Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Schweiz bezahlt
18. November 2012 04:35; Akt: 18.11.2012 04:36 Print
Millionen für Junge in Nigeria und Tunesien
Die Schweiz will mit Millionenbeträgen Ausbildungsplätze in Nigeria und Tunesien finanzieren. Allein in Tunesien sollen 1000 Lehrstellen entstehen.
-
Vor allem aus Afrika: Zahl der Asylgesuche ist gestiegen
-
Asylgesetzrevision: «Ich verstehe den Widerstand der SP nicht»
-
Vorgabe verfehlt: VBS liefert nur 1200 Plätze für Asylsuchende
-
«Effizienter Betrieb»: Aargau plant Gross-Asylunterkünfte
-
Kein Nothilfe-Regime: Asylsuchende erhalten weiterhin auch Sozialhilfe
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat letzte Woche die private Stiftung Swisscontact mit dem Aufbau eines Berufsbildungsprogramms in Tunesien beauftragt und dafür drei Millionen Franken gesprochen. Das Programm beginnt im Dezember und dauert bis Ende 2015. «Vorgesehen ist, dass jedes Jahr ungefähr 350 Jugendliche ausgebildet werden», sagt Georg Farago, Sprecher des Aussendepartements (EDA), zu dem die Deza gehört, der «NZZ am Sonntag».
Bildstrecken Sommaruga in TunesienDas ergibt rund 1000 Lehrstellen für tunesische Jugendliche. «Dank der Ausbildung haben junge Tunesierinnen und Tunesier bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt», sagt Farago. So solle die Jugendarbeitslosigkeit im Land gesenkt werden. Das Programm von Swisscontact sieht vor, Lehren in Handwerks- und Landwirtschafts-Berufen anzubieten.
«Einerseits sollen Handwerker wie Schreiner, Automechaniker oder Kühltechniker ausgebildet werden, andererseits Arbeitskräfte im Agrarbereich wie in der Fischzucht, der Pouletzucht oder dem Gemüsebau», sagt Florian Meister, stellvertretender Geschäftsführer von Swisscontact, der «NZZ am Sonntag».
Heute beschränke sich die tunesische Berufsbildung fast ausschliesslich auf die theoretische Ausbildung in Schulzentren. «Diese Ausbildung nützt den Jugendlichen aber meistens nichts, weil das erlernte Wissen auf dem Arbeitsmarkt nicht gefragt ist. Deshalb ergänzen wir die theoretische jetzt mit einer praktischen Ausbildung.»
Schweiz startet Pilotprojekt in Nigeria
Und auch weiter südlich ist das Deza aktiv. In Nigeria wird die Schweiz ein Ausbildungsprojekt für Jugendliche mitfinanzieren. Geplant ist, an einer Berufsschule in der Nähe der Grossstadt Lagos oder im Süden des Landes, bis zu 30 junge Nigerianer zu Automechanikern auszubilden. Das bestätigt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) der «Zentralschweiz am Sonntag».
Der erste Kurs soll im kommenden September starten. Demnächst soll eine Reise mit Berufsbildungsexperten nach Nigeria stattfinden, um die Schule auszuwählen. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, sollen weitere Ausbildungen folgen, wie das Bundesamt für Migration bestätigt.
(aeg)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 131 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt


















arbeitslos
erst soll uns arbeitslosen geholfen werden mit dem geld arbeitsplätze organiesiren
CH Jugend
Und unsere Schulabgänger?
Lohndumping ?
Es kommen dann in wenigen Jahren gut Ausgebildete in die Schweiz. Sie arbeiten billiger als die in der Schweiz ausgebildeten. Ist doch gut für die Wirtschaft.