Social Media

12. Mai 2012 23:56; Akt: 13.05.2012 00:41 Print

Post und SBB heben Facebook-Verbot auf

Umdenken bei den Bundesbetrieben: Schon bald dürfen auch ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz auf den Seiten des beliebten sozialen Netzwerkes surfen.

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Die Mitarbeiter von Post und SBB dürfen schon bald auch am Arbeitsplatz auf Facebook surfen. (Bild: Keystone)

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Pöstler und Bähnler können schon bald auch am Arbeitsplatz auf das Soziale Netzwerk Facebook zugreifen – wenn sie denn an einem Computer arbeiten. Gegenüber der Zeitung «Der Sonntag» erklärt ein Post-Sprecher, dass man den bisher gesperrten Zugriff ab Juni freigeben werde. Ein SBB-Sprecher kündigt die Öffnung im Verlauf des Sommer» an.

Auch Angestellte des Bundes können neu auf Facebook surfen. Die generelle Sperre sei im vergangenen November beseitigt worden, sagt Anand Jagtap vom Eidgenössischen Finanzdepartement. Viele Unternehmen hatten Facebook an ihren Arbeitsplätzen in den vergangenen Jahren gesperrt, sei es aus Angst vor Sicherheitsproblemen oder weil sie befürchteten, dass die Arbeitsmoral zu stark beeinträchtigt würde.

Börsengang am Freitag

Nun ist ein Umdenken zu beobachten. Bei der Zürich-Versicherung hätten zwar nicht alle Mitarbeiter Zugriff auf Social Media, sagt eine Firmensprecherin. Es gebe jedoch «Bestrebungen», diese Kanäle zu öffnen. Und auch die Mobiliar spricht von einem «Umdenken». Neu entscheide der direkte Vorgesetzte über eine Freigabe, heisst es. Von den grossen Unternehmen lässt heute etwa die Hälfte die Facebook-Nutzung während der Arbeit zu. Das zeigt eine Umfrage des «Sonntags».

Nächsten Freitag geht das weltumspannende soziale Netzwerk in New York an die Börse. Auch in der Schweiz gibt es Profiteure der Erfolgsstory aus dem Silicon Valley. Einer der wichtigsten Investoren der Zürcher Daniel Gutenberg. Schon vor Jahren kaufte er ein Paket im Umgang von drei Millionen Dollar. Letztes Jahr veräusserte er es für 30 bis 50 Millionen Franken.

(bee)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Ich versteh das einfach nicht wie alle für eine Sperrung sind. Bei mir in der Firma darf jeder soviel herumsurfen und im Facebook rumlungern wie er will. Hauptsache ist, die Arbeit wird erledigt und dass es in der Relation zur Arbeit steht. Hier und da mal abschalten und kurz auf Facebook schauen oder private Mails checken ist bei uns Gang und Gäbe, niemand hat ein Problem damit. Es wär für mich schon sehr befremdlich, permanent kontrolliert zu werden. – Thomas

Nun habt euch mal nicht so. Natürlich soll in erster Linie gearbeitet und nicht "geliked" werden. Aber es ist nun mal so, dass inzwischen auch diese Unternehmen SELBER auf Facebook vertreten sind. Da nützt es wenig, wenn das Marketing dort etwas veranstaltet und die Mitarbeiter keine Ahnung davon haben, weil der Zugriff gesperrt ist. – Mark

Verstehe die Aufregung einiger hier nicht. Jemand kann sehr gut seine Arbeit korrekt und effizient erledigen und trotzdem ab und zu auf Facebook gehen. Wir sind keine Maschinen und haben kleine Auszeiten verdient. – Jan F.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nic am 13.05.2012 20:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf unsere Kosten

    Bezahlen muss es der Steuerzahler kein wunder möchte niemand aus der Privatwirtschaft solche Leute aus Bundesbetrieben.

  • nothelfer am 13.05.2012 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    preise hoch und hosen runter.

    die post und die sbb sind evtl. zu billig und haben vielleicht die hosen voll.

  • Der Chef am 13.05.2012 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitszeit nicht Freizeit

    Natürlich geht man nur zur Arbeit um zu surfen, gibt ja sonst nichts zu tun. Meinen Mitarbeitern hab ichs erlaubt, aber die Arbeit muss fristgerecht erledigt werden. Ich erledige lieber meine Aufträge und geh dafür früher nach Hause und surfe gemütlich auf dem Sofa.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marianne Schatzmann am 14.05.2012 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Liebe Kritiker...

    Etwas erstaunt lese ich hier Eure Kommentare. Ob Facebook offen oder gesperrt ist, wird keinen Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeitenden haben und noch viel weniger auf "kundenfreundlichen Service" oder Preiserhöhungen. Wer am Arbeitsplatz nicht ausgelastet ist, hat bereits heute unzählige Möglichkeiten, seine Zeit unproduktiv zu verbringen. Man müsste also auch das Internet wieder sperren, E-Mails abschaffen und Telfone verbieten. Ob es effektiver ist, wenn wir dann wieder mit Rauchzeichen kommunzieren, lasse ich an dieser Stelle mal offen...

  • Danny Jakob am 14.05.2012 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Lachhaft!

    Die SBB und die Post sollten lieber an ihrem "Kundenfreundlichen Service" arbeiten und die Preise senken statt die Preise andauernd zu erhöhen und den Service schleiffen lassen! Schämt euch beide!!!!

  • Freigeist am 13.05.2012 21:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird sowieso alles gelogt

    Beruigt euch wieder. Schön das man jetzt bei der Post auf facebook rumturnen kann. Man sollte es aber nicht zu oft machen. Jegliches surfen im netz wird aufgezeichnet. Wann, wo und wie lange. Man kann als kader eine liste der mitarbeiter verlangen, darauf ist ersichtlich wer am längsten gesurft hat und ob es arbeitbezogen war. Wer zu viel privat surft wird abgemahnt. Die meisten haben dazu eh keine Zeit, geschweige denn zugang zu einem online pc.

  • vona forever am 13.05.2012 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Echte Freunde

    Facebook ist für die Gestrigen; die Heutigen treffen sich mit ihren echten Freunden zu einem entspannten Apéro; und das alles in Echtzeit und real! Ach wie schön ist es, echte Freunde im echten Leben zu haben...,

  • Nic am 13.05.2012 20:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Preiserhöhung post sbb

    Die post und sbb haben ja die preise erhöht somit kann man auch im facebook surfen.