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Nach Entlassung
11. November 2012 10:20; Akt: 11.11.2012 10:32 Print
Mörgeli fordert von der Uni Zürich 156 000 Franken
Wenn Christoph Mörgeli nicht wieder an der Universität arbeiten darf, fordert sein Anwalt eine Entschädigung. Die akademische und politische Karriere sei beschädigt worden.
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Christoph Mörgeli
Christoph
Mörgeli
SVP, ZH
NationalratVerbunden mit
Keine Interessenbindungen vorhanden
weitere Verbindungen anzeigen soll wieder als Medizinhistoriker an der Uni Zürich arbeiten dürfen. Das ist das Hauptziel von Anwalt Manfred Küng. Sollte dies nicht gelingen, fordert er gemäss der Zeitung «Der Sonntag» von der Uni Zürich
«Die Freistellung war die richtige Massnahme»
TalkTäglich vom 21.09.2012Darum muss der Museumsdirektor gehen«Causa Mörgeli»: Rektor spricht zu den MedienChristoph Mörgeli per sofort freigestellt
Das geht aus dem Rekurs Küngs an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen und aus der Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hervor. Beide Schreiben vom 30. Oktober liegen dem «Sonntag» vor. Küng betont im Rekurs, «die berufliche Karriere des Rekurrenten» werde durch die Kündigung zerstört «und seine wissenschaftliche wie auch politische Karriere beschädigt». Deshalb sei die Abfindung auf das Maximum von 14 Monatslöhnen festzusetzen gemäss den Entschädigungen für eine missbräuchliche Kündigung nach Obligationenrecht.
In den Schreiben zeigt Anwalt Küng erstmals detailliert auf, was aus der Sicht von SVP-Nationalrat Mörgeli geschah, seit Flurin Condrau am 1. Februar 2011 zum Direktor des Medizinhistorischen Instituts und Museums der Universität Zürich berufen wurde - und damit Mörgelis neuer Vorgesetzter war.
Küng lässt kein gutes Haar an Condrau. Obwohl dieser keine Habilitationsschrift verfasst habe, sei ihm der Titel «Professor» verliehen worden. Condrau habe keine Ausbildung in Museologie. Sein akademischer Leistungsausweis und die Zahl seiner Publikationen seien dürftig. Zudem weise Condrau keine Führungserfahrung auf. Pointiert schildert Küng Condraus Rolle als «linker Agitator». Die Uni Zürich wollte die Vorwürfe, die Küng erhebt, nicht kommentieren.
(bee)
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Was soll das Theater um C. Mörgeli?
Es wird viel zu viel Aufhebens gemacht um Herrn Mörgeli. Beruflich hat er versagt - das passiert vielen andern Menschen auch (ohne Tam Tam in der Oeffentlichkeit). Politisch ist er einer der Agitatoren die für das gegenwärtige Politklima massgeblich verantwortlich sind. Charakterlich erfüllt er die Mindestanforderungen nicht.
Winkelried!
Mörgeli sollte jetzt die Grösse haben, nicht den unschuldigen Steuerzahler für Dinge zahlen zu lassen, die ein paar Linke verbrochen haben. So erschiene er wirklich als moderner Winkelried.
Herr Mörgeli ist nicht auch noch
für das verantwortlich, was seine Parteikollegen zu seinem Fall verlauten lassen.