Teilverbot

14. Januar 2018 08:53; Akt: 14.01.2018 08:55 Print

Politiker wollen Fernbusse bremsen

Mehrere Verkehrsbetriebe und Politiker fordern ein Teilverbot für Fernbusse in der Schweiz.

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Mehrere Verkehrsbetriebe und eine parteiübergreifende Koalition aus Verkehrspolitikern planen laut «SonntagsZeitung» (Artikel online nicht verfügbar) ein Teilverbot für Fernbusse in der Schweiz. Der Bündner Nationalrat Martin Candinas (CVP) soll am Montag einen entsprechenden Antrag in der Verkehrskommission einreichen. Unterstützt wird er von einer Koalition aus SP, FDP und Grünen.

Im Visier haben sie Busse, die ganz oder teilweise parallel zu Strecken des subventionierten Regionalverkehrs operieren. Anlass der geplanten Gesetzesverschärfung sind verschiedene Gesuche von Carunternehmen wie beispielsweise Eurobus. Diese wollen in attraktiven Spitzenzeiten Zentren mit Tourismusgebieten verbinden.

«Noch mehr Druck»

Konzessionen für solche Spezialkurse erachten Candinas und seinen Mitstreiter als problematischen Einbruch in das System, der den gesamten ohnehin schon defizitären ÖV «noch mehr unter Druck» bringen würde.

Der Direktor des Verbandes des Öffentlichen Verkehrs, Ueli Stückelberger, sagte, man könne nicht zulassen, dass rein kommerzielle Unternehmen sich die rentablen Kurse sichern und die Kosten am Regionalverkehr hängenbleiben würden.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De La Nuit am 14.01.2018 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Misslich!

    In der Schweiz wird alles unternommen, dass für den Bürger nichts billiger, sondern alles teuer oder teurer bleibt!! Das ist eine Sauerei!!

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  • Gianschmo am 14.01.2018 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Etwas speziell

    Irgendwie schon komisch dass sobald jemand kommt und dem schweizer ÖV konkurriert man sofort eingreifen muss. Ich finde die Fernbusse eigentlich eine gute Idee da man billig reisen kann. Hat da die SBB etwa Angst um ihre Kunden?

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  • Sämi Müller am 14.01.2018 09:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Politiker und Verkehrsbetriebe

    Fordern..... Was wenn der normalo Bürger etwas möchte? Wenn ein Anbieter zu günstig ist wird er sofort verschrauen wegen Arbeitsplätze die in Gefahr sein sollen, aber das es für uns endlich bezahlbar ist, das interessiert unsere Politik herzlich wenig

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lisa am 15.01.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Staatsmonopol

    Wenn der Staat etwas betreibt macht er immer ein Monopol und zockt die Leute ab. SBB und auch SRF

  • Nino am 15.01.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Sauerei!

    Wenn das durchkommt werd ich einfach überhaupt nie mehr öffentliche Verbindungen nutzen! Da bin ich ja günstiger dran mit meinem Diesel Auto zu reisen!

  • Stefan T. am 15.01.2018 07:08 Report Diesen Beitrag melden

    Verständlich!

    Die SBB zwingt die meisten ÖV Fahrer ,ein anderes Vehrkehrsmittel.Sei es die wichtigen S-Bahnlinien zu streichen um schlechtere ,teure Umwegen mit SBB fahren(mehrere Zonen) in kauf zu nehmen.

  • Pat M am 14.01.2018 21:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur die Rosinen picken...

    Bitte ganz zuende denken! Fernbusse betreiben nur die rentablen Städteverbindungen. Der öV müsste dann vorwiegend die unrentablen Randregionen erschliessen... geht nicht ganz auf. Wenn schon müssten sie in einer gewissen Region ein ganzes Gebiet nach den geltenden Vorschriften erschliessen oder eben beim Parallelverkehr eingeschränkt werden.

    • K.Ritisch am 14.01.2018 22:09 Report Diesen Beitrag melden

      Nein, müssen sie nicht

      Nein Pat, unrentable Randregionen = Zersiedelung. Man kann nicht mit rigorosen Raumplanungsmassnahmen die Zersiedelung bekämpfen und gleichzeitig jede unrentable Strecke subventionieren wollen.

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  • K.Ritisch am 14.01.2018 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Autoritäre gegen Libertäre

    Auch bei diesem Thema: coole Buslinien zu guten Preisen. Ganz klar bin ich dafür. Ich bin gegen diese einengende, autoritäre, pseudoidealistische Zwangspolitik.