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20 Jahre danach
30. November 2012 17:02; Akt: 01.12.2012 15:04 Print
Schweizer sind immer noch gegen den EWR
20 Jahre nach der sehr knappen Abstimmungen zum EWR-Beitritt der Schweiz wird das Thema wieder aktuell. Aber an der Ablehnung in der Bevölkerung hat sich nichts geändert.
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Auch 20 Jahre nach der Abstimmung über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stehen die Schweizer einem Beitritt mehrheitlich ablehnend gegenüber. 54 Prozent schätzen das damalige Abstimmungsresultat in einer Umfrage positiv ein.
Nur 23 Prozent finden es schlecht, dass die Schweiz gegen den Beitritt zum EWR gestimmt hat, wie eine am Freitag publizierte Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG zeigt. Damit ist die Ablehnung des Vertrags klarer als bei der Abstimmung am 6. Dezember 1992. Damals wurde der Vertrag von 50,3 Prozent der Stimmbürger verworfen.
CVP-Präsident Christophe Darbellay
Christophe
Darbellay
CVP, VS
NationalratVerbunden mit
Robert Gilliard SA, Sion
weitere Verbindungen anzeigen hatte jüngst den EWR wieder ins Gespräch gebracht. Er forderte eine neue Debatte über den Vertrag. Im Gegenzug soll der Bundesrat das EU-Beitrittsgesuch zurückziehen.
Extremlösungen in der Europapolitik sind für die Stimmbürger gegenwärtig keine Option. Nur 6 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen einen Beitritt zur EU als Priorität. Auf der anderen Seite steht ein Alleingang nur für 10 Prozent im Vordergrund.
Zustimmung zum bilateralen Weg
Als Königsweg gilt weiterhin der bilaterale Weg: 62 Prozent der Befragten stehen hinter den bilateralen Verträgen. Auch die Personenfreizügigkeit beurteilen 60 Prozent als positiv. Die auf den ersten Blick grosse Unterstützung ist allerdings trügerisch: Die Auswirkungen der Zuwanderung machen den Schweizern zunehmend Sorgen.
So sind 62 Prozent der Ansicht, die Zuwanderung sei für die steigenden Mieten und Bodenpreise verantwortlich. Entsprechend steht eine deutliche Mehrheit hinter dem Entscheid des Bundesrats vom Juni, die so genannte Ventilklausel des Freizügigkeitsabkommens anzurufen: Fast drei Viertel der Befragten befürworten dies. gfs.bern schliesst daraus, dass ohne flankierende Massnahmen die Unterstützung für die Bilateralen langfristig nicht gesichert sei.
Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Beziehungen zur EU sind die Meinungen gespalten. Die Forderung der EU, dass die Schweiz künftig automatisch EU-Recht übernehmen soll, wird in der Umfrage äusserst kontrovers beurteilt.
41 Prozent finden, dass die Schweiz lieber die Abschottung vom EU-Binnenmarkt in Kauf nehmen sollte als einen Verlust an Souveränität. Demgegenüber sind 43 Prozent der Ansicht, dass die wirtschaftlichen Vorteile die Nachteile überwiegen.
Im Auftrag der SRG befragte gfs.bern zwischen 16. und 23. November 1206 Stimmberechtigte in den drei Sprachregionen. Der statistische Fehlerbereich beträgt bei der gesamten Stichprobe 2,9 Prozent.
(sda)
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Abstimmungen
Eigentlich erstaunlich was die Medien immer wieder an Schnee von gestern ausgraben. Warum nicht mal wieder das Krankenversicherungsgesetz (da hat uns der Bund weisgemacht mit Notrecht gehe es nicht weiter, bei Notrecht habe ich CHF 45.-- bezahlt, heute zahlen wir alle um CHF 500.-- für die Krankenkasse) und die Mehrwertsteuer spült viel zu wenig in die Bundeskasse, weil nicht oder zu spät abgerechnet wird. Danke allen Ja-Sagern.
N E I N - AUF IMMER + EWIG
Die Schweizer-Bevölkerung lässt sich auch nicht mit schleichenden Bilateralen-Verträgen zu einer Automatischem E-Recht zwingen. Die Schweiz darf sich keiner EU-Diktatur unterwerfen.
Peinlich
Christophe Darbellay versucht nach seiner Blocherintrige politisch am Leben zu bleiben. Peinlich