Ein ganzes Palett voll

11. Februar 2015 11:32; Akt: 11.02.2015 14:46 Print

So teuer und schwer ist Notvorrat für eine Familie

Alle Schweizer sollen sich wieder behördlich verordnete Notvorräte zulegen müssen. Wer die Empfehlungen des Bundes befolgt, braucht Platz. Viel Platz.

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So viel braucht eine vierköpfige Familie laut Empfehlungen des Bundes als Notvorrat. (Bild: Laurence Rasti/Le Matin)

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Nach einer im letzten Jahr durchgeführten Sicherheitsübung mit Katastrophenszenario – Stromausfälle in der ganzen Schweiz während gleichzeitiger Grippepandemie – werden die Übungsleiter dem Bundesrat und den Regierungsräten im April vorschlagen, dass Notvorräte für jeden Schweizer Bürger wieder obligatorisch werden. Toni Frisch, Projektleiter der Sicherheitsverbundsübung, hatte diese Entscheidung in der «Schweiz am Sonntag» damit begründet, dass man die Folgen einer länger dauernden Strommangellage unterschätzt habe. Die Einschätzung des Katastrophenschützers: «Hauptsorge sind Güter des täglichen Bedarfs.»

Die Zeitung «Le Matin» machte die Probe aufs Exempel und kaufte jeden Artikel streng nach den Vorschlägen des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) – für eine vierköpfige Familie. Das Fazit: Es braucht viel Platz, starke Regale, und ganz günstig sind die Vorräte auch nicht. Über hundert Kilogramm wog der Einkauf – und er kostete Fr. 288.75.


Quelle: «Le Matin»

(gbr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Friz Bünzli am 11.02.2015 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    was soll man mit 8 Liter Öl

    im Verhältnis zu denn anderen Lebensmittel? brauche ca. 4 Liter Öl im Jahr für unseren 3 Personen Haushalt. Wo sind die Teigwaren aufgelistet? Ehrlich gesagt, die Liste ist ein Witz, wo bleibt der Gas Kocher auf der Liste, das Sackmesser, ohne Strom nützen doch all die Vorräte nichts. Die Liste kann nur von einem Sesselpupser gemacht sein der vermutlich nie einkaufen geht und zuhause nie Kocht. wie kommt man sonst auf eine solch Bescheuerte Idee 8 Liter Öl im notvorrat zu haben?

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  • Thomas B. am 11.02.2015 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    War hat denn die Liste zusammengestellt?

    Der Vorrat soll je ein bis zwei Wochen überbrücken... aber: - Dabei verbrauch ich doch nie 8Kg Zucker... auch nicht zu viert! - Und was ich mit 2Kg Salz mach ist mir auch schleierhaft. - Dafür hab ich nur für 4,5 Tage Wasser. Die Liste scheint mir nicht unbedingt sehr durchdacht :-(

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  • Cindy am 11.02.2015 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also sorry!

    Es ist doch bekannt, man überlebt 3 Tage ohne Flüssigkeit und 30 Tage ohne etwas zu essen. (Vorausgesetzt man ist gesund) 8 Liter Öl, echt jetzt? Falls ich trockene Haut habe oder wie? Das Wasser ist wohl das Hauptproblem und das reicht nirgends hin.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kopfschüttel am 12.02.2015 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    das geht ja gar nicht

    die haben die Tampons vergessen....und einen Stapel Zeitungen, da die meisen eh nicht wissen, wie man sonst ein Feuer entfacht.....aber wenigstens habe ich ja dann Kaffee für wenn jemand zu Besuch kommt....um mir meine Vorräte zu klauen!!!......

  • Pia am 12.02.2015 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grillparties

    Habe ein Erdbeben erlebt, wo kein Strom mehr da war und kein Wasser. Da gab es zuerst die Grill- Parties wo man mit Nachbarn zusammenkam, da ja alles Fleisch in den Gefriertruhen und -fächer auftaute. Dazu tranken wir Wein, Bier und was halt so vorhanden war. Mein Notvorrat: Wasser, Bohnen in Büchsen, Erbsen, Wasser, Crackers, Schockolade, etc. Kein Öl, kein Zucker, kein Reis... Alles zum essen ohne Kochen, ohne Wasser, etc. Das war ein Notvorrat für Krisen ohne Strom und nicht ein Kriegsnotvorrat mit Holzherd. Wenn Fleisch, sollte natürlich Grill und Eiskammer vorhanden sein.

    • Der Sendler am 12.02.2015 19:58 Report Diesen Beitrag melden

      Dauer der Notlage

      Bitte eine Nachfrage dazu: Wie lang dauerte denn der folgende Engpass, und waren Sie mit Ihren spontanen Vorräten in der Lage, diese Zeit zu überbrücken?

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  • Will Tell am 12.02.2015 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Die Munition fehlt!

    Man sollte evtl. auch ein klein wenig Munition horten... Bei einer Notlage ist jeder sich selbst der nächste. Und meine Vorräte gehören dann mir!

  • Manfred am 12.02.2015 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Fast ein halbes Kilo Pfeffer?

    was soll ich denn damit? Wer hat sich denn das wieder ausgedacht? Und natürlich muss für das Notlager ein Obligatorium her, damit man wieder viele Beamte als Kontrolleure beschäftigen kann.

  • Beat Realist am 12.02.2015 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Morgen ist es zu spät von Marc Elsber

    Leute lest das auf Tatsachen basierende Buch. So oder ähnlich wird es "abgehen" auch wenn man nur ca. 50% der Story annimmt sind immer noch 1000 Gründe für einen Vorrat im Keller gerechtfertigt!

    • Der Sendler am 12.02.2015 19:57 Report Diesen Beitrag melden

      Notvorrat Ja, aber Wie?

      Es geht ja nicht um den - sinvollen - Vorrat für Notzeiten, sondern um die SINNFREIE Liste, die hier veröffentlicht und angeraten wird.

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