Ab Sonntag wirds teurer

06. Dezember 2012 17:40; Akt: 06.12.2012 18:03 Print

So zögern Sie die höheren SBB-Preise hinaus

Mit dem Fahrplanwechsel diesen Sonntag steigen auch die Ticketpreise im ÖV. Wer aber jetzt noch zugreift, kann auf längere Sicht sein Portemonnaie schonen.

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Ab Sonntag wird der ÖV-Benutzer tiefer in die Tasche greifen müssen: Dann steigen die Fahrpreise für SBB-Kunden im Durchschnitt um 5,2 Prozent (Details siehe Box). Doch noch kann der Preiserhöhung ein Schnippchen geschlagen und das Portemonnaie geschont werden.

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Eine Möglichkeit, wie das Plündern des Sparschweins noch etwas herausgezögert werden kann, ist eine frühzeitige Erneuerung des Abonnements. Wer heute noch ein GA zum alten Tarif kauft, kann auf lange Sicht einige Franken sparen. Ob sich die Rückgabe des alten Abos und der Kauf eines neuen jedoch lohnt, ist davon abhängig, wie lange das alte GA schon gültig war.

Wer sein GA nämlich im ersten Monat des Kaufs zurückgibt, erhält 77 Prozent des Preises zurückerstattet. Mit jedem weiteren Monat werden es 7 Prozent weniger. Die SBB kalkulieren dabei mit Stichtagen. Es muss also genau ausgerechnet werden, wie viel Geld die Rückgabe des Abos zum alten Tarif auswerfen würde.

Gutscheine statt Bargeld

Falls für die Rückgabe des GA kein Geld mehr ausbezahlt wird, weil das Abonnement in wenigen Tagen abläuft, besteht noch die Möglichkeit, das Abo am Schalter zu hinterlegen - für mindestens 7 und höchstens 30 Tage. Wird dies noch vor dem 9. Dezember erledigt, erhält man für die hinterlegten Tage den vollen Gegenwert ausbezahlt.

In beiden Fällen läuft der SBB-Kunde aber nicht mit Bargeld in der Tasche vom Schalter weg, sondern mit Gutscheinen. Gutscheinlos sparen lässt sich mit dem Kauf von Multitageskarten. Das Tages-GA wird ab Sonntag 71 statt 68 Franken kosten. Für das kommende Jahr kann sich der gewiefte ÖV-Benutzer also bis am Sonntag mit Tickets zum alten Tarif eindecken.

SBB verzeichnen mehr Umsatz im Dezember

Christian Ginsig, Mediensprecher der SBB, bestätigt das grosse Interesse der Kunden, von Sparmöglichkeiten zu profitieren. «Vor Fahrplanwechsel und vor allem im Monat Dezember werden oft zusätzliche Tickets gekauft», so Ginsig. Der Dezember sei deshalb erfahrungsgemäss umsatzstärker als der November. Gekauft werden vor allem Mehrfahrtenkarten und Tageskarten. «Diese sind bis maximal drei Jahre nach Kaufdatum gültig und deshalb bei den Kunden sehr beliebt», so Ginsig.

Werden nun bis Sonntag die SBB-Schalter überrannt? Nein, sagt Ginsig, schliesslich würden bereits heute sieben von zehn Tickets Online oder am Automaten gelöst. Spezielle Vorkehrungen treffen die SBB deshalb nicht.

(dwi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alexander am 06.12.2012 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    SBB SCHONUNGSLOS AUS PROGRAMM STREICHEN

    Das CH-Volk lässt sich von der SBB nicht länger verarrschen und die Teppich-Etage zockt ab + Politiker erhalten Gratis-Abo - so nicht Frau Bundesrätin Leuthart vom UVEK.

  • Tobi am 06.12.2012 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    298 Millionen Gewinn - Preise steigen

    298 Millionen Gewinn im 2011, stetig steigende Passagierzahlen und doch werden die Preise Jahr für Jahr erhöht. Entweder kann die SBB nicht rechnen oder sie veräppelt ihre Kunden. Die SBB ist das beste Beispiel dafür, dass Monopole nicht Gut sind und die Menschen zu Geldgierig. SBB ist eine riesen Schande. Zumal mit den steigenden Preisen weder der schlechte service noch die Pünktlichkeit verbessert wird. Mehr Geld für weniger Leistung. Fehlt nur noch dass die SBB eine 1 für 2 Aktion macht.

  • Josefina am 06.12.2012 18:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage..

    nur Zonenbillette oder auch Passpartout?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dani Teuer am 08.12.2012 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angst vor Autofahrern

    Die haben wohl Angst, dass die Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen.

  • Ma Bus am 07.12.2012 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Auto auch immer teurer

    Und wen Garagistä und alle neuä Vorschriften beim Auto mehr kosten jammert niemand

  • Jan Meisner am 07.12.2012 08:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Typisch

    Auch so kann ein Unternehmen seine Bilanz frisieren. Trotzdem jammern die SBB sie hätten immer zu wenig Geld. Managerlöhne senken. 3te Klasse einführen bitte. PS: Ich kann auch jetzt ein Abo ab einem späteren Zeitpunkt lösen.

  • NoName am 07.12.2012 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausbildung Weg

    Super ! Bin Auszubildender im 1. Lehrjahr ... Bekomm 467 CHF auf mein Konto, nächsten Monat noch weniger wegen den Steuern, Zahle pro Monat 149 CHF mit Halbtax, hab am Ende des Monats -2 CHF auf dem Konto, ohne Ausgang oder sonstiges was ich eh nicht bezahlen könnte. Jetzt werden die Billettes noch Teurer ? Super dann kann ich mir die Ausbildung nicht mehr leisten, vielen Dank SBB ! Schäffelt nur mehr Geld!!!

  • Helder Gomes am 07.12.2012 00:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gewusst wie

    Hab grad ein halbtax für 3 jahren gelöst vor dem preisaufschlag :) Bin beruhigt ;) Tipp: arbeitet in einem betrieb, den bonuspass hat. Ich zahle nur 384.- pro jahr für den ganzen kanton zürich :)

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