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Ab Sonntag wirds teurer
06. Dezember 2012 17:40; Akt: 06.12.2012 18:03 Print
So zögern Sie die höheren SBB-Preise hinaus
Mit dem Fahrplanwechsel diesen Sonntag steigen auch die Ticketpreise im ÖV. Wer aber jetzt noch zugreift, kann auf längere Sicht sein Portemonnaie schonen.
Ab Sonntag wird der ÖV-Benutzer tiefer in die Tasche greifen müssen: Dann steigen die Fahrpreise für SBB-Kunden im Durchschnitt um 5,2 Prozent (Details siehe Box). Doch noch kann der Preiserhöhung ein Schnippchen geschlagen und das Portemonnaie geschont werden.
PreiserhöhungenGA 2. Klasse
Das GA für Erwachsene kostet neu 3550 statt wie bisher 3350, wird also 200 Franken teurer. Der Preis des GA Junior erhöht sich um 130 Franken auf 2530.
GA 1. Klasse
Noch mehr leiden müssen die 1. Klasse - Fahrer: Für Erwachsene kostet das GA neu 5800 statt 5350 Franken. Dies entspricht einer Preiserhöhung von 8,4 Prozent. Der Preis des GA für Senioren erhöht sich um 300 Franken auf 4500.
Halbtax-Abonnemente
Weniger betroffen sind die Halbtax-Abos. Gültig für ein Jahr kostet das Ticket neu 175 Franken - das sind 10 Franken mehr als bisher. Das Zweijahres-Halbtax kostet neu 330 statt 300 Franken.
Weitere Preisänderungen: Siehe Diashow
Eine Möglichkeit, wie das Plündern des Sparschweins noch etwas herausgezögert werden kann, ist eine frühzeitige Erneuerung des Abonnements. Wer heute noch ein GA zum alten Tarif kauft, kann auf lange Sicht einige Franken sparen. Ob sich die Rückgabe des alten Abos und der Kauf eines neuen jedoch lohnt, ist davon abhängig, wie lange das alte GA schon gültig war.
Wer sein GA nämlich im ersten Monat des Kaufs zurückgibt, erhält 77 Prozent des Preises zurückerstattet. Mit jedem weiteren Monat werden es 7 Prozent weniger. Die SBB kalkulieren dabei mit Stichtagen. Es muss also genau ausgerechnet werden, wie viel Geld die Rückgabe des Abos zum alten Tarif auswerfen würde.
Gutscheine statt Bargeld
Falls für die Rückgabe des GA kein Geld mehr ausbezahlt wird, weil das Abonnement in wenigen Tagen abläuft, besteht noch die Möglichkeit, das Abo am Schalter zu hinterlegen - für mindestens 7 und höchstens 30 Tage. Wird dies noch vor dem 9. Dezember erledigt, erhält man für die hinterlegten Tage den vollen Gegenwert ausbezahlt.
In beiden Fällen läuft der SBB-Kunde aber nicht mit Bargeld in der Tasche vom Schalter weg, sondern mit Gutscheinen. Gutscheinlos sparen lässt sich mit dem Kauf von Multitageskarten. Das Tages-GA wird ab Sonntag 71 statt 68 Franken kosten. Für das kommende Jahr kann sich der gewiefte ÖV-Benutzer also bis am Sonntag mit Tickets zum alten Tarif eindecken.
SBB verzeichnen mehr Umsatz im Dezember
Christian Ginsig, Mediensprecher der SBB, bestätigt das grosse Interesse der Kunden, von Sparmöglichkeiten zu profitieren. «Vor Fahrplanwechsel und vor allem im Monat Dezember werden oft zusätzliche Tickets gekauft», so Ginsig. Der Dezember sei deshalb erfahrungsgemäss umsatzstärker als der November. Gekauft werden vor allem Mehrfahrtenkarten und Tageskarten. «Diese sind bis maximal drei Jahre nach Kaufdatum gültig und deshalb bei den Kunden sehr beliebt», so Ginsig.
Werden nun bis Sonntag die SBB-Schalter überrannt? Nein, sagt Ginsig, schliesslich würden bereits heute sieben von zehn Tickets Online oder am Automaten gelöst. Spezielle Vorkehrungen treffen die SBB deshalb nicht.
(dwi)
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Angst vor Autofahrern
Die haben wohl Angst, dass die Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen.
Auto auch immer teurer
Und wen Garagistä und alle neuä Vorschriften beim Auto mehr kosten jammert niemand
Typisch
Auch so kann ein Unternehmen seine Bilanz frisieren. Trotzdem jammern die SBB sie hätten immer zu wenig Geld. Managerlöhne senken. 3te Klasse einführen bitte. PS: Ich kann auch jetzt ein Abo ab einem späteren Zeitpunkt lösen.