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Gesund, reich, sicher
25. November 2012 22:23; Akt: 25.11.2012 22:24 Print
Schweizer Babys sind am glücklichsten
Nirgends erwartet Babys ein glücklicheres Leben als in der Schweiz. Dennoch bleibt laut einem Experten für Kinderfragen noch viel zu tun, auch für die Eltern.
Babys, die 2013 geboren werden, erwartet in der Schweiz die beste Zukunft. Das hat das Institut EIU der Zeitschrift «The Economist» errechnet. Es kombinierte dazu Wohlstandsindikatoren, Kriminalitätsraten, Gesundheitszahlen und weitere Faktoren zum «Where-to-be-born-Index», wie der «Sonntag» gestern schrieb. Die Schweiz liege darin «komfortabel auf dem Spitzenplatz».
Where-to-be-born-Index1. Schweiz8,22
2. Australien 8,12
3. Norwegen8,09
4. Schweden 8,02
5. Dänemark8,01
13. Österreich7,73
16. Deutschland/USA7,38
78. Ukraine4,98
79. Kenia4,91
80. Nigeria4,74
Ausgewählte Länder, 10 = Max. Quelle: Economist
Als der «Economist» die Rangliste 1988 letztmals berechnete, lagen noch die USA an der Spitze, jetzt sind sie auf den 16. Platz abgerutscht. Die Schweiz hat sich gleichzeitig vom 13. Rang vorgekämpft.
Auch das subjektive Glück des hiesigen Nachwuchses ist seither grösser geworden.«Kinder wachsen in der Schweiz heute relativ behütet auf. Und Jugendliche haben deutlich mehr Freiräume als früher», sagt Luca Cirigliano, Vizepräsident der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen.
Noch viel Potenzial
Die Glückskinder führen aber nicht direkt zu mehr Elternglück, wie die tiefe Geburtenrate zeigt. Bezüglich Krippen, Blockzeiten oder der Vereinbarkeit von Karriere und Kindern mache die Schweiz noch viel zu wenig, kritisiert Cirigliano.
«Für Eltern ist es immer noch ein harter Entscheid, Kinder zu kriegen.» Er sieht die Studie deshalb vor allem als Ansporn für die Politiker, noch mehr für Kinder und Eltern zu tun.
(hal)

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