Für Session schon zurück?

18. November 2012 09:10; Akt: 18.11.2012 11:29 Print

Rückkehr Ricklis könnte sich weiter verzögern

Die SVP vermeldet, dass Nationalrätin Natalie Rickli Ende Dezember wieder öffentlich auftritt. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht. Vielmehr könnte sich Ricklis Comeback verzögern.

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Mitte September gab SVP-Nationalrätin Natalie RickliNatalie
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bekannt, dass sie wegen eines Burnouts eine Auszeit nehmen müsse - damit sie in der Wintersession wieder voll engangieren könne. Diese beginnt in einer Woche, doch möglicherweise ist Rickli dann noch nicht dabei.

«Der Sonntag» zitiert einen guten Bekannten der Nationalrätin, dass es eher unwahrscheinlich sei, dass die Winterthurerin schon einsatzfähig ist. Aus gut informierten Quellen will die Zeitung wissen, dass sich Rickli noch nicht genügend erholt hat. Ob sie sich jedoch noch immer in der Klinik aufhält, ist offen.

Termin angekündigt, aber nicht bestätigt

Selbst die SVP Schweiz ist offenbar nicht besonders gut informiert über den Gesundheitszustands ihres weiblichen Shootingstar. Auf der Website der Partei heisst es, Rickli werde am 18. Dezember an einer Veranstaltung in Grüningen ZH auftreten. Sie stehe der Öffentlichkeit zu den im Nationalrat behandelten Themen Red und Antwort.

Doch auf Anfrage des «Sonntags» sagt die stellvertretende Generalsekretärin Silvia Bär, dass der Termineintrag schon vor einigen Monaten gemacht worden sei. Sie wolle nun nachprüfen, ob Rickli kommt und gegebenenfalls den Eintrag anpassen. «Ich werde nun nachprüfen, ob Frau Rickli kommt. Falls nicht, werden wir den Eintrag anpassen.» Dies ist bis Sonntagvormittag nicht geschehen.

Seit September abgetaucht

Während der letzten Session im September blieb Ricklis Sitz im Nationalrat leer: Job, Politik und dauernde Präsenz in den sozialen Medien, das alles wurde ihr zu viel – Rickli hatte ein Burnout erlitten, wie sie damals selber auf ihrer Facebook-Seite postete. «Ich will nicht, dass über meine Abwesenheit Gerüchte kursieren. Ehrlichkeit währt am längsten», schrieb sie. Die mediengewandte Winterthurerin betonte auch, dass sie vorerst keinen Kontakt zu den Medien wolle.

(pre/mdr)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Auch wenn ich politisch das Heu nicht auf der selben Bühne habe wie Frau Rickli, wünsche ich ihr Gute Besserung! Aus eigener Erfashrung mit Burnout kann ich nur eines empfehlern: Erst wenn die Krankheit besiegt ist, über die Zukunft nachdenken. Denn man setzt sich zu stark unter Druck, wenn man sofort gesund werden will und wieder ins "normale" Leben zurückkehren will. Und noch was Wichtiges: Das vorherige "normale" Leben muss überdacht werden, denn hier leigt die Ursache des Burnouts! Lieber weniger als nochals in den Burnout! – Kurligunde

Frau Rickli ergeht es gleich wie allen Burnout-Betroffenen. Im Moment, da man sich das Burnout eingesteht, plant man bereits das Comeback. Im Lauf der Therapie erkennt man erst das wahre Ausmass der Krankheit. Als Politikerin habe ich mit Frau Rickli gar nichts am Hut. Als Mensch wünsche ich ihr jedoch die nötige Geduld und gute Besserung! Als ehemals Betroffener kenne ich ihre Situation nur zu gut. Politische Gegner wie auch Gleichgesinnte sollten nicht vergessen, dass Frau Rickli primär Ruhe und Zeit benötigt! – Markus Kappeler

Frau Rickli ist eine bildhübsche, sehr sympathische und auch sehr intelligente Frau. Sollte sie eines Tages genug von der Politik haben, dann sollte sie sich auf jeden Fall bei einer Agentur als Topmodel bewerben ;-) – Bewunderer

Die neusten Leser-Kommentare

  • anton am 18.11.2012 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Parte wechseln

    Sie soll zu SP eintreten. Als Arbeitnehmer ist sie gelitten oder habe ich falsch verstanden?! Wie wäre eine faire und gesunde Arbeitsklima für Arbeitnehmer?!

    • Phill am 18.11.2012 21:56 Report Diesen Beitrag melden

      Konkurrenz

      Augerechnet zur grössten Konkurrenz der SVP. :-)

    einklappen einklappen
  • Rene Wetter am 18.11.2012 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wechseln

    Wenn man einen Burnout hatte, muss man was am Leben ändern, man kann nicht einfach ins alte Leben zurück, sonst kommt es gleich wieder. Den Job zu wechseln ist das Mindeste. Ironie des Schicksals, wenn es Leute trifft die sonst immer Verachtung für Schwächere zeigen und Leute verhöhne die nicht mitmögen...

    • Harald Hefti am 18.11.2012 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      Bringen Sie ein konkretes Beispiel!

      Herr Wetter, dann sagen Sie uns doch mal konkret, wo und wann Frau Rickli einen Schwächeren verhöhnt hat. Einfach nur den üblichen Mitte-links Anti-SVP-Medienbrei nachplappern gilt nicht. Wir warten auf die konkreten Beispiele!

    • Frank R. am 18.11.2012 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hefti....

      ...nun, "Wir", wen auch immer Sie damit meinen, brauchen keine konkreten Beispiele dafür, denn wer die Polemik-Politik ihrer geliebten SVP ein klein wenig verfolgt weiß was Hr. Wetter damit meint ! Die Difamierungstiraden gegen die, wie die SVP sie nennt, "Scheininvalide", "Simulanten" und "Sozialschmarotzer" (alles beliebte SVP-Schlagwörter) ist wohl bekannt, also bitte, spielen Sie hier nicht den unwissenden ! oder sehen Sie all das nicht, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf ?!

    • Remo Scherrer am 18.11.2012 18:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Herr Hefti

      Lieber Herr Hefti. Frau Rickli hat sich mehrfach sehr respektlos über Menschen mit einem Handicap geäussert. Kommt hinzu, dass genau sie eine derjenigen war, die Krankheiten wie ein Burnout als eine Ausrede fürs Faulsein gesehen hat. Das sie solche Aussagen einfach ignorieren können, zeigt leider wie wenig sie über den Tellerrand hinaus blicken. Frau Ricklin trotzdem gute Besserung!

    • James am 18.11.2012 20:00 Report Diesen Beitrag melden

      @Remo Scherrer

      Konkretes Beispiel bitte. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Fr. Rickli sich jemals respektlos gegenüber Menschen mit einem Handicap geäussert hat. Sie plappern einfach wieder die Anti-SVP Polemik der Medien nach.

    • Marcel am 18.11.2012 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Mitte Wähler

      @ Herr Hefti, gebe Ihnen ganz klar recht. Frau Ricklin ist immer korrekt. Linke Hetztjagd gegen SVPler nervt schon lange. Wähle nicht SVP oder eher selten aber das währe bald ein Grund!

    • Rita am 19.11.2012 08:24 Report Diesen Beitrag melden

      @James

      Und sie sehen wohl leider nur auf dem rechten Auge etwas. Dieses ewige Mitleid haschen mit alle Medien sind Böse und Links ist langsam aber sicher ausgelutscht. Nur weil man nicht immer der Meinung der SVP ist, ist man noch lange nicht links. Kommt hinzu, das die SVP jene Partei ist, die von den Medien die grösste Plattform erhält. Bilden sie doch ihre eigene Meinung und plappern sie nicht einfach SVP-Parolen nach!

    • Rene Wetter am 19.11.2012 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Hund auf den Schwanz tritt heult er auf

      @Hefti: Wenn man den Hund auf den Schwanz tritt heult er auf. Muss ich Ihne jetzt einen Link zum SVP Parteiprogramm schicken, das Frau Rickli voll mitträgt, mir sie jedenfalls nicht als Abweichlerin bekannt. Ich finde es immer bemerkenswert, wie dünnhäutig gewisse Kreise reagieren wenn sie mal einstecken müssen statt austeilen können.

    einklappen einklappen
  • P. Buchegger am 18.11.2012 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gegenseitiger Beistand

    Natalie Rickli und ihr Mentor Christoph Mörgeli müssen sich nun halt auch im Unglück gegenseitig etwas beistehen.

  • Napolitik am 18.11.2012 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Hausgemachte Tragodie?

    Ein Burnout ist immer auch tragisch. Frau Rickli weiss wohl am besten, was oder wer sie so weit getrieben oder verheizt hat. Wenn sie nicht ein zweites Mal in die Mauer laufen will, müsste jetzt dringend über die Bücher. Stimmt, konsequenterweise müsste die SVP Frau Rickli als "Scheininvalide" bezeichnen, wie sie das mit anderen tat, die am Burnout-Syndrom leiden... Ich hoffe, sie ist in der Lage, dieses und jenes mal zu überdenken in ihrem Leben und es künftig so zu gestalten, dass sie nicht mehr daran erkrankt!

  • Kurligunde am 18.11.2012 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    erst gesund werden!

    Auch wenn ich politisch das Heu nicht auf der selben Bühne habe wie Frau Rickli, wünsche ich ihr Gute Besserung! Aus eigener Erfashrung mit Burnout kann ich nur eines empfehlern: Erst wenn die Krankheit besiegt ist, über die Zukunft nachdenken. Denn man setzt sich zu stark unter Druck, wenn man sofort gesund werden will und wieder ins "normale" Leben zurückkehren will. Und noch was Wichtiges: Das vorherige "normale" Leben muss überdacht werden, denn hier leigt die Ursache des Burnouts! Lieber weniger als nochals in den Burnout!

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