit gehandelt. In einem Video, das TMZ.com vor Weinsteins Haus aufgenommen hat, wirkt der Star-Produzent aufgebracht. «Mir geht es nicht gut», erklärt der 65-Jährige. «Ich brauche Hilfe. Wir machen alle Fehler und ich hoffe, für mich gibt es eine zweite Chance.» Zu den wartenden Paparazzi sagt er: «Ich habe mich euch gegenüber immer loyal verhalten. Nicht wie die Arschlöcher, die mich nun wie ein Stück Dreck behandeln.» Gemeint sind wohl jene Prominenten, die ihn in Interviews und in den sozialen Medien verurteilen. Mit einem emotionalen Statement wendet sich Weinstein an die Presse: «Ich bin zutiefst erschüttert», sagte er zur Promi-Seite «Page Six». «Ich habe meine Frau und meine Kinder verloren, die ich mehr liebe als alles andere.» Zu diesen Schauspielerinnen gehört auch Cara Delevingne. Die 25-Jährige veröffentlichte am Mittwoch eine Mitteilung, in der sie eine Begegnung mit Weinstein schildert. Dieser habe sie vor ein paar Jahren angerufen und sie zu ihrer Sexualität befragt: «Er sagte mir, wenn ich homosexuell wäre, [...] würde ich niemals eine Rolle als heterosexuelle Frau bekommen oder es als Schauspielerin in Hollywood schaffen.» Bei einem weiteren Treffen einige Zeit später habe Weinstein damit angegeben, Frauen, mit denen er Sex gehabt habe, zu einer Karriere verholfen zu haben. In einem Hotelzimmer, in das sie Weinstein danach eingeladen habe, sei eine Frau gewesen. Er habe von Delevingne verlangt, sie zu küssen, was sie aber abgelehnt habe. «Er brachte mich zur Tür, stellte sich davor und versuchte, mich auf den Mund zu küssen.» Doch Delevingne konnte laut eigenen Angaben entkommen. Bis jetzt habe sie nicht über den Vorfall geredet, weil sie Weinsteins Familie nicht habe verletzen wollen, so Delevingne auf Instagram. Mittlerweile hat sich Weinstein gemäss diversen Medienberichten in Behandlung begeben. Die Einrichtung heisst The Meadows, liegt in Arizona und ist auf Drogen- und Sexsucht spezialisiert. Zunächst habe Weinstein sich in der Schweiz kurieren lassen wollen, schreibt TMZ.com. Hier will Harvey Weinstein also Ruhe finden und sich von Spezialärzten helfen lassen. Gleichzeitig dürfte er froh sein, dem Medienrummel in Hollywood entfliehen zu können. Die Anschuldigungen, die der 65-Jährige in Teilen zugibt, haben für ihn Konsequenzen: Seine eigene Firma hat ihn entlassen, auch Ehefrau Georgina Chapman hat sich mittlerweile von ihm getrennt. «The New Yorker» hat zudem einen Ton-Mitschnitt aus dem Jahr 2015 publiziert. Dort ist zu hören, wie Weinstein das Model Ambra Battilana Gutierrez (damals 22) in einem New Yorker Hotel bedrängt. Sie solle ihm Gesellschaft leisten, während er dusche, fordert er seinen Gast auf. Als sie sich weigert, meint Weinstein: «Schätzchen, bitte, verdirb dir nicht wegen fünf Minuten die Freundschaft mit mir.» Hollywood hat zunächst nur zögerlich reagiert. Mittlerweile ist die Empörung in vollem Gange. Kate Winslet sagt in der «Variety», Weinsteins Verhalten sei «skandalös und sehr, sehr falsch». George Clooney sagt zu «The Daily Beast»: «Es ist unentschuldbar! Wir hatten gemeinsame Abendessen, wir waren gemeinsam am Set, wir hatten Streitereien. Doch ich kann Ihnen sagen, dass ich niemals ein solches Verhalten bei ihm gesehen habe – nie.» Angelina Jolie meint in der «New York Times», sie habe in ihrer Jugend mit Weinstein «schlechte Erfahrungen» gemacht. «Als Folge davon habe ich mich entschieden, nie wieder mit ihm zu arbeiten und andere vor ihm zu warnen. Dieses Verhalten gegenüber Frauen ist in jeder Branche und in jedem Land inakzeptabel.» Leonardo DiCaprio schreibt auf Facebook: «Es gibt keine Entschuldigung für sexuelle Übergriffe. Ich begrüsse die Kraft und den Mut jener Frauen, die sich getraut haben und ihre Stimme erhoben haben.» Auch Ex-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle (im Bild zusammen mit Weinstein bei einem Workshop für Studenten im Weissen Haus 2013) haben eine klare Meinung: «Jeder Mann, der Frauen in einer solchen Weise diskreditiert, muss verurteilt werden, egal, wie reich er ist oder über welchen Status er verfügt», werden die beiden in einem offiziellen Statement zitiert. Mit etwas Verzögerung meldete sich auch Jennifer Lawrence zu Wort. «Ich war extrem verstört, als ich gehört habe, was Harvey Weinstein getan hat», sagt sie zur «Variety». Und weiter: «Dieses Verhalten ist unentschuldbar.» Lawrence arbeitete 2012 bei ihrem Erfolgsfilm «Silver Linings» mit der Weinstein Company zusammen. Gwyneth Paltrow bemerkt in derselben Zeitschrift, Weinstein habe sie als 22-Jährige angefasst und sie massieren wollen. Doch die Schauspielerin hat sich laut eigenen Aussagen geweigert. Lena Dunham greift Weinstein in einem Essay in der «New York Times» frontal an. Seine Übergriffe seien «über Jahrzehnte hinweg von Angestellten und Kollaborateuren schweigend abgesegnet» worden und «ein Mikrokosmos dafür, was seit jeher in Hollywood geschieht». Viele Unterstützer hat Weinstein in Hollywood nicht mehr. Lindsay Lohan hat sich, zumindest vor ein paar Tagen, hinter den Produzenten gestellt. «Harvey tut mir sehr leid. Ich glaube, was gerade passiert, ist nicht richtig», sagte sie in einem mittlerweile gelöschten Instagram-Video. Designerin Donna Karan (im Bild) meinte in einem Interview mit der Zeitung «Daily Mail», manche Frauen würden «Ärger suchen». Nach heftiger Kritik zog sie ihre Aussage zurück und entschuldigte sich. Die Faktenlage so weit bisher bekannt: Harvey Weinstein soll mehrere Frauen sexuell belästigt und bedrängt haben. Mindestens drei habe er zu Oralverkehr gezwungen, so die Vorwürfe, die von der «New York Times» sowie von «The New Yorker» öffentlich gemacht wurden.

Zum Thema
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Zahlreiche Schauspielerinnen und Models warfen in den vergangenen Tagen dem US-Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Belästigung und Vergewaltigung vor. Die Schauspielerin Alyssa Milano startete daraufhin den Aufruf #MeToo: Frauen auf der ganzen Welt erzählen auf Twitter ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung.

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Wurden Sie schon einmal sexuell belästigt?

Als Gegenbewegung kursiert auf Twitter und Facebook jetzt der Hashtag #MeNot. Die User, die diesen Hashtag nutzen, lassen sich in drei Gruppen einteilen:

• Es gibt diejenigen, die die Posts unter #MeToo für Gejammer halten.


• Dann gibt es Frauen, die die Männer dazu auffordern, mit #MeNot zu zeigen, dass sie nie eine Frau sexuell belästigen würden.

• Die letzte Gruppe besteht aus Frauen, die damit zeigen wollen, dass sie keine sexuelle Belästigung erlebt haben. Dennoch wollen sie mit dem Hashtag ihren Respekt und ihre Solidarität für alle anderen beweisen.


Während unter #MeToo und #MeNot hauptsächlich Frauen ihre Erlebnisse mit der Öffentlichkeit teilen, äussern sich sexuell belästigte Männer unter #MenToo. Der Twitter-User Garbage Humanist kreierte den Hashtag am Montagabend:


Zahlreiche Männer erzählen ihre Geschichten:



Doch während der ursprüngliche Hashtag #MeToo weltweit viel Zuspruch erhält, äussern sich etliche Frauen kritisch gegenüber #MenToo. Einige fürchten, dass damit die Aufmerksamkeit weg von den Frauen und hin zu den Männern gelenkt würde:





(sil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bird am 18.10.2017 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    #mentoo

    Die letzten Einträge beweisen das Frauen nicht daran Interessiert sind auf die Probleme von Männer auch einzugehen. Es wird gleich der Versuch der Relation verurteilt. Opfer sind Opfer egal ob Mann oder Frau

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  • Entay Gebere am 18.10.2017 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    WTF?!

    "Einige fürchten, dass damit die Aufmerksamkeit weg von den Frauen und hin zu den Männern gelenkt würde" - ehm es soll damit nur gezeigt werden, dass die umgekehrte Version auch gang und gäbe ist und nicht nur Frauen Opfer von sexueller Belästigung, Unterdrückung oder Objektisierung werden. Aber Feminismus ist einfach die westliche Version der Sharia in welcher der Mann zu gehorchen hat und sich unterdrücken lassen soll. An Gleichberechtigung sind wir schon vorbei.

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  • Rez am 18.10.2017 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    #?

    Und was für ein Hashtag braucht man für Frauen die es übertreiben? Ich wohne seit 20 Jahren am gleichen Ort. Mir wurde mal von einer jungen Dame gedroht sie werde die Polizei rufen, weil sie sich von mir bedroht/verfolgt fühlt. Und das nur weil wir bei der gleichen Bushaltestelle ausgestiegen sind und knapp 100m in die gleiche Richtung laufen mussten. Zum Glück waren mehrere andere Augenzeugen da, sonst wüsste ich nicht was die Polizei wem geglaubt hätte...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • tüechlidrugger am 18.10.2017 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    einen noch

    und dann ist Schluss. "le big bang" Animationsfilm von Picha. zieht ihn euch rein und kommt runter. beide Männer wie Frauen locker bleiben, vive la petite difference. bevor der galaktische Rat uns einen derangierten Superhelden schicken muss! make love not war. oder wollt ihr das ich mir eine Glühbirne in den Bauch schraube? ich such mir jetzt den Film und geniesse die schöne Zeit auf diesem Globus.

  • RF am 18.10.2017 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    Selber an der Nase nehmen

    Die meisten Frauen wollen zwar einen Mann, der sich um Familie und Haushalt kümmert. Aber weniger als 80 Prozent soll er nicht arbeiten, finden die meisten. Und einen Hausmann wollen sie schon gar nicht. Daraus folgt: Die Mütter erziehen mehrheitlich die Söhne und die Töchter selber weil die Väter 80 bis 100 Prozent in der Firma arbeiten. Liebe Frauen ihr müsst euch selber an der Nase nehmen und nicht die Schuld den Männern in die Schule schieben.

  • Patrick A. am 18.10.2017 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Systematik nicht vergessen. Und akzeptieren.

    Wieviele Männer auch hier wieder das Gefühl haben, a) es sei kein echtes Problem oder b) Männer würden auch ständig unterdrückt - schrecklich. Sorry: es ist nicht das Gleiche, wenn einer unter dem Pantoffel ist. Ja, es gibt tatsächlich auch unterdrückte Männer, auch in der Schweiz, aber es ist und bleibt nicht das Gleiche. Nehmt euch eine Gedankensekunde und akzeptiert, dass offensichtlich sehr viele Frauen immer und immer wieder belästigt werden. Das ist einfach nicht okay. Nicht im Geringsten. Das ist aber nur eine Seite. Systematik und Sprache und Lohnungleichheit kommen dazu.

  • TheDamnTrain am 18.10.2017 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    An alle feministen

    Für all die feministen da draussen die für "Gleichheit" kämpfen. Gleichheit ist nicht wenn man Frauen Unterstützt und gratuliert für das sie ihre Geschichten teilen und gleichzeitig Männer ausbuht für das exakt gleiche. Und für alle die sagen das man nicht sexistisch sein kann gegen Männern:

  • Zurich Nightlife am 18.10.2017 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nein danke

    Naja..ich als hetero wurde auch schon ein paar mal von nicht hetero männern belästigt. Man war das gruselig